The other day I came across ‚Hygge‘. Hygge is the Danish word for cosiness. Okay so far, but the crazy thing is that the Danish claim they’ve invented it. Even crazier is that books about how to achieve hygge in your home and life are being written (and bought!). I’d always thought I’d invented it 😉 ! And do you guys out there really need instructions on how to be cosy? I’m so confused…Never mind, Monsieur and myself are very hyggelig in our little house in the woods. Hygge has actually always been part of my life wherever I was, so sorry, I’m not going to buy any hygge books…rather write one myself! 😀  We’re not only hyggelig, we’re still a bit festive so mistletoe has made it into today’s vase. Mistletoe has virtually taken over the poplar plantations in the valley, and in our own garden we find it on lime, medlar and apple trees. Once picked the berries don’t last long as the birds seem to be even keener on them when they’re displayed in a vase or door wreath. Mistletoe is a hemiparasite, sending out roots into its host tree to take up nutrients. From the earliest times the plant was shrouded in myths and legends. Druids worshipped it especially when it was growing on sacred oak from which they’d cut it with a golden sickle at night. It is very rare to find it growing on oak which explains why it was all the more cherished. Our tradition to decorate with mistletoe at Christmas has its origin in Druid and other pre-Christian traditions. A kiss under the mistletoe would bring about friendship, romance and goodwill. If you weren’t kissed, tough luck. Hung at the ceiling or over doorways it was meant to ward off evil and prevent witches from entering. Reading about these things is quite magical but still I’m happy that our thinking has changed a bit over the years. Thanks to Cathy for hosting IAVOAM – don’t forget to visit her. I wish you all a happy new year with lots of hygge 🙂

PS: If you need a personal Hygge coach, get in touch!

Vor kurzem stiess ich auf ‚Hygge‘. Hygge ist das dänische Wort für Gemütlichkeit. So weit, so gut. Das Verrückte ist jedoch, dass die Dänen behaupten, es erfunden zu haben. Noch verrückter ist die Tatsache, dass Bücher über Hygge geschrieben (und gekauft!) werden. Ich dachte immer, ich hätte es erfunden 😉 ! Braucht ihr wirklich jemanden, der euch sagt, wie ihr es euch gemütlich macht? Ich bin verwirrt…Aber egal, Monsieur und ich sind sehr hyggelig in unserem kleinen Haus im Wald. Hygge war schon immer Teil meines Lebens, ganz egal wo ich war, also sorry, ich werde kein Hygge Buch kaufen…eher selbst eines schreiben! 😀 Wir sind nicht nur hyggelig, sondern auch noch ein wenig festlich gestimmt, deshalb gibt’s heute eine Mistelvase. Die Misteln haben die Pappel-Pflanzungen im Tal erobert, und bei uns im Garten finden wir sie auf der Linde, Mispeln und Apfelbäumen. Einmal geschnitten verschwinden die Beeren im nu, weil es den Vögeln anscheinend noch besser schmeckt, wenn die Zweige in der Vase oder in Kränzen glänzen. Misteln gehören zu den Hemiparasiten: Sie nehmen über ihre Wurzeln Nährstoffe vom Wirtsbaum auf. Die Pflanze ist schon seit langer Zeit von Mythen und Legenden umwoben. Druiden schätzten sie besonders, wenn sie auf heiligen Eichen wuchsen und schnitten die Zweige in der Nacht mit goldenen Sicheln. Sie wachsen nur selten auf Eichen und wurden deshalb besonders in Ehren gehalten. Unsere Tradition, an Weihnachten mit Mistelzweigen zu dekorieren, hat ihre Wurzeln in den Gepflogenheiten der Druiden und anderer vorchristlicher Kulturen. Ein Kuss unter dem Mistelzweig versprach Freundschaft, Liebe und Wohlwollen. Ungeküsste hatten halt Pech. Über der Haustür und an der Decke hielten Misteln das Böse ab und hinderten Hexen am Eintreten. All diese Dinge muten wunderlich an, aber ich bin dennoch ganz froh, dass sich unser Denken über die Jahre wenigstens ein bisschen geändert hat. Danke, liebe Cathy, für IAVOAM – vergesst nicht, sie zu besuchen. Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr mit viel Hygge 🙂

PS: Wenn ihr einen Hygge Coach braucht, setzt euch mit mir in Verbindung!