Archive für Beiträge mit Schlagwort: wildtiere

Ich weiss nicht, wie es euch ergeht, aber ich kann nie genug bekommen von der Natur, den Wildblumen und all den Tierchen da draussen. Gerne nehme ich euch heute auf einen Ausflug in die Walliser Bergwelt mit…habe mich trotz aller Pflichten frühmorgens und abends davon geschlichen. Sie lohnen sich immer, diese Ausreisser…geniesst es! 🙂

I don’t know how you feel about it but I can never get enough of nature, wildflowers and all the creatures out there. Come along then on a trip to the Swiss mountains…in spite of duties of all sorts I tiptoed away for a bit very early in the morning and in the evening. It’s always worth it…enjoy! 🙂

Morgenstund‘ hat Gold im Mund…

The early bird gets the worm…

_MG_5439-0098

Bedrohliche Wolken zaubern eine dramatische Stimmung…toll, der Schlangenbart (Persicaria bistorta) vor den Schneebergen!

Dark clouds evoke a dramatical mood…great, the common bistort (Persicaria bistorta) with the snow mountains in the background!

_MG_5193-0097 _MG_5186-0097Going wild! 🙂

_MG_5269-0097 _MG_5220-0097

Huch, da hat sich jemand eine rosafarbene Kinderstube für seinen Nachwuchs gewählt…in der Annahme, dass dieser weiblich ist? (Schmetterlingseier)

Oops, someone picked a very pink nursery for his/her offspring…assuming they’ll all be girls? (butterfly eggs)

_MG_5249-0097

Orchideen gibt es viele zu sehen…

Plenty of orchids to see…

_MG_5232.gymnadenia_conopsea-0097 _MG_5278.gymnadenia_conopsea-0097

Und dann war da noch dieses herzige Geschöpf: die Raupe eines Königskerzen-Mönchs. Ist sie nicht wunderschön? Er tat sich in meinem Garten an Verbascum phoeniceum „Violetta“ gütlich, und ich hatte nicht das Herz, ihn dabei zu stören. Das Alter stimmt wohl milde…

And then there was this cute little thing: the caterpillar of a mullein moth. Isn’t it beautiful? It was happily munching away on Verbascum phoeniceum „Violetta“, didn’t have the heart to disturb it. Age makes me soft maybe…

_MG_5412-0097

In diesem Sinn wünsche ich euch allen eine sonnige, fröhliche Woche!

I wish you all a sunny, happy week!

Die Wiese nähert sich langsam ihrem Höhepunkt. Ich sitze oft inmitten der Blumenpracht und finde mich Auge in Auge mit den bezauberndsten Geschöpfen. Eine besondere (Licht)Stimmung herrscht am frühen Morgen oder gegen Abend. Kann eine Wiese laut sein? Oh ja, denn die Grillen produzieren einen Schalldruck von bis zu 100 Dezibel. Wahnsinn! Warum sie bei der Partnersuche nicht taub werden? Weil sie beim Zirpen (oder Schrillen, was nicht von ungefähr kommt) die Ohren auf Durchzug stellen, ganz schön clever, nicht?! Neuronen senden eine Nachricht an die Nervenzellen des Gehörs: Klappen zu. Nur in den gesanglosen Momenten öffnen sie ihre Ohren wieder. Die Pracht unserer Wiese und deren Bewohner bedarf nicht vieler Worte, und so teile ich nun ein paar Sternstunden oder -momente der letzten Tage mit euch…

The meadow is about to reach its peak. I often sit among the flowers and find myself eye to eye with the most awesome creatures. Early morning and late afternoon evokes a special mood and of course, the light’s so much better too. Can a meadow be noisy? Oh yes, because crickets produce up to 100 decibel. Crikey! Why do they not turn deaf during their search for the perfect mate? While chirping they go literally deaf, very clever isn’t it?! Neurons send a message to the nerve cells of the ear: close up. They only open again during quiet moments. The splendour of our meadow is such that it doesn’t need many words, and so I’m going to share a few great moments with you…

_MG_4637-0085

Blick vom Haus auf Wiese, Teich und liebliche Aveyron-Hügel. Und dann tauchen wir ein in eine andere Welt…

View from house onto meadow, pond and the lovely Aveyron hills. And then we dip into another world…

_MG_4520-0082

 

Tolle Aussichtsplattform!

Great viewing platform!

 

_MG_4561-0082

Da ist’s aber auch nicht schlecht!

That’s not bad either!

_MG_4585,zygaena_trifolii-0083

_MG_4629-0083

Viel gemütlicher (und wärmer!) ist’s, wenn man sich zusammen schnuckelt…Liebe ist schön.

Much more comfy (and warmer too) to snuggle up…Love’s a wonderful thing.

_MG_4627-0083

Da versucht sich jemand zu verstecken, aber dem Auge eines Fotografen entgeht nichts so schnell… 🙂

Someone’s trying to hide, but it’s not easy to escape the photographer’s eye… 🙂

_MG_4572-0082

_MG_4592.dolycoris_baccarum-0083

Pas de deux…

_MG_4598.melitaea_phoebe-0083

Was für ein herrliches Schwalbenschwänzchen! Es hat mir den Morgen unendlich versüsst!

What a magnificent swallowtail! It really made my day!

_MG_4616.papilio_machaon-0083

Here’s looking at you, kid 😉

_MG_4483-0081

Manche bevorzugen ein zeitiges Frühstück…

Some prefer an early breakfast…

_MG_4550-0082

Ich wünsche euch allen eine sonnige Woche mit spannenden Begegnungen!

I wish you all a sunny week with exciting encounters!

 

_MG_3530-0071Diese Woche geschah eine fürchterliche Tat. Ein dunkler Schatten -und nicht nur von den dicken Regenwolken!- lag über unserem kleinen Paradies, in dem sonst eitle Freude herrscht. Dicke Tränen musste ich weinen, die es locker mit den fetten Regentropfen aufnehmen konnten. Warum? Bei einem morgendlichen Rundgang, auf dem ich stets meine Blumen begrüsse, sie ermutige und mich an Blüten und Knospen erfreue, kam ich bei William (Lobb) vorbei und musste mir die Augen reiben. William ist eine meiner Lieblingsrosen (Moosrose) und war bis vorgestern voller vielversprechender Knospen. Jeden Tag tanzte ich glücklich um den Strauch und sang sowas wie „bald ist’s soweit, lieber William, und deine barocken Blüten betören uns mit ihrem Duft“. Plötzlich stand er aber ganz blutt vor mir. Wer würde so eine Freveltat begehen? Die Trittsiegel in den Gemüsebeeten sprachen eine klare Sprache: Ein Reh hatte unser Feinschmecker-Restaurant entdeckt. Da ich nie lange ein Kind von Traurigkeit bin, trocknete ich meine Tränen und dachte nach. Abgesehen von William hatte sich der ungebetene Gast an „Scharlachglut“ und „Gipsy Boy“ vergriffen. Da er Rosa sancta und Cardinal de Richélieu verschonte, vermute ich eine katholische Gesinnung 😉  Auch am Gemüse tat sich das Reh nicht gütlich, und wir kamen zu dem Schluss, dass es an unserem Spezial-Düngegemisch liegen muss, mit dem ich das Gemüse regelmässig giesse. Dabei handelt es sich nicht um irgendein Wundermittel aus dem Gartencenter, sondern um vergorenen Hühnermist (danke, liebe Hühner!). Das Ausbringen desselben ist kein Vergnügen und erfordert fast eine Gasmaske, vor allem, wenn es blubbert. Im Handel gibt es ein Mittel auf der Basis von Blutmehl, das Wild in einen Zustand von heller Panik versetzen soll. Da lachen nicht nur die Hühner, sondern auch die Rehe…und ich vermute, es dauert nicht lange, ehe  sich Marder, Fuchs und Dachs hinzugesellen und mitkichern. Letztere halten bislang Abstand, hätten aber sicher nichts gegen ein wenig Blutmehl, um ihren Speiseplan zu vervollständigen! Wir kamen zu dem Schluss, es den Wildtieren nachzumachen. Und wie markieren Nashörner, Löwen, Kater und ihre Kumpel ihr Revier? Naja, bestimmt habt ihr das schon in Tierfilmen gesehen. Viele Gärtner haben mittlerweile die Vorteile von Urin für die Beschleunigung des Kompostiervorgangs entdeckt. Manche horten ihn gar ihn Flaschen, und das sind nicht irgendwelche schrägen Vögel sondern mitunter illustre Persönlichkeiten der Gartenszene. Da wir nur zu zweit bzw. mit unserem Hund zu dritt sind, ergibt sich -bei über 2 Hektar- ein gewisses logistisches Problem, aber wir arbeiten daran :). Der Hühnermist von 5 Tieren hält sich leider in Grenzen. Die übrigen Rosen sind bislang unversehrt…

A terrible crime took place this week. A dark shadow -and not only because of the huge rain clouds- hung over our little paradise which is usually full of joy. I cried many tears that could easily match up with the fat rain drops. Why? On one of my morning rambles when I visit my flowers, encourage them and rejoice in their beauty, I passed William (Lobb) and had to rub my eyes. William is one of my favourite roses (moss rose) and was full of promising buds, until the day before yesterday that is. Every day I danced around him and sang something like „soon, my dear William, you’ll enchant us with your lavishly scented flowers“. Suddenly, he stood all naked before me. Who would commit such a wicked deed? The tracks in the vegetable beds left no doubt as to who the intruder is: a doe had discovered our gourmet restaurant. As I’m never a child of sadness for very long, I dried my tears and started to think. Apart from William our uninvited guest had also (partially) molested „Scharlachglut“ and „Gipsy Boy“. Didn’t touch Rosa sancta and Cardinal de Richélieu though which suggests a catholic disposition ;). Neither did it touch our veg, probably thanks to our special potion which I use regularly when watering the potager. It’s not some magical stuff from the garden center but diluted and fermented chicken manure (thank you, dear chickens!). It’s no pleasure to work with and almost calls for a gas mask, especially when it bubbles. In garden centers you can buy a fairly new product based on blood meal that’s supposed to throw deer into a state of horror. Crikey, that gives one a horse laugh and no doubt deer and -before too long- marten, fox and badger will join the laughing party. The latter keep their distance up to now but I guess they won’t refuse blood meal to complement their diet when offered! We concluded it’s best to do as the wild animals do. And how do rhinos, lions, tomcats and their mates mark their territory? Well, you’ve probably seen that in David Attenborough’s films. A lot of gardeners have discovered the advantages of urine to speed up the composting process. Some even collect it in bottles and I’m not talking about some queer fellows but illustrious personalities. I’m afraid our compost will have to wait for a while. As there’s only the two of us and our dog, a certain logistical problem arises when you have to mark 2 hectares, but we’re working on it. The chicken manure of 5 animals doesn’t seem much. The remaining roses haven’t been touched so far…fingers crossed.

_MG_3534-0071Cardinal de Richélieu

Weil ich meinen Bericht nicht frustriert beenden möchte, hier noch ein paar Lichtblicke…das Licht war nicht so doll, bitte um Nachsicht 🙂

I don’t want to end on a frustrated note, so here are some highlights…light wasn’t great for photography, mea culpa 🙂

_MG_3533-0071Orobanche gracilis ( Blutrote Sommerwurz, Slender Broomrape)

_MG_3531-0071Margeriten im Duett mit Rosa Frühlingsmorgen – ein Traum

Oxeye daisies mingling with Rosa Frühlingsmorgen – a dream

_MG_3542-0071Nahe der Terrasse: Allium, Nectaroscordum siculum ssp. bulgaricum, Stipa gigantea und im Hintergrund die wunderbare Duftrose „Martin des Senteurs“

Near the terrace: Allium, Nectaroscordum siculum ssp. bulgaricum, Stipa gigantea and in the background the heavenly, scented rose „Martin des Senteurs“

_MG_3547-0071Rosa „Guirlande rose“

_MG_3549-0071Zantedeschia aethiopica, calla lily

Und am Ende meines heutigen Morgenspaziergangs traf ich diesen süssen Kerl…er zwinkerte mir verschlafen zu und sagte: „Nicht verzweifeln, das (Gärtner)Leben ist nicht immer leicht, aber trotzdem schön.“ Und in diesem Sinn wünsche ich euch allen ein sonniges Wochenende! 🙂

At the end of my ramble this morning I came across this sweet little chap…he winked sleepily at me and said: „Don’t despair, (a gardener’s) life isn’t always easy but nevertheless beautiful.“ With this in mind, I wish you all a sunny weekend! 🙂

_MG_3546-0071

IMG_7747_rana_ridibunda

 

 

 

 

Seit ein paar Tagen hört man sie wieder fröhlich Quaken und Plantschen – die verliebten Teich- und Seefrösche! Unten durch das wilde, verwunschene Tal schlängelt sich der Fluss Aveyron. Die Wiesen sind im Winter zeitweise überflutet und ein El Dorado für Frösche (und Reiher, aber von denen sprechen wir heute nicht 😉 ). Der Teichfrosch legt zwischen 500-5000 Eier, die auf den Gewässergrund sinken; der Seefrosch legt bis zu 10000 (Hut ab!) zwischen die Wasserpflanzen. Selbstredend mausern sich nicht alle zu putzigen, liebenswerten Fröschen, aber immerhin. Haben es die kleinen Kaulquappen einmal geschafft, heisst es Aufpassen…Gefahren lauern überall, und die Franzosen sammeln nicht nur Schnecken, sondern sind auch Froschschenkeln gegenüber nicht abgeneigt. Frösche wiederum ernähren sich von Insekten, Schnecken (voilà!), Würmern, Gliederfüsslern – diese werden -zack!- mit der Zunge im Ruhezustand oder im flotten Sprung gepackt und verschlungen. Bislang leben in unserem Garten Kröten, aber nun, da wir den Tümpel vergössert haben, hoffe ich wild auf eine freche Froschpopulation, die uns nachts ein Ständchen bringt (unser Haus steht ein gutes Stück entfernt, von daher sollte es ein gedämpftes Vergnügen werden). Wir sind gespannt!

You can hear them for the past few days, happily croaking and splashing – the frogs are in love! The river Aveyron is meandering through our wild, enchanted valley. The meadows are sometimes flooded during winter and are a true El Dorado for frogs (and herons for that matter, but we won’t talk about them today 😉  ). The common frog lays between 500 and 5000 eggs which sink to the ground; the marsh frog however lays up to 10000 eggs (fair play to him!) between the water plants. Of course not all of them develop into cute, amiable frogs, but nevertheless. Once the small tadpoles make it that far, they have to be on their guard…danger is lurking everywhere, and the French do not only collect snails but are quite fond of frog legs too. Frogs in turn eat insects, snails/slugs (voilà!), worms, arthropods – they are being caught with their tongue, either while resting or jumping. We have toads in our garden, but now that we have enlarged the pond I look forward to a cheeky frog population serenading at night (our house is a fair bit away, so it should be a muted pleasure).  Can’t wait!

Jardin botanique William Aviolat St. Triphon

Eva Nemeth Photography - Blog

Garden Photography and other pretty things

gartenkuss

Mein Garten erzählt eine Geschichte. Und ich höre zu.

Mieux vivre Jardin

Mieux vivre dans son jardin

The Big Garden and Croft

A small country living in the Outer Hebrides

ONCE MORE AROUND THE SUN

A photograph every day for a year

Stephen Studd Photography

Travel Gardens Plants

The World according to Dina

Notes on Seeing, Reading & Writing, Living & Loving in The North

Gartenstreifzug

Garten und Natur

Leselebenszeichen

Buchbesprechungen von Ulrike Sokul©

Jardins à l'Anglaise

Gardens in France... and elsewhere

Expressing my vision

A journey into creativity

All creatures great and small

een kijkje in de keuken van de natuur

Photofocus

education and inspiration for visual storytellers

Wayne Grundy's PhotoTech Blog

A blog about digital photography techniques and technology

Hopeful Traveller

Moving in many directions, sometimes quite slowly, but always with a camera. www.anniegaphotography.co.uk