Archive für Kategorie: Gartendesign / Garden Design

Heute ist der grosse Tag! Alle 30 Namen wanderten heute morgen in den Hut , und natürlich habe ich jedem fest die Daumen gedrückt, als Monsieur antrat, um den Gewinner zu ziehen. Mein Buch „Gartenträume“ geht an Sabine Kuhlenkampff – herzlichen Glückwunsch, ich wünsche dir viel Spass beim Lesen und viele Inspirationen 🙂

Today is the great day! All 30 names were put in the hat and I’ve kept my fingers crossed for all of you, of course, while Monsieur has picked the winner. My book goes to Sabine Kuhlenkampff – congratulations, Sabine, hope you’ll enjoy it and find plenty of inspiration 🙂

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Frank bat mich um eine Blogpost über mein ‚tropisches Beet‘, das ich Club Tropicana getauft habe. Das ist ein Song von Wham aus den 80ern, in denen ich aufwuchs. Ich habe das Beet im Mai bepflanzt, und es ist bereits jetzt ein so fröhlicher Anblick, dass ich jedes Mal singen und tanzen muss, wenn ich dort vorbei komme. Das Beet schmiegt sich an Treetops, und wenn die Pflanzen weiter so wachsen, wird es dort bald wie im Dschungel aussehen. Lasst uns mal schauen!

Frank asked me to do an update on my ‚tropical border‘ which I’ve named Club Tropicana after the Wham-Song in the 80s when I grew up. I’ve planted it in May and it’s already such a joyful, happy sight that it makes me sing and dance whenever I pass by. The border is wrapping itself around Treetops and if plants continue to grow at the current rate, it’ll soon look like a jungle alright! Let’s go and have a look!

Tetrapanax papyrifera „Rex“ hat seine Grösse seit Juni bereits verdoppelt – was für eine atemberaubende Pflanze (frosthart bis -15°C), dahinter Persicaria orientalis und Verbena bonariensis.

Tetrapanax papyrifera „Rex“ has doubled in size since June – what an awesome plant (frost hardy down to -15°C), behind you can see Persicaria orientalis and Verbena bonariensis.

_MG_2970-2-16-08Dahlia „David Howard“ & „Dr. P.H. Riedel“ stürzen sich ins Getümmel/ join in the fun

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Bulbine frutescens – eine meiner Starpflanzen: blüht non-stop das ganze Jahr, frosthart bis -5°C und lässt sich kinderleicht vermehren, indem man einfach Teilstücke abtrennt und einpflanzt. So kann man sie leicht drinnen überwintern und im Frühjahr wieder auspflanzen.

Bulbine frutescens – one of my star plants: flowers non-stop all year, frost hardy down to -5°C and is easily propagated by pulling off little pieces and replanting them. Like this you can always overwinter some indoors and plant them again outside in spring.

_MG_2963-2-16-08Penstemon „Purple Plum“_MG_2961-2-16-08Persicaria orientalis habe ich aus Samen von Derry Watkins/Special Plants gezogen, die ein wunderbares Sortiment hat. Die Pflanze ist einjährig, lässt sich aber leicht ziehen und blüht über Monate.

Persicaria orientalis has been grown from Seed which I got via Derry Watkins/Special Plants who has a true plant lover’s range. This Persicaria is an annual but so easy to grow and flowers for many months. It’s also called „Kiss me over the garden gate“ – I think some plants have to be grown for the name alone!

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_MG_2974-2-16-08Persicaria amplexicaulis „Blackfield“ – sehr empfehlenswerte kompakte, standfeste, wüchsige Sorte./ highly recommended, very compact and vigorous variety._MG_2965-2-16-08Tithonia rotundifolia „Torch“_MG_2977-2-16-08Aster pyrenaeus „Lutetia“_MG_2964-2-16-08Pennisetum alopecuroides „Cassian“ and Aster/Symphyotrichum foliage_MG_2978-2-16-08Verbena hastata_MG_2551-2-16-07Erste Blüte öffnen sich an Salvia leucantha „Purple Velvet“…/Flowers are just starting to open on Salvia leucantha „Purple Velvet“…_MG_2979-2-16-08Ich glaube, ihr versteht nun, warum ich den Namen Club Tropicana gewählt habe, denn es ist mehr ein Gefühl, pure Lebensfreude! Im Beet befinden sich u.a. auch Canna und Clematis cirrhosa „Isca“, bei denen wir uns aber noch ein bisschen gedulden müssen. Eine Woche voller Gesang und Tanz wünsche ich euch 🙂

I think you understand why I’ve chosen the name Club Tropicana, it’s a feeling, pure joie de vivre! There are also Canna and Clematis cirrhosa „Isca“ among other things but here we have to be patient. Wishing you a week full of dance and song 🙂

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We’ve all had them and some of us still do: dreams. Childhood dreams are a little different though. One of my childhood dreams was a treehouse. A place away from it all, a hideaway where I would dream, watch the birds above, the clouds…nobody would find me there unless I wanted to be found. Alas, I never had a treehouse but I used to build huts in the woods and spent all day there pretending to be Tarzan…or was it Jane?! I’m very lucky because now I live my dream. I’m living in the middle of nowhere surrounded by wilderness, peace and quiet. When we came here there was a ramshackle shed a bit away from the house in a place we call the ‚magical woodland‘. It was an ugly building but we knew one day this would change so here we go, in case you thought we were idle over the past months. Monsieur has done most of the work and is still at it, but I’ve done the planting this spring. It’ll be a hot border with a touch of the exotic, so fingers crossed. We call the hut (or ‚cabane‘ as they say here) ‚Treetops‘ after the famous bush lodge in Kenya, because once you step onto the balcony at the back you’re high up in the trees. There’s a mature, majestic oak tree and you’re right at crown level. Below is our meadow and you could be forgiven for expecting a giraffe or elephant passing by, it’s that wild and beautiful. Dreams are wonderful and important, and it’s even better still when you can live a dream from time to time. So where’s the vase you wonder? Yes, we’ll get there 🙂 Another trip down memory lane this week it seems. Thanks, dear Cathy, for hosting the Vase on a Monday – don’t forget to pop over to her for ideas and inspiration!

Wir alle hatten welche, manche haben sie noch immer: Träume. Kindheitsträume sind jedoch ein wenig anders. Einer meiner Kindheitsträume war ein Baumhaus. Ein Ort weit weg von allem, ein Versteck, wo ich träumen, die Vögel über mir beobachten oder den Wolken nachsehen könnte…niemand würde mich dort finden, ausser ich wollte gefunden werden. Leider hatte ich nie ein Baumhaus, habe dafür aber Hütten im Wald gebaut und Tarzan (oder Jane?) gespielt. Ich habe Glück, denn heute lebe ich meinen Traum. Ich lebe mitten in der Natur und bin von Ruhe und Frieden umgeben. Als wir hierher kamen, gab es ein Stück vom Haus weg  -in unserem ‚Zauberwald‘- eine alte, heruntergekommene Hütte. Sie war hässlich, aber wir wussten, dass wir das eines Tages ändern würden. Ihr seht also, wir waren die letzten Monate nicht untätig. Monsieur hat die meiste Arbeit getan,  und diesen Frühling habe ich die neuen Beete bepflanzt. Es wird eine ‚hot border mit exotischem Touch‘. Wir nennen die Hütte (hier sagen sie ‚cabane‘) ‚Treetops‘ nach dem berühmten Bushlodge in Kenia, denn wenn man auf den hinteren Balkon tritt, ist man oben in den Baumwipfeln. Dort steht eine alte, majestätische Eiche und man befindet sich fast in ihrer Krone. Darunter liegt unsere Wiese, alles ist so wild und wunderschön, dass man nicht im geringsten überrascht wäre, wenn plötzlich eine Giraffe oder ein Elefant vorbeikäme. Träume sind wunderbar und so wichtig, und es tut gut, den einen oder anderen Traum zu leben. Wo ist nun die Vase werdet ihr euch fragen…nur Geduld, sie kommt noch 🙂 Danke, liebe Cathy, für die Montagsvase – vergesst nicht, bei ihr reinzuschauen!

Underneath the roof construction you can get a glimpse of the old shed:

Unter der Dachkonstruktion seht ihr die alte Hütte:

_MG_3342-15-07Work is progressing/ Die Arbeiten schreiten voran:_MG_3719-15-08The rainwater tank which will soon be hidden by Clematis armandii ‚Appleblossom‘ is also feeding the new pond. We’ve also planted a Gunnera manicata, another dream of ours is to stand underneath its huge leaves on day 🙂

Der Regenwassertank wird bald unter einer Clematis armandii ‚Appleblossom‘ verschwinden. Sein Überlauf speist den neuen Teich. Am Ufer pflanzten wir eine Gunnera manicata. Auch ein Traum von uns, eines Tages unter ihren riesigen Blättern zu stehen 🙂

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_MG_8837-2-16-04Welcome to Treetops!_MG_9053-2-16-05

_MG_9052-2-16-05Door to the balcony at the back/ Tür zum hinteren Balkon_MG_9058-2-16-05

_MG_9059-2-16-05View into the oak(s) / Blick in die Eichenwipfel

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Giraffes, elephants?_MG_9063-2-16-05In der 1. Vase gibt es Butterblumen und Weissdorn…/My first vase features buttercups and hawthorn blossom…_MG_9057-2-16-05

_MG_9056-2-16-05…und meine übrigen nur Butterblumen./…and my other ones just buttercups.

Jene, die mein Buch gelesen haben, werden die Idee mit der Girlande wiedererkennen. Sie stammt aus dem Garten der englischen Künstlerin Catherine Smedley, der voller toller Ideen steckt.

Those among you who know my book will recognize the idea with the garland: I discovered it in the garden of the English artist Catherine Smedley that is full of quirky and great ideas.

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Happy Monday 🙂

IMG_7119 Wisley

Es ist mal wieder soweit: Kaum nähert sich der Winter seinem Ende, sehen sich Magazine und Experten bemüssigt, uns die neuen Gartentrends zu unterbreiten. Mich befällt schon ein leichtes Zittern, wenn ich die Ankündigung auf der Titelseite lese. Viel lieber würde ich auf diesen Seiten etwas wirklich Spannendes lesen, z.B. wie man den rosenfürchtigen Gatten eines Besseren belehrt oder die Nachbarskatzen davon abhält, die putzigen Rotkehlchen im fremden Garten (oder überhaupt!) zu meucheln, oder wie Menschen mit Gräsergärten reagieren, wenn die Stunde der Miscanthus-Teilung naht. Aber nein, ich werde bombardiert mit finsteren Prognosen: Corten-Stahl ist nun out, bei Erwähnung des Wortes ‚Allium‘ rümpfen Gartenfashionistas künftig die Nase, Buchsbälle sind so was von ‚out‘, das gibt’s gar nicht, und wurzelnackte, kleine Bäume pflanzen nur noch irgendwelche Hinterwäldler, denn ‚in‘ sind ausgewachsene Bäume. Letztes Jahr, ihr mögt euch vielleicht erinnern, hiess man uns, Tausende von Alliums zu pflanzen, Corten-Stahl-Wände bis zum Umfallen zu integrieren und trotz Zünsler lustig weiter Buchs zu pflanzen. Bitte nun nicht wütend auf den austreibenden Alliumzwiebeln herumtrappeln oder gar die Stahlwand auf den Sperrmüll werfen. Auch wenn ihr treu dem Trend folgt, wäre dies überstürzt, denn ganz sicher kehren die nun Verschmähten irgendwann wieder zurück. Dann könnt ihr eure Cortendeko wieder vorziehen. 😉 Ich bin kein Freund von Modetrends egal welcher Art, und vor allem bin ich kein Freund der um sich greifenden Globalisierung, die auch vor unseren Gärten nicht halt macht. Ich bin gegen Modediktat und für mehr Individualität. Ein gruseliger Schauer befällt mich auch, wenn irgendwelche Pflanzen zur ‚Pflanze des Jahres‘ gekürt werden. Das ist fast so widerlich wie die Miss-Wahlen. Was ist eure Meinung? Lest ihr diese Trends mit Interesse? Nehmen sie Einfluss auf eure Gartengestaltung? Wenn ja, wie geht ihr damit um, wenn alles ständig über den Haufen geworfen wird? Wie gestaltet ihr eure Gärten? Lasst uns ein wenig diskutieren – ich freue mich drauf!

It’s that time of year again when certain magazines and experts feel the urge to tell us about the new gardening trends. I already get the creeps when I see the headline on the cover. I’d so much more see the space dedicated to something really fascinating, like how to help husbands overcome their unnecessary fear of roses, or how to stop the neighbour’s cats from murdering my dear little robins, or how people with grass gardens cope with reality when the time has come to finally divide the Miscanthus. But no way, instead I get bombarded by sinister predictions: Corten steel is from now on ‚out‘, from tomorrow on garden fashionistas will turn up their noses at the pure mention of the word ‚Allium‘, box balls are even worse than ‚out‘, and bare rooted, small trees will only be planted by some sad hillbilly because now it’s hip to plant mature specimen. Last year, you may recall, they told us to plant thousands of Allium, integrate Corten into every nook and cranny and to keep planting box balls in spite of the loathsome pyralids. But easy, easy, please don’t trample the emerging alliums or throw the Corten on the skip! Even if you follow trends faithfully, it’d be too hurried and most certainly those who now are being despised will celebrate their comeback before too long. Then you can pull the Corten steel out again. 😉 I’m not a friend of fashion trends and certainly not of the ever spreading globalisation that doesn’t stop at our garden gate. I’m against fashion dictate and for more individuality. I also get the creeps when some plants are elected ‚plant of the year‘. That’s almost as dreadful as a beauty contest. What do you think? Are you interested in gardening trends? Do they influence your design? If so, how do you cope with constantly changing trends? How do you proceed when planning your garden? Let us discuss a bit – I’m looking forward to it!

 

Gartendesign ist fantastisch, aber auch überwältigend. Man steht vor dem Bereich, Beet, Garten, dem man seinen Stempel aufdrücken möchte, und eine Million Gedanken schiessen einem durch den Kopf. Man sucht nach dem Geist (genius loci). Manchmal findet man ihn, manchmal nicht. Nicht jeder Ort hat einen Geist, aber wenn ja, dann tut man gut daran, ihn zu respektieren und ihm tunlichst nicht auf die Füsse zu treten. Im Idealfall arbeitet man Hand in Hand und schafft einen Ort, der sich nahtlos und scheinbar mühelos in seine Umgebung fügt. Verzweifle nicht, wenn du den Geist nicht findest. Es gibt immer noch den Sinn des Ortes (im Englischen viel treffender ’sense of place‘ genannt), den man anstreben kann. Im besten Fall hat man beides! Unser Geist ist auf jeden Fall eine rechte Persönlichkeit – unmöglich, ihn zu ignorieren, so bin ich vorsichtig beim Design des letzten, bislang relativ unberührten Bereichs: dem Obstgarten. Als wir ankamen bestand dieser aus einer wilden Wiese und sehr vernachlässigten Bäumen. Wir beschnitten sie so gut es ging. Der Obstgarten beherbergt auch meine bescheidene Wildrosensammlung und die ‚Narzissenwelle‘. Obstgärten beschwören allerlei bukolische, romantische Bilder herauf: Apfelblüte (stimmt), Picknick unter dem Apfelbaum (stimmt auch), Bäume, deren Zweige sich unter der Last der Früchte biegen (stimmt manchmal) und eine üppige Ernte mit lachenden Maiden (selten). Die bittere Wahrheit ist eine andere: Wenn man wie wir in der Wildnis lebt und biologisch gärtnert, dann muss man lernen zu teilen. Da es ausser bei uns weit und breit keine Obstbäume gibt, rückt unser Garten in den Fokus unerwünschter Aufmerksamkeit. Rehe und Wildschweine mögen wir ganz gut im Griff haben, aber Vögel sind eine andere Sache. Lassen wir mal ihren rührenden Gesang und das unschuldige Aussehen beiseite. Sie sind höllisch gierig und kennen keine Grenzen! Es wäre mir egal, wenn sie einen Apfel oder eine Pflaume vollständig aufessen würden, aber leider haben sie die Angewohnheit alle Früchte anzupicken. Der Unterhalt von Obstbäumen ist zeitintensiv. Das wäre mir egal, wenn das Ergebnis entsprechend ausfiele, was nicht der Fall ist. So haben wir beschlossen, die Anzahl der Obstbäume zu reduzieren und einen kleinen Park mit Ziersträuchern und -bäumen und Beeten mit Gräsern und Stauden anzulegen. Ich bin kein Freund von Minimalismus und liebe die Vielfalt. Niemals könnte ich mich auf eine Massenpflanzung mit 3 oder 4 Arten beschränken. Komplett immergrüne Gärten sind mir ebenfalls ein Graus. Ehrlich gesagt, habe ich den Verdacht, Leute mit immergrünen Gärten weigern sich, den Tod als Bestandteil des Lebens anzuerkennen. Ich habe viel Freude am Vergehen und Sterben in meinem Garten – auch ihnen wohnt ein Zauber inne. Den Obstgarten betritt man über eine Steintreppe, die beidseitig von Buchswolken gesäumt ist und auf eine Pergola mit Rosen und Geissblatt führt. Ich war noch nie ein Freund säulenförmiger Gehölze (sie erinnern mich an Friedhöfe), aber mittlerweile habe ich meine Meinung geändert. In Südfrankreich fühlen sich säulenförmige Sträucher -meistens in Form von Cupressus sempervirens- nämlich gut und richtig an. Um Struktur und Pergola zu betonen wurden vier C. sempervirens gepflanzt und ein 5. neben den Brunnen in der Auffahrt, um eine optische Verbindung zu schaffen. Mit dem Abtragen der Grasnarbe habe ich begonnen und arbeite nun an den Pflanzplänen. Ich werde auch Gräser-Blocks integrieren, weil sie im Winter einfach entzückend aussehen. Was die Gehölze angeht, so haben u.a. Cornus ‚Schmetterling‘ und ‚Milky Way‘, Viburnum plicatum ‚Watanabe‘, Malus ‚Prairie Fire‘, Symphoricarpos ‚Mother of pearl‘, Paulownia fortunei ‚Fast Blue‘, Amelanchier, Clerodendron und Heptacodium Einzug gehalten. Das Absägen von Bäumen ist eine schmerzvolle Angelegenheit, aber nachdem ich mich überwunden hatte, wurde schnell klar, dass es die richtige Entscheidung war. Auch zwei Feigen fielen der Säge zum Opfer. Die letzten Jahre hingen sie zwar voller Früchte, aber sie waren innen trocken und ungeniessbar. Im Herbst traf ich einen Feigen-Experten, der das Rätsel schnell löste. Beide Feigen waren unfruchtbar. Zum Glück hatte ich zu Anfang eine dritte Sorte -Violetta- gepflanzt, die bald die Leere der einen Feige füllen wird. Aufregende Zeiten! Ich liebe die Beetplanung und werde euch auf dem Laufenden halten. Wie geht ihr bei der Gartenplanung vor? Sucht ihr auch den Geist?

Designing a garden is an awesome project. You look at the place that is due to be transformed and millions of thoughts are rushing through your mind. You search for the spirit (genius loci). Sometimes you find it, sometimes you don’t. Not every place has a spirit but if it does you better respect it and refrain from stepping on its toes. You know how nasty ghosts can get! The ideal scenario is to work hand in hand to create a place that melts seamlessly and seemingly effortlessly into its surroundings. If you don’t find a spirit, don’t despair! There’s always a sense of place which can and should be achieved. Mind you, our spirit is quite a character and impossible to ignore so I have to tread lightly when approaching the last bit which is still waiting to be designed: the orchard. When we came it was just a wild meadow with seriously neglected trees. We pruned them as best as we could. The orchard is also home for my humble collection of species roses and the ‚daffodil wave‘. Orchards conjure all sorts of bucolic, romantic images of apple blossom (true), picnics underneath apple trees (true), trees heavily laden with fruit (sometimes true) and a bountiful harvest with laughing maidens (rarely). The bitter truth is that when you live in the middle of nowhere AND garden organically, you have to learn to share. As our fruit trees are the only ones for miles, our garden becomes the focus of unwanted attention. Whereas we have deer and wild boar fairly well under control, birds are a different story. Never mind their charming song and innocent looks – they’re as greedy as hell and know no bounds! I wouldn’t mind if they ate one apple completely but they have the tendency to pick every single fruit. Anyway, keeping fruit trees in good shape and health is rather time-consuming which I wouldn’t mind if the outcome was worthwile but it isn’t. So we’ve decided to reduce their number and turn the orchard into a little parc with ornamental shrubs, trees as well as borders featuring perennials and grasses to prolong the season. I’m no lover of minimalism and appreciate variety. I could never live with massed plantings of 3 or 4 different types of plants. I also hate completely evergreen gardens. To be honest, I think their owners refuse to accept death as part of life. I very much enjoy degeneration and death in my garden – they have a magic of their own. You enter the orchard via steps bordered by cloud-pruned box hedges which lead you to a pergola with roses and honeysuckle. This also marks a stunning vista to the village and castle across the valley. Never a friend of columnar trees (make me think of graveyards), I recently had to review my feelings towards them (the trees not the graveyards). In the South of France columnar trees -usually Cupressus sempervirens- actually feel right. So I planted four to add to the structure and to mark the central pergola and a fifth one next to the stone well in the drive to continue the theme out into another part of the garden. I’ve already started to remove the turf where the new borders will be and I’m working on the planting plan.I will also incorporate blocks of grasses because they add so much beauty in winter. As for shrubs/trees there are Cornus ‚Schmetterling‘ & ‚Milky Way‘, Viburnum plicatum ‚Watanabe‘, Malus ‚Prairie fire‘, Symphoricarpos ‚Mother of pearl‘, Paulownia fortunei ‚Fast blue‘, Amelanchier, Clerodendron and Heptacodium etc. providing flowers, fruits and interesting bark/foliage. Cutting trees must be one of the hardest jobs in gardening, but once I got going I knew it was the right decision. We also had to remove two mature fig trees because, although they were full of fruit, they never produced any edible figs. Talking to a fig expert last autumn revealed the problem which is obviously quite common: the figs were not fertile. I had already planted a third fig ‚Violetta‘ when we arrived which will eventually fill the emptiness the others left, but it still hurts. Exciting times ahead – I just love planning and planting new areas of the garden! How do you develop the design of a new space? Do you search for the spirit too?

Am Anfang nach der ersten Mahd/ After the first cut of the long grass

Mas de Béty

Beschneiden/Entfernen ausgewählter Bäume/Pruning and removal of selected trees

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_MG_8297-2-0375Cupressus sempervirens hält Einzug/ moving in

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Keine Angst, soweit ist es noch nicht, aber die Überschrift hat mir so gefallen, und sie ist ja irgendwie auch passend. Ruhig ist es in letzter Zeit in meinem Blog geworden. Dafür haben wir andernorts wie die Wilden gearbeitet, und nach fast drei Jahren können wir endlich sagen, dass sich die Arbeiten am Haus dem Ende zuneigen. Das tut unendlich gut!!! Dann ist da noch dieses Buch, an dem ich arbeite…und zwischendurch gehen meine Batterien in den roten Bereich, deshalb verordne ich mir ab und zu Seelenbaumelei, schwimme im Fluss, wandere oder reite durch die Wälder oder lese in Pompeji. A propos Pompeji – auch hier hat sich was getan, ich zeig’s euch gleich. Heute gibt’s nicht viele Worte, sondern nur einen sommerlichen Gartenrundgang! Geniesst ihn 🙂

Fear not, it’s not that bad but I do like the heading and it also fits the occasion. It has gone quiet in my blog these days but we have been working like lunatics, and after almost three years work on the house is coming to an end. This is such a good feeling!!! Then there’s this book I’m working on…and in between my batteries are so low that I prescribe myself some time to relax, swim in the river, hike or ride through the woods or simply read a book in Pompeii. A propos Pompeii – a lot has happened, I’ll show you in a moment. Today I’ll just take you for a summer ramble through my garden! Enjoy 🙂

Voilà Pompeji!

Ich habe beschlossen, dass Pompeji ein überwiegend grünes Gartenzimmer wird. Es ist ein ruhiger, meditativer Ort, an dem Texturen, Strukturen dominieren sollen.

I have decided that Pompeii will be a mainly green garden room. It’s a meditative and peaceful place where foliage textures and structures will dominate.

Pflanzenliste/ Plant list: Ligustrum ibota „Musli“, Osmanthus decorus, Rhamnus alaternus “ Argenteovariegata“, Hydrangea panic. „Sundae Fraise“, Hydrangea quercifolia „Snow queen“, Miscanthus sinensis „Blütenwunder“ & „Dronning Ingrid“, Stipa, Euphorbia characias, Mattheuccia, box balls, Phlomis fruticosa, Verbena bonariensis as dancers/ als Tänzer

_MG_5724-0315Rudolf führte die Bauaufsicht…da konnte ja nichts schiefgehen 😉

With Rudolf surveying us nothing could go wrong 😉

_MG_5124-0303Im Gemüsegarten gedeihen die Artischocken Violet de Provence…

Artichokes Violet de Provence are doing well in the potager…

_MG_6270-2-0320Im Obstgarten herrscht Krieg…ziemlich undankbar von den Vögeln, uns alles wegzufressen, wo wir sie so treu durch den Winter bringen. 😉

War is raging in the orchard…come to think of it, birds are pretty ungrateful creatures, wanting it all for themselves after we fed them so faithfully all winter. 😉

_MG_6267-2-0320Zum Glück sind die Quitten (für sie) ungeniessbar! Thankfully they won’t touch the quince tree!

_MG_6268-2-0320Im Senkgarten steht die nächste Rosenblüte an. Die Cerinthe hat sich grosszügig versamt und wird einen netten Hintergrund für die Cosmos abgeben, die im Spätsommer blühen.

The roses are about to flower again in the sunken garden. Cerinthe has seeded itself about and its foliage will be nice with the Cosmos flowering in late summer.

_MG_6272-2-0320Die Sitooterie ist fertig! Wir sind sehr froh, wie sie sich einfügt. Ich danke Cathy für das Wort – habe es bei ihr gestohlen und empfehle euch einen Besuch bei ihr, wenn ihr eine äusserst stilvolle Sitooterie sehen möchtet. 🙂

Our sitooterie is finished! We’re thrilled of how well it blends in with the house. Thanks to Cathy for this cool word – I stole it from her, well, rather borrowed it, and recommend a visit to her blog if you want to see a very stylish sitooterie. 🙂

_MG_6262-2-0320Morgenstimmung / Early morning

_MG_5749-0317Wasser muss sein, und es wurde ein Mini-Seerosenteich  /  Water is a must and we chose a miniature water feature_MG_6263-2-0320Eine meiner Starpflanzen in diesem Jahr ist Clematis mandshurica, die seit Monaten unermüdlich blüht.

One of my star plants this year is Clematis mandshurica which has been flowering tirelessly for months._MG_6264-2-0320

Clematis „Huldine“ & Lavendula „Edelweiss“ (another star plant)_MG_6265-2-0320Salvia Black Knight, Cotinus Golden Spirit, Festuca, Euphorbia & Lysimachia ciliata Firecracker_MG_6273-2-0320Der Hydrangea-Walk macht sich langsam. Die Erde ist dort ziemlich arm und wird ständig mit Mist verbessert.

The Hydrangea Walk is coming on slowly. The soil is very poor there and is constantly improved with manure.

_MG_6275-2-0320Darunter/ Among them Hydrangea serrata Preziosa…_MG_6277-2-0320Hydrangea Ayesha_MG_6278-2-0320Hydrangea paniculata Unique_MG_6279-2-0320Hydrangea macrophylla Rosita & Besucher/visitor_MG_6699.hydrangea_macrophylla_rosita-0122Das hohe Gras im Obstgarten haben wir Ende Juni mit der Sense gemäht…

We cut the long grass in the orchard with a scythe end of June…

_MG_5734-2-0317Vor dem Haus / In front of the house…_MG_5736-2-0317

_MG_5745-0317Ipomoea lobata & Verbena bonariensis_MG_5746-0317Clematis triternata Rubromarginata_MG_5753-0317

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_MG_5741-0317Summertime and the living is -or should be- easy…hope it is for you anyway 🙂

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Diesen Garten habe ich für ein Ehepaar gestaltet, deren Kinder nun erwachsen sind, und das sich mit einem neuen Gartenkonzept verwöhnen wollte. Der Garten war mehr oder weniger eine weisse Leinwand, weil sich die Besitzer zuvor nie für den Aussenbereich interessierten. Mit dem neuen Garten ist das anders geworden. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, zu sehen, wie Kunden aufblühen, wenn sie plötzlich von Schönem umgeben sind und sich ihre Lebens- und Wohnqualität erhöht. Bei vielen erwacht zudem der Wunsch, die Pflanzen und das eigene Stück vom Paradies zu hegen. Denn etwas anderes ist der Garten ja nicht…

I designed this garden for a couple whose kids are grown up and who wanted to treat itself to a new garden concept. The garden was more or less a blank canvas because up until then the owners had no interest in it. This changed completely with the new garden. It’s hard to describe the feeling when you see clients „flourish“ when they’re suddenly surrounded by beauty and their quality of life is also enhanced greatly. A lot of them develop the wish to care and nourish their own piece of paradise. And that’s what a garden is all about…

Vorher/Before

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Nachher/Danach

Sichtschutz war gewünscht und dringend nötig: Miscanthus sinensis Morning Light, diverse Sträucher mit unterschiedlichen saisonalen Höhepunkten und Acer campestre als Stumpfpyramiden schaffen auf lockere, unaufdringliche Art die nötige Privatsphäre und Struktur. Dazwischen wachsen Stauden (Geranium, Nepeta, Bergenia, Salvia, Linaria…) mit niedrigen Gräsern wie Stipa tenuissima (syn. Nasella tenuissima), Deschampsia cespitosa, Festuca glauca Blaufuchs und Zwiebelblumen zu einem bunten Teppich zusammen. Auf dem Stadtplan der Insekten und Schmetterlinge markiert nun ein Kreuz diese Nektarweide 🙂

Screening was required and badly needed: Miscanthus sinensis Morning Light, various shrubs peaking at different times and pyramidical Acer campestre create privacy and structure in an unobtrusive and relaxed way. In between mingle perennials (Geranium, Nepeta, Bergenia, Salvia, Linaria…) with low grasses like Stipa tenuissima (syn. Nasella tenuissima), Deschampsia cespitosa, Festuca glauca Blaufuchs and bulbs creating a colourful carpet. Insects and butterflies have marked this spot on their map with a cross: nectar heaven 🙂

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Ich liebe Naturstein und Holz, und diese wunderbar vielseitigen Materialien finden immer einen Weg in meine Designs. Für den Bereich hinter dem Haus  entwarf ich eine Mauer, die sich durch den Garten schlängelt. Sie dient als Skulptur und Sitzgelegenheit. Eibenkugeln nehmen die runde Form auf. Die Bepflanzung ist voller Bewegung: Acer griseum und Amelanchier Ballerina, Hydrangea paniculata und Rosa glauca stehen in einem Gräser- und Staudenmeer. Die unschöne Mauer wird bald von Hydrangea petiolaris verdeckt sein. (Foto wurde drei Monate nach der Pflanzung aufgenommen)

I love stone and wood and these wonderfully versatile materials always find a way into my designs. For the area at the back of the house I designed a snaking wall which serves as sculpture and seating. Taxus baccata balls pick up the round shape. The planting is full of movement: Acer griseum and Amelanchier Ballerina, Hydrangea paniculata and Rosa glauca grow out of a sea of grasses and perennials. The unsightly wall will soon be covered with Hydrangea petiolaris. (Picture was taken 3 months after planting)

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Vom Sitzplatz ist nun nicht mehr viel zu sehen…

The main seating area is nicely screened…

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Wasser beruhigt und lenkt von den Umgebungsgeräuschen ab. Das Becken ist tief genug, um an heissen Tagen ein erfrischendes Bad zu nehmen. Abends sind Brunnen und Garten beleuchtet, was auch von drinnen sehr stimmungsvoll aussieht.

Water has a soothing effect and distracts from the noise of the city. The bassin is deep and large enough to sit in on hot days. Lighting of garden and water feature creates a different mood and is a joy to see from inside._MG_7308-0142

Der Hochsommer ist wieder hier, wenn auch nur für eine Weile, und heute morgen bot sich ein besonders tolles Schauspiel. Die Sonne ist nicht jeden Tag so sanft, tauchte die Plüschwolken aber in solch warmes Gold, dass uns der Atem weg blieb (fast, nicht ganz…keine Sorge 😉 ).

Summer is back, even if it’s only for another while, but this morning we had this fantastic sunrise. The sun is not always that gentle but bathed the clouds in such warm, golden light that it took our breath away (almost that is…no worries 😉 ).

_MG_8498-0168Dieser Tage komme ich kaum zum Bloggen, deshalb gibt es heute eine Nachtschicht und einen allumfassenden Beitrag. Es passiert so viel, und wenn man nur einmal pro Woche schreibt, läuft der Kopf auf Hochtouren. Berge an Geschehnissen will man teilen, aber die Zeit lässt es nicht zu, und schliesslich will ich eure Geduld nicht überstrapazieren. Ist der Beitrag einen Kilometer lang, springen die ersten Leser evtl. nach kurzer Zeit ab…vielleicht halten euch ein paar Bilder bei der Stange?

These days I hardly get around to blogging, that’s why you have to put up with another very comprehensive post – result of my night shift, sorry folks. So much happens and if one only writes once a week, the head is spinning, trying to decide what of all the things to share without pushing my luck and your patience. If the post is a mile long, most of you will probably leave the page…maybe some pics will help you through it?

Was haben die Spinnen nur im Sinn?

What are the spiders up to?

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Die Kosmeeen „Picotee“ im Gemüsegarten sind eine wahre Freude, und seht nur den Rhabarber: Noch nie haben wir solch dekorativen Rhabarber gehabt. Er sieht mehr aus wie ein Strauss und ist gar nicht abgestorben.

Cosmos „Picotee“ is such a joy in the potager, and look at the rhubarb: We have never had such decorative rhubarb, looks more like a bouquet and hasn’t died back at all.

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Letztes Wochenende habe ich Erythronium dens-canis Purple King, E. revolutum White Beauty, Galanthus nivalis Hippolyta, G. Sam Arnott und G. nivalis viridi-apice in Töpfe gepflanzt. So gehen sie nicht unter im Gewühl, und ich kann sie zur Blütezeit in Hausnähe rücken, ehe ich sie dann verpflanze.

Last weekend I planted Erythronium dens-canis Purple King, E. revolutum White Beauty, Galanthus nivalis Hippolyta, G. Sam Arnott and G. nivalis viridi-apice in pots. Thus they don’t get lost among the others and I can bring them closer to the house when they flower before eventually planting them out._MG_8502-0172

Die Cornus-Stecklinge vom letzten Jahr wurden umgetopft. Ich schätze Hartriegel sehr wegen seiner leuchtenden Triebe und habe Stecklinge von C. sanguinea Midwinter Fire, C. alba Aurea und Cornus Budd’s Yellow genommen. Aurea und Budd’s Yellow wurzelten problemlos, aber Midwinter Beauty erwies sich als äusserst zickig. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Ein Teil soll später mal am Teich für Farbe sorgen. Sorry, vom Teich habe ich noch gar nicht erzählt, aber bald ist’s soweit!

I potted on last year’s Cornus cuttings. I love Cornus for its colourful stems and took cuttings of Cornus sanguinea Midwinter Fire, C. alba Aurea and Cornus Budd’s Yellow. Aurea and Budd’s Yellow rooted no problem but Midwinter Fire was rather capricious. Have you had similar experience? Part of the plants are supposed to create some colour around our pond. Sorry, haven’t mentioned the pond yet but we’ll get there!

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Der frisch gepflanzte Spitzkohl macht sich prima…mittlerweile habe ich herausgefunden, wer den letzten in Riesenbissen verschlungen hat: Unglaublich, was eine kleine Schnecke in kurzer Zeit vertilgt. Ich hatte schon Rudolf im Visier, aber er hält sich weiterhin an die Rosen. Warum steht auf den Schneckenkorn-Packungen eigentlich nie, dass es 5 Salatköpfe dauert bis es wirkt?

The newly planted pointed cabbage is coming on nicely…I’ve since found out who ate the last lot: Unbelievable how much these slugs eat within a short time. I’ve already suspected Rudolf but he still prefers roses. Why do they never write on the slug pellet packages that it takes about five lettuces before it starts to work?_MG_8504-0172

Eine meiner Lieblingspflanzen um diese Zeit ist Lespedeza thunbergii, die schon seit Wochen blüht und sich wie ein rosa Wasserfall über den Hang ergiesst. Die Blüten sind wie kleine Schmetterlinge, die in der leichtesten Brise flattern.

One of my favourites at this time of year is Lespedeza thunbergii which has been flowering these past weeks and covers the slope like a pink waterfall. The flowers are like small butterflies that flutter in the lightest breeze.

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Cosmos sulphureus hat sich versamt, kehrt immer wieder und wirbelt mit seinen orangefarbenen Röcken durchs Beet wie ein Wirbelwind.

Cosmos sulphureus self-seeds everywhere, keeps coming back and dances through the borders like a whirlwind with its orange petticoats.

Mas de Béty

Die erste Hagebutten, die ich stets liebevoll 2. Rosenblüte nenne, zeigen sich keck und glänzend (hier Rosa rugosa)…

The first hips, lovingly called 2nd blossom, can be seen, cute and shiny (here Rosa rugosa)…_MG_8250-0171Im Obstgarten reifen Quitten heran…

Quince ripen in the orchard…

_MG_8245-0171Mein Lieblingsgras Miscanthus sinensis Morning Light lässt mich nie im Stich! Verbena bonariensis blüht nach einem radikalen Rückschnitt erneut wunderschön.

My favourite grass Miscanthus sinensis Morning Light never lets me down! Verbena bonariensis flowers beautifully again after a rather radical haircut.

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Wandelröschen, Trachycarpus fortunei, Rosmarin und Carex wirken nach dem langen, heissen Sommer noch recht munter.

Lantana, Trachycarpus fortunei, rosemary and Carex are still looking good after the long, hot summer.

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Eucomis pole evansii produzierte heuer vier Blüten – wow! Lieben Dank an die ebenfalls lieben Freunde, die mir vor Jahren dieses Geschenk machten. Ihr seid dadurch immer bei uns :). Übrigens eine der problemlosesten Pflanzen auf dem Planeten: Nach der Blüte vergisst man sie einfach bis zum nächsten Frühling.

Eucomis pole evansii produced four flowers this year – wow! Many thanks to our dear friends who gave us this beauty years ago. You’re always with us :). By the way one of the easiest plants on the planet: Just forget about it after flowering and bring it out again next spring._MG_6778-2-0134Ein neues Beet ist entstanden! Das Fenster fehlt zwar noch, aber die Pflanzen sind im Boden. Ist doch die Hauptsache, nicht?! 😉 Trachelospermum jasminoides, Eryngium yuccifolium, Pennisetum villosum, Cistus monspeliensis, Westringia fruticosa und Pittosporum tobira Nana tummeln sich dort. Mal sehen, wie sie sich behaupten.

A new bed has been created! Window is missing still but plants are in the ground, that’s the main thing isn’t it? 😉 Trachelospermum jasminoides, Eryngium yuccifolium, Pennisetum villosum, Cistus monspeliensis, Westringia fruticosa and Pittosporum tobira Nana are mingling and I’m looking forward to see how they’re getting on.

_MG_8165-0159Last but not least: Erste Herbstfarben im Winterbeet. Dieses soll zwar ganzjährig gut aussehen, aber vor allem im Herbst und Winter zur Höchstform auflaufen. Rubus thibetanus, Cornus, diverse Gräser, Euonymus alatus, Cercis canadensis Forest Pansy, Cercidiphyllum japonicum, Cyclamen etc. erfreuen hier mein Gärtnerherz.

Last but not least: First autumn hints in the winter border. This is supposed to look good all year round but most of all in autumn and winter. Rubus thibetanus, Cornus, various grasses, Euonymus alatus, Cercis canadensis Forest Pansy, Cercidiphyllum japonicum, Cyclamen etc. warm my heart.

_MG_8168-0159Seid ihr noch da? Super, gut gemacht! Bunte, warme und erfüllte Herbsttage wünsche ich euch und freue mich darauf, eure Posts zu lesen. 🙂

Still there? Well done, folks! I wish you colourful, warm and happy autumn days and look forward to your posts. 🙂

Karl Foerster sagte einst „Ein Garten ohne Phlox ist nicht nur ein Irrtum, sondern eine Versündigung gegen den Sommer“. Ich behaupte dasselbe von der Fetthenne (Sedum), die zudem den Vorteil hat, keine Starallüren zu haben. Phlox ist eine Pracht, wenn er denn zufrieden ist. Bei Hitze und Trockenheit (gibt es manchmal im Sommer) steht er oft, von Mehltau und braunem Laub bedeckt, schmollend und vorwurfsvoll im Beet, derweil die Fetthenne zur Höchstform aufläuft und das Gärtnerherz auch im Winter noch erfreut, wenn die Samenstände Tautropfen und Eiskristallen eine Bühne bieten. Es gibt keine Ausrede, wenn man sie nicht im Garten hat, ausser man lebt in den Sümpfen Floridas, aber halt! Fetthenne macht auch in Töpfen eine gute Figur, umspielt von zarten Gräsern wie Festuca und Stipa oder mit Euphorbia myrsinites, Mertensia simplicissima. Es gibt viele Kombinationen. Heute werde ich euch ein paar meiner liebsten höheren Sedum vorstellen. Einige sind Sedum telephium Hybriden und mit ihrem rosa überhauchten oder dunkelroten Laub ein echter Hingucker, noch lange bevor sich die Blüten öffnen. Sedum haben ihren Urspung in der nördlichen Hemisphäre, aber einige kommen aus trockenen Gegenden Südamerikas (S. morganianum, S. frutescens). Sedum telephium wächst bei uns an trockenen Felshängen und bietet  Vernachlässigung trotzig die Stirn. Ich glaube sogar, sie wollen vernachlässigt werden. Eine Eigenschaft, die man nicht vielen nachsagen kann.

Karl Foerster once said „A garden without Phlox is not only an error but a sin against summer“. I say the same about stonecrop (Sedum) which has the additional advantage of being completely free of airs and graces. Phlox is a delight as long as it is happy. During heat and drought (which can happen in summer) plants are often covered in mildew and brown foliage, while Sedum is at its best and even pleases the eye of the gardener in winter when its seedheads turn into a stage for dew drops and ice crystals. There’s no  excuse for not having them in the garden unless you live in the swamps of Florida, but stop! Stonecrop looks also smashing in containers in combination with delicate grasses like Festuca and Stipa or with Euphorbia myrsinites, Mertensia simplicissima. There are many  possibilities. Today I shall present a few of my favourite, taller Sedum. A few are Sedum telephium hybrids and are proper eyecatchers long before the flowering with their foliage which can be dark red or purple or just have a touch of pink. Sedum come from mostly mountainous areas in the Northern hemisphere but a few come from arid regions in South America (S. morganianum, S. frutescens). Sedum telephium grows here in France on dry rocky slopes and defies all neglect. I actually believe they want to be neglected. A characteristic that does not apply to many creatures.

Das ist S. „Betram Anderson“ im Duett mit Coreopsis verticillata „Moonbeam“. Bertram A. wird ca. 20cm hoch, wurde mit dem AGM (Award of Garden Merit) der RHS (Royal Horticultural Society) ausgezeichnet und ist ein echtes Schätzchen.

This is S. „Betram Anderson“ in duet with Coreopsis verticillata „Moonbeam“. Betram A. grows to 20cm and has been awarded the AGM (Award of Garden Merit), proper little darling.

_MG_6773-0134S. „Red Cauli“ ist aus den Niederlanden und wird 20-30cm hoch. Die Blüten erinnern wirklich ein wenig an Blumenkohl, zum Glück ohne dessen starken Geruch beim Kochen ;).

S. „Red Cauli“ comes from the Netherlands and grows to 20-30 cm. The flowers look a little like cauliflower, thankfully without the strong odour which is released when cooked ;).

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S. „Joyce Henderson“ kann 70-80cm hoch werden, aber bislang ist das in meinen Gärten nie der Fall gewesen; ich bin nicht unglücklich darüber, weil sie dann dazu neigen, unschicklich herumzufläzen. Das trifft übrigens auf viele höhere Sorten zu, weshalb sehr fruchtbare Erde tunlichst vermieden werden sollte. Die Blüten sind blassrosafarben und im Verblühen rotbraun. Joyce ist eine Hybride zwischen S. telephium ssp. maximum „Atropurpureum“ (eine Schönheit!) und S. spectabile (weniger aufregend).

S. „Joyce Henderson“  can grow to 70/80 cm but has never reached that in my gardens which I am not too unhappy about as they then tend to sprawl rather indecently. This applies to a lot of the taller Sedum so excessively fertile soil is best avoided.The flowers are pale pink fading to reddish brown. It’s a hybrid of S. telephium ssp. maximum „Atropurpureum“ (a true beauty!) and S. spectabile (not that exciting).

IMG_6214_sedum_joyce_hendersonZwischen Teucrium und Deschampsia seht ihr hier Sedum „Jose Aubergine“ (H: 50cm).

Sedum „Jose Aubergine“ (height: 50cm) is mingling with Teucrium and Deschampsia.

_MG_6774-2-0134Eine weitere Spitzensorte ist Sedum „Panion Plum“ – wie alle Fetthennen heiss begehrt bei Insekten und Schmetterlingen, ein weiterer Grund, Sedum zu pflanzen.

Another great hybrid is „Panion Plum“ – like all stonecrops much beloved by insects and butterflies, another reason to plant Sedum.

IMG_6317_sedum_panion_plumDas ist Sedum „Purple Emperor“ (H: 30-40cm) – seht ihr die purpurfarbenen Stängel und das Laub? Ein Traum! (hier mit Caryopteris x clandonensis „Heavenly Blue“)

This is Sedum „Purple Emperor (height: 30-40cm) – can you see the purple stems and foliage? A dream! (here with Caryopteris x clandonensis „Heavenly Blue“)

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Sedum ussuriense „Turkish Delight“ bleibt mit 30cm etwas kompakter – ich habe diese Sorte erst kürzlich entdeckt und denke, dass ich die Pflanze nächstes Jahr teilen kann.

Sedum ussuriense „Turkish Delight“ stays a little more compact with 30cm – a newish discovery of mine which should be ready for division next year.

_MG_7359-2-0144Zum Schluss noch ein Beispiel aus einem von mir geplanten, modernen Garten: Sedum „Matrona“ setzt Akzente zwischen Miscanthus sinensis „Morning Light“, Yucca, Festuca, Origanum laevigatum „Herrenhausen“, Phlomis und Geranium sanguineum.

Last but not least an example from a modern garden which I designed: Sedum „Matrona“ features among Miscanthus sinensis „Morning Light“, Yucca, Festuca, Origanum laevigatum „Herrenhausen“, Phlomis and Geranium sanguineum.

_MG_7346-0142Habt ihr selbst auch Fetthennen im Garten? Wenn ja, welche? Bin neugierig 🙂 …und wenn nein, dann wird es höchste Zeit: Auf zum Staudengärtner!

Do you also grow stonecrop in your garden? If so, which ones? I’m curious 🙂 …and if not, it’s high time, so go out and get some!

Seit einigen Wochen sind wir mit der Anlage des nordöstlichen Gartenteiles beschäftigt, der bei unserer Ankunft nicht mehr als ein überwucherter Stein- und Aschehaufen war. Der Anblick tat körperlich weh, und nun sind wir begeistert, was mittlerweile daraus entstanden ist. So sah es am Anfang aus…

This past while we’ve been very busy with the creation of the garden room to the north-east which, upon our arrival, was not more than an overgrown heap of stones and ashes. Just the sight of it hurt, so we’re thrilled when we look at it now. This is how it was when we came…

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Stets hatte ich eine Vision und wusste, dass es sich eines Tages ändern würde. Zuvor musste jedoch schärferes Geschütz aufgefahren werden!

I always had a vision and knew it would change one day. More drastic measures were needed though!

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Manchmal ist eben rohe Gewalt angesagt 😉 …und dann ging es in kleinen Schritten weiter, denn es regnete reichlich, und aus lauter Angst, für immer im Lehmboden stecken zu bleiben, wagte niemand, diesen zu betreten. Aber Gärtnern und Bauen lehrt -unter vielen anderen Dingen- Geduld!

Sometimes brute force is the order of the day 😉 …and then things proceeded at a leisurely pace thanks to all the rain during which nobody dared to walk our heavy loam for fear to get stuck forever. But gardening and building teaches you one thing (among many others): patience!

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Das Niveau des Sitzplatzes wurde erhöht und eine lange Mauer aus den Steinen gebaut, die unter dem Wildwuchs verborgen lagen. Ich finde, es sieht ein wenig aus wie ein Wehrgang, und tatsächlich liebt unser Hund seine Patrouillengänge auf der Mauer. Irgendwann soll an der Hauswand ein kleiner Wintergarten entstehen. Am Ende der Mauer pflanzte ich einen Persischen Flieder (Melia azederach), ein beliebter Baum im mediterranen Raum: duftende, lila Blüten im Frühling/Frühsommer, später gelbe Beeren, die in China als Perlen Verwendung finden. Vielleicht erschliesst sich mir ein potenzieller, neuer Geschäftszweig? 😉 Dieser Baum markiert das Mauerende und soll den Blick auf Senk- und Gemüsegarten kaschieren.

The level of the new terrace was raised and a long wall built from the stones that lay hidden underneath the overgrown mess. I think it looks a bit like the round path of a castle, and indeed, our dog loves patrolling the new wall. Sometime in the future we’d like to add a conservatory here. The end of the wall is marked by a Persian Lilac (Melia azederach), a popular tree in the mediterranean region with scented violet flowers in spring and early summer followed by yellow berries which are used as beeds in China. Maybe a potential, new business for me? 😉 The tree acts not only as marker but will screen the view onto potager and sunken garden one day.

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Am Fuss der Mauer wachsen Schizophragma hydrangeoides „Roseum“, Actinidia arguta „Issai“ and Clematis alpina „Pamela Jackman“. Bislang hatte ich immer Hydrangea petiolaris, fand jedoch, es ist Zeit für etwas anderes und die rosa Brakteen der Schizophragma harmonieren mit den Tönen des Sandsteins.

Schizophragma hydrangeoides „Roseum“, Actinidia arguta „Issai“ und Clematis alpina „Pamela Jackman“ grow at the foot of the wall. I used to have Hydrangea petiolaris but felt it was time for something different and the pink bracts harmonize beautifully with the shades of the sandstone.

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Meine bessere Hälfte baute Stufen und Beeteinfassungen, und letzte Woche konnte ich die Bepflanzung abschliessen. Buchskegel markieren den Eingang und folgende Sträucher finden sich in den Beeten links und rechts: Cercis chinensis „Avondale“, Cistus florentinus, Itea ilicifolia, Stachyurus praecox, Lotus hirsutum und Gomphostigma virgatum. Die letzten beiden sind graulaubig und immergrün. Letzterer ist aus der Familie der Buddlejaceae aus Südafrika, wo er traditionell dazu benutzt wird, um den Menschen wieder Kraft und Energie einzuhauchen. Ist vielleicht mal ganz praktisch, dieses Kraut im Garten zu haben ;). Weisse Gaura lindheimeri, Hemerocallis citrina/lilioasphodelus, panaschierte Euphorbia characias und Carex tummeln sich dazwischen. Für das Beet entlang der Mauer wählte ich Würfel von Pittosporum tenuifolium „Tom Thumb“, um das Burgambiente zu verstärken. Dazwischen wachsen Lavandula „Edelweiss“ und Rosa „Vesuvia“, bei der es Liebe auf den ersten Blick war. Ich mag nämlich keine roten Rosen, aber dieses Rot und die einfachen Blüten sind unwiderstehlich.

My better half built steps and border edgings, and last week I was able to finish the planting. Box cones mark the entrance and the following shrubs are in the borders left and right: Cercis chinensis „Avondale“, Cistus florentinus, Itea ilicifolia, Stachyurus praecox, Lotus hirsutum and Gomphostigma virgatum. The last two are evergreen with grey foliage. The latter is part of the family of Buddlejaceae and comes from South Africa where it’s used to restore strength. Might come in handy sometime to have it in the garden ;). White Gaura lindheimeri, Hemerocallis citrina/lilioasphodelus, variegated Euphorbia characias and Carex mingle in between. For the border along the wall I chose cubes of Pittosporum tenuifolium „Tom Thumb“ to emphasize the „castle feel“. Lavandula „Edelweiss“ and Rosa „Vesuvia“ nestle between the cubes. It was love at first sight when I saw the rose which is odd as I don’t like red roses but this red and the simple flowers are irresistible.

 

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Lotus hirsutum, also called hairy canary clover

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Gomphostigma virgatum, also called otterbush

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Ist es nicht erstaunlich, was man aus Steinen und Asche hervorzaubern kann? Wir sind sehr happy und freuen uns am Anblick des neuen Gartenraumes :). Das Wochenende steht vor der Tür und ich wünsche euch entspannende, sonnige Tage im Garten!

Isn’t it amazing what sometimes rises from the ashes? We’re very happy and enjoy the view onto the new garden room :). Weekend is about to start and I wish you relaxing, sunny days in the garden!

MY HOME IS MY CASTLE

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