Archive für Kategorie: Bücher / Books

Pink, whirling butterflies

You live in your own cosmos

Life to the full

Aware of its ephemerality

Yet you never  falter

Cheerful and gay to the very end.

 

This week we celebrate the first birthday of my book „Gartenträume“! It has been doing so well, and I’m very pleased with all the great feedback, reviews and personal messages from my faithful readers. Thank you all! No birthday without flowers, cake (just came out of the oven!) and a present: I’d like to give away a copy of my book, so if you fancy entering the raffle, just leave a message. All names will wander into a hat, and Monsieur will pick the winner on Monday 22nd August. The book is in German, obviously, but full of beautiful and inspirational photographs to enjoy. Today’s vase features Cosmos from my potager. They seed about and grow so abundantly that I can afford to pick a few 🙂 Thanks to Cathy for hosting the Vase on a Monday – pop over to her to see the awesome creations of my fellow bloggers. Happy Monday everyone and an equally happy week!

Diese Woche feiern wir den 1. Geburtstag meines Buches „Gartenträume“! Es kommt so gut an, und ich freue mich riesig über all das positive Feedback, die Buchkritiken und die lieben persönlichen Kommentare meiner treuen Lesern. Vielen Dank! Kein Geburtstag ohne Blumen, Kuchen (kommt gerade aus dem Ofen!) und Geschenk: Gern möchte ich eine Ausgabe des Buchs verschenken. Wenn ihr an der Verlosung teilnehmen möchtet, hinterlasst eine Nachricht. Alle Namen wandern in einen Hut, und Monsieur zieht den glücklichen Gewinner am Montag, den 22. August. In meiner heutigen Vase seht ihr Kosmeen aus meinem Gemüsegarten. Sie versamen sich und gedeihen übermütig, so dass ich sorglos welche pflücken kann 🙂 Danke an Cathy, die die Montagsvase ins Leben gerufen hat. Schaut euch bei ihr die tollen Kreationen meiner Bloggerfreunde an. Ich wünsche euch einen fröhlichen Montag und eine gute Woche!

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Das Jahr nähert sich dem Ende. Und was für ein Jahr es war! Voller Arbeit, Erfolgsmomente, Höhenflüge und Spannung, aber auch Talfahrten und Momenten der Trauer. Einige graue Wolken am Firmament meiner Gesundheit nehmen mir derzeit den üblichen Schwung und die Energie, die mein Leben stets kennzeichnen, aber auch das wird wieder werden. Es gibt für alles seine Zeit, und nun ist eben die Zeit der Stille und Einkehr. Eine wohlige Ruhe hat sich über unser Tal gelegt, gleich einem samtenen, warmen Mantel.  Warme Mäntel brauchen wir selbst allerdings nicht, denn es ist so warm und sonnig. Die Mittelmeer-Wolfsmilch reckt schon ungeduldig den Hals! Während die Welt im Chaos versinkt, tut es gut, wenn man sich in Garten und Natur erden kann. Beides trägt nicht unwesentlich zum Erhalt meiner geistigen (und körperlichen!) Gesundheit bei. Was wünsche ich uns also für das neue Jahr und die Zukunft? Auf jeden Fall Gesundheit und weiterhin viel Freude beim Gärtnern, Glücksmomente und Zufriedenheit. Aber auch einen klaren Blick, Offenheit, Grosszügigkeit und weniger Grenzen, vor allem im Kopf. Eine Welt, die alle Wesen wertschätzt, nicht nur einige Privilegierte, sondern auch jene am Abgrund, und die Tiere und Pflanzen, mit denen wir uns diesen wundersamen Planeten teilen, und die so oft keine Beachtung finden, denn der Mensch ist ja das ‚höchste‘ aller Wesen, die Krönung, die sich alles untertan machen darf. Ha-ha sagte der Clown. Ich wünsche mir mehr Bildung für alle, denn so lange Menschen glauben, dass 10 Jungfrauen auf sie warten, wenn sie sich und andere in den Tod reissen, oder dass sie nach ihrem Tod auf den Knien eines reizenden, bärtigen Mannes über den Wolken sitzen werden (oder in der Hölle schmoren), oder dass Elfenbein und Nashörner uns potenter machen, so lange werden wir nie Frieden finden. Ich wünsche mir eine Abkehr vom Wachstumswahn, denn weder Bevölkerung noch Wirtschaft können stetig weiterwachsen. Und wenn sie es tun, schaufeln wir eben unser Grab entsprechend schneller. Während unsere Staatsführer in den besten Etablissements Champagner schlürfen, Kaviar essen -das alles natürlich nachdem sie mit ihrer Entourage entsprechende Airmiles zurückgelegt haben- und beschliessen, dass die Erdtemperatur in den nächsten Jahren nicht mehr als 1,5°C steigen darf, lacht sich Mutter Natur ob dieser Hybris kaputt. Was die Mehrheit der Menschen noch nicht begriffen hat und wahrscheinlich nie wird, ist die Tatsache, dass die Natur und unser Planet sehr wohl ohne uns zurecht kommen, wir aber nicht ohne sie. Das Bevölkerungswachstum  nimmt erschreckende Dimensionen an. Immer mehr Natur muss weichen, um einer ständig wachsenden Bevölkerung Platz zu schaffen. In 1950 lebten 2.53 Milliarden auf der Erde, heute sind es 7.32. Aber: Die Erde trägt keinen Gummizug, der sich endlos dehnen lässt. Unberührte Natur gibt es ohnehin nicht mehr viel, und was einmal zerstört ist, ist verloren. Bei all dem Gefasel auf Klimakonferenzen etc. wird jedoch nie dieses Thema angesprochen: Es ist das grösste und wohl verhängnisvollste Tabu unserer Zeit. In China gibt es Menschen, die noch nie die Sonne gesehen haben. Obstbäume müssen von Hand bestäubt werden. Wir drehen mit unserer Gier dem Planeten, der uns so grosszügig aufgenommen und ernährt hat, die Luft ab. Ich wünsche mir, dass wir rechtzeitig zur Besinnung kommen. Bin ich eine Träumerin? Der Mensch ist in der Lage, so viel Schönes zu schaffen. Ich wünsche mir mehr davon. Profitgier ist kurzsichtig. Was nützt uns all unser Geld, wenn wir kein lebenswertes Dasein mehr führen dürfen? Das Summen der Bienen im Obstgarten an einem sonnigen Frühlingstag, Schwalben auf waghalsigen Schwingen, ein Meer von Orchideen in einem lichtdurchfluteten Wald, ein Luchs, der verschwiegen seiner Wege geht. Welchen Wert haben sie für uns? Wir haben eine Verantwortung. Ob wir uns auf sie besinnen werden? Das wünsche ich mir von Herzen.  Euch allen frohe Festtage, vielen Dank für eure Gesellschaft und all die interessanten, ermutigenden Kommentare über’s Jahr – schön, dass es euch gibt 🙂

Lesetipps zum Thema: Dark Mountain Project & „Das sechste Sterben: Wie der Mensch Naturgeschichte schreibt“ von Elizabeth Kolbert

Aber es ist nicht alles düster – denkt daran, es liegt in unserer Hand, etwas zu ändern! Voilà noch ein paar frostige Bilder, eingefangen früh am Morgen, ehe die Sonne dem Zauber ein Ende machte…wir sehen uns im neuen Jahr!

The year is coming to an end. And what a year it was! Full of work, success, highs and excitement, but also lows and moments of sadness. A couple of grey clouds have cast a shadow over the horizon of my health and have dampened my usual energy and sparkle but this will come back. There’s a time for everything, and now it’s the time for quiet and reflection. A pleasant silence has settled over our valley like a warm, velvety coat. As for ourselves, we’re far from needing a warm coat as it has been so warm and sunny for such a long time. Mediterranean spurge is already impatiently craning its neck! While the world is threatening to drown in chaos, it feels good to root oneself in garden and nature, both contributing greatly to my sanity. So what do I wish for? I wish us health and fun in the garden, moments of happiness and satisfaction. But also a clear head, an open mind, generosity and fewer frontiers not forgetting those in our heads. A world that cherishes all creatures not only some privileged and chosen ones but those living at the edge of the abyss as well as the animals and plants with whom we share this awesome planet and who don’t get the attention they deserve with man considering himself the summit of creation subduing the world. Ha-ha said the clown. I wish for better education for all, because as long as people believe they’ll be rewarded with 10 virgins when they kill themselves along with others or believe that after they’re dead they’ll be sitting on the knees of a nice, bearded, old  man above the clouds (or roast in hell), or believe that elephant tusk and rhino horn will make us more potent, we shall never find peace. I wish we’d stop the mad craving for growth – neither population nor economy can continue to grow…and if they do, guess we just dig our grave that little bit faster. While our ‚leaders‘ sip champagne and eat caviar in the best restaurants -all of course after putting lots of airmiles behind them- and decide that the earth temperature is not allowed to rise more than 1,5°C, Mother Nature must be rolling on the ground with laughter given such hybris. What mankind didn’t grasp up to now and probably never will is the fact that nature and our planet can cope very well without us (much better too) but we can’t without them. Population is growing at a frightening rate. In 1950 there were 2.53 billion people living on this planet, now, after only 65 years, we’re 7.32 billion. But: The earth is not elastic and we can’t stretch it to our liking. There’s hardly any pristine nature left and once destroyed it’ll be lost forever. During all the climate conferences and other political meetings, nobody ever addresses this issue: It’s the biggest and most fatal taboo of our time. In China lots of people have never seen the sun. Fruit trees have to be pollinated by hand. In the pursuit of our greed we slowly choke this planet that has received us and feeds us so generously to death. I wish we’d come to our senses. Am I a dreamer? Man can create such beauty. I wish we’d see more of it. Greed is short-sighted. What good is all the money in the world if we don’t enjoy a life worth living? What prize do you put on the humming of the bees in an orchard on a sunny spring day, seeing swallows dive through the sky, a sea of orchids in a woodland bathed in soft light, spotting a lynx discreetly wandering by? We all have a responsability. Will we recollect this? I wish. Merry christmas to all of you and thanks for keeping me company through the year and for leaving such interesting and nice comments  🙂

Dig in: Dark Mountain Project & „The sixth extinction: An unnatural history“ by Elizabeth Kolbert

But it’s not all gloomy – remember change lies in our hands! Voilà a couple of frosty pics which I took this November, very early in the morning before the sun put an end to the magic…see you again in the new year!

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…oder zumindest fast, denn wenn man ein Buch schreibt, ist es schon ein wenig wie eine Geburt. Nach vielen Monaten voller spannender Begegnungen, Reisen und Arbeit ist es nun soweit: Mein Baby ist geboren! Das erste Buch verursacht wohl am meisten ‚Flugzeuge im Bauch‘, aber ich bin ganz happy mit dem Ergebnis. Das Buch ist nicht nur voller Anregungen, sondern auch als Gartenreiseführer gedacht, der euch mitunter in bislang unentdeckte Gegenden locken soll. Viel Spass beim Lesen…und ich freue mich auf euer Feedback 🙂

…or almost that is, but writing a book is actually quite similar and you’re all the happier when the baby turns out beautifully. My dear English-speaking followers, unfortunately it’s not in English (yet?) but I’d like to take the opportunity to thank you all for following my blog, for leaving such nice comments and for sharing my love of nature and gardening. I appreciate this a lot and I’m delighted to have met such quirky characters through blogging. Happy times! 🙂

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Draussen mag’s grau und trüb sein, aber drinnen hat vor einigen Wochen die gemütlichste Zeit des Jahres begonnen. Das Feuer im Kamin flackert und hüllt uns in wohlige Wärme, die Kerzen brennen, Adventsdeko wärmt unser Herz, dazu eine gute Tasse Tee, selbstgebackene „Gutzele“, ein zufriedener Hund (oder bei vielen von euch eine Katze) – auch wenn ich kein Winterfreund bin, liebe ich diese Zeit! Nicht zuletzt, weil ich frohen Herzens meiner Bücherleidenschaft frönen darf, denn im Garten ist alles getan. Es ist nur noch Genuss angesagt! Und weil geteilter Genuss doppelter Genuss ist, lade ich euch zu einer Bücherwurmstunde vor dem Feuer ein.

It may be grey and dull outside but in our homes we’re enjoying the most comfortable, cosy weeks of the year. We’re warm and snug beside the fire, the candles are burning, christmas decorations everywhere, a nice cup of tea, home-made biscuits, a happy dog (or cat) – I’m not a lover of winter but I love this side of it. Last but not least because I can now indulge in another passion of mine: books. Everything is done in the garden, it’s all about enjoyment now! And because a joy shared is a joy doubled I’d like to invite you to spend a „bookworm hour“ with me in front of the fire.

Willkommen! Welcome!

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Das Feuer habe ich schon angezündet… / Just lit the fire…IMG_4170

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Gerne möchte ich euch ein paar meiner Lieblingsbücher vorstellen. Viele sind in Englisch, aber manche sind in deutscher Übersetzung erhältlich. Ich lese Bücher wenn möglich im Original, weil Übersetzungen selten den Autoren gerecht werden. Anmerkung: Beverley Nichols und Karel Capek lasse ich heute aussen vor, denn sie gehören ohnehin in jedes Regal.

I’d like to introduce you to some of my favourite books. Please note: I didn’t include Beverley Nichols and Karel Capek because I think their books ought to be on every bookshelf anyway.

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1. A gardener’s labyrinth: Portraits of people, plants and places by Patrick Kinmoth & Tessa Traeger/ Welt der Gärten von Patrick Kinmoth & Tessa Traeger

A heavy coffee table book with a difference, because you’ll  go back to it again and again (that’s why mine is looking so worn!). Well written portraits accompanied by the glorious photography of Tessa Traeger whose work I greatly admire.

Ein Luxus-Bildband, den ich immer wieder zur Hand nehme (deshalb sieht er so zerfleddert aus!). Gut geschriebene Porträts, denen Tessa Traegers fantastische Fotografien das Sahnehäubchen aufsetzen. Ich  bewundere ihre Arbeit sehr.

2. The well-designed mixed garden by Tracy DiSabato-Aust

Tracy has written many fine books and is a joy to read with her approachable, entertaining style oozing knowledge and garden fun all the way.

3. Plant-driven design by Scott Ogden & Lauren Springer Ogden

Ever wondered why so many -especially designed- gardens have no soul? Here you’ll find the answer. I love their approach and planting style and it’s a very clever and handy book if you’re living in a challenging climate and are in need of advise on drought- and cold-resistant plants.

4. The new perennial garden by Noël Kingsbury

This is by no means a new book but remains inspirational, giving advice on plant communities, techniques and best plants for different settings.

His new book (with P. Oudolf) ‚Planting: A new perspective‘ is lying on my table waiting to be read and looks very promising.

Sein neues Buch (mit P. Oudolf) ‚Pflanzen Design: Neue Ideen für Ihren Garten‘ liegt bereits auf dem Tisch und wird demnächst gelesen. Es sieht vielversprechend aus.

5. Wildlife of the British Isles by Bob Gibbons

Not a new book either but a faithful companion over the years. When I lived in Ireland it used to take me through the year and its content is not limited to the British Isles. It’s the perfect guide to what’s happening in nature each month.

6. The creative shrub garden by Andy McIndoe

Another fab Timber Press book which will help you to look at shrubs differently and to combine them successfully not only in a shrubbery but also in a mixed border. I read the other day that shrubs will be the next big thing in gardening. I was a little confused because surely they were never out of fashion, at least not with gardeners who know what they’re doing.

7. Spirit – Garden Inspiration by Dan Pearson

Dan is one of my favourite designers because of his clear and very individual style which never fails to touch my soul. His books are all great but this one is for those who’d like to dive into that deep blue sea of HIS soul.

8. Gartenmanifest von Henk Gerritzen / Essay on gardening by Henk Gerritzen

Welch‘ Offenbarung! Gerritzen ist mein Seelenverwandter und eine Freude zu lesen. Er ist klug, schaut hinter die Dinge, hinterfragt, teilt sein Wissen über Pflanzengemeinschaften, Garten und Natur auf spannende Art und Weise und bringt mich zum Lachen! Wenn mich jemand fragt, mit wem ich mal Tee trinken möchte…tja, Henk ist einer meiner Kandidaten 🙂  PS: Ich hätte das Buch gern im Orginal gelesen, leider sind meine Holländisch-Kenntnisse erbärmlich.

What a revelation! He’s a soul mate and joy to read. He’s bright, gets to the bottom of things, is not afraid to question traditional ideas and shares his knowledge of plant communities, gardening and nature in a fascinating way and he makes me laugh! Should someone ever ask me with whom I’d like to have tea…well, Henk is the answer 🙂 PS: Pity, I couldn’t read the book in its original version because my Dutch is rather poor.

9. Sticky Wicket: Gardening in tune with nature by Pam Lewis

A charming, thoughtful and well written book about a very special garden and philosophy.

10. Cuttings by Christopher Lloyd

Lloyd was bold, cheeky and adventurous in his approach to gardening. His writing is all that and witty too. Whichever of his books you choose, you can’t go wrong. I also love his ‚Gardener cook‘. Pity, he’s no more and I shall never have tea with him.

Leider gibt es nicht viele deutsche Bücher von Christopher Lloyd, aber ‚Traumbeete durchs ganze Jahr‘ und ‚Wiesen‘ sind beide inspirierend.

11. The garden in the clouds by Anthony Woodward

If you’re mad when it comes to gardening (never mind other things) and you’re inclined to do the most peculiar things to satisfy your green passion, this book is for you. It’s the story of the creation of a garden in Wales. I howled with laughter and drove my husband nuts constantly reciting the funny bits…so he had no choice but to read it himself in the end!

12. A gentle plea for chaos by Mirabel Osler

I have all her books for I love the poetry of her words and thoughts but this one remains my favourite. She’s the reason why I planted my shrub roses in the long grass of the orchard. Wonder whether she’d care to come for tea? 😉

13. Old herbaceous by Reginald Arkell /  Pinnegars Garten von Reginald Arkell

A touching story of a small schoolboy who later in his life became a legendary head gardener. Made me weep, so beautiful – have your handkerchief ready.

Die berührende Geschicht eines kleinen Jungen, der später ein berühmter Obergärtner wird. Musste weinen beim Lesen, also haltet das Taschentuch bereit.

14. Gravel garden by Beth Chatto / Der Kiesgarten: Gärtnern auf trockenem Standort von Beth Chatto

All of Beth’s books are an inspiration and her ‚right plant-right place-philosophy‘ just strikes a chord with me. Full of fab planting combinations, knowledge and Steven Wooster’s photographs are a treat too.

Alle Bücher von Beth sind voller Inspiration, und ihre ‚right plant-right place-Philosphie‘ ist genau mein Ding. Voller genialer Pflanzenkombinationen und Wissen – Steven Woosters Fotos sind ein optischer Leckerbissen.

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Wow, das ist eine lange Blogpost – seid ihr am Feuer auch nicht eingschlafen? Ich wünsche euch frohe Festtage und für das neue Jahr viele Gartensternstunden und alles, alles Gute! Vielen Dank, dass ihr mich durchs Jahr begleitet habt 🙂

Wow, this is one hell of a blog post today – hope you didn’t fall asleep beside the fire? I wish you all a merry christmas and many great (gardening) moments in 2015! Thanks for joining me through the year 🙂

 

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Inspiriert von Anna und Jason, die kürzlich Bücher vorstellten, und von Wellywoman, deren schönes Buch „The Cut Flower Patch“ soeben erschienen ist UND -last but not least- dem Wetter, kommt heute mein Beitrag. Den Februar können wir getrost mit unseren Büchern auf dem Sofa verbringen, während der Winter unsere Geduld weiterhin auf die Probe stellt!  In den letzten Wochen habe ich mir einige Gartenbücher gegönnt, darunter Caroline Zoobs Buch „Der Garten der Virginia Woolf“. Es geht darin um ihren Garten in Monk’s House und um das Leben der illustren Woolfs. Eigentlich müsste es Leonard Woolfs Garten heissen, denn er war vor allem seine Leidenschaft und sein Werk, aber ich nehme an, dieser Titel hätte Leser weniger gelockt. Virginia sah den Garten nicht selten als Konkurrenz, liebte ihn, nicht zuletzt vielleicht, weil Leonard ihn geschaffen hatte, und weil er ihre oftmals aufgewühlte Seele nährte und beruhigte. Caroline Zoob und ihr Mann lebten mehr als 10 Jahre als Mieter in Monk’s House, das dem National Trust gehört. Wie fühlt es sich an, in einem Haus zu leben, in dem jeder Winkel von den Geistern der Vergangenheit erzählt? Was ist damit verbunden, wenn man ein Haus des NT mietet? Wie erlebt man einen berühmten Garten, wenn man ihn um sich herum hat und pflegt? Das Buch ist übersichtlich aufgebaut und erzählt chronologisch, wie die Woolfs Monk’s House fanden, einzogen und mit den Arbeiten an Haus und Garten begannen. Jedes Kapitel beschreibt einen anderen Gartenteil, und so begibt man sich auf einen interessanten, kurzweiligen Spaziergang, der mit Archiv-Fotos, hübschen Aquarellen, faszinierenden Stickereien (Zoobs Werke), Pflanzendetails, und Szenen aus dem Leben der Woolfs gewürzt ist. Die Fotografie hat mich persönlich nicht überzeugt, aber das liegt an meiner Allergie gegen weissen Himmel. Ich fand vor allem die Woolfs spannend und denke, der Garten ist in ihrem Sinn weitergeführt worden und authentisch. Monk’s House ist Pilgerort für Literaturfans, und Zoob wurde mehrmals Zeugin emotionaler Szenen. Die Poesie in Sprache und Beziehung des aussergewöhnlichen Paares zieht sich durch den Text und macht Lust auf mehr. Ich habe schon Bücher von Virginia gelesen, ertappte mich aber bei dem Wunsch, mehr über Leonard zu erfahren. Der Garten war für ihn eine wichtige Konstante, da das Leben mit Virginia und ihrer gesundheitlichen Disposition nicht immer leicht gewesen sein kann.  Der Cottage Gartenstil von Monk’s House ist keine Offenbarung für Designfreaks, sein Zauber liegt in der Verbindung zu Virginia, Leonard und ihren intellektuellen Freunden, die ich beim Lesen vor meinem inneren Auge auf dem Rasen sitzen und diskutieren sah. Er ist romantisch, ländlich und liebenswert. Ein Buch, das Literaturfans, besonders Freunde von Virginias Texten, ansprechen wird.

Motivated by Anna und Jason who recently reviewed some books, and by Wellywoman whose beautiful book „The Cut Flower Patch“ has just been published (so watch out!), AND -last but not least- by the weather, I shall also contribute a review. We can happily spend another month surrounded by our books on the sofa while the weather throws all sorts of nasty things at us. These past weeks I’ve treated myself to some garden books, among them Caroline Zoob’s book „Virginia Woolf’s Garden“. It’s about her garden at Monk’s House and the life of the rather illustrious Woolfs. It really ought to be called Leonard Woolf’s Garden because it was his passion and creation but I assume it wouldn’t sell as well. Virginia quite often considered the garden a rival, but loved it because it was part of her love affair with Leonard and because her troubled soul could get some peace in it. Caroline Zoob and her husband lived in Monk’s House, which is owned by the National Trust, for over 10 years. How does it feel to live in a place surrounded by all these ghosts of the past? How is life as a NT tenant? How do you experience a famous garden when it becomes part of your own life and responsibility? The book is neatly arranged and tells the story of how the Woolfs found the place and started work on the house and garden. Each chapter then describes another part of the garden, and you’re taken on an interesting, diverting tour, which is peppered with pretty watercolours, old photos, fascinating embroideries (made by Zoob), plant details and scenes from the life of the Woolfs. The photography didn’t appeal to me but that may be due to my aversion to white skies. I was mostly (and still am) intrigued by the Woolfs and think the garden is quite authentic – they would probably approve of it. Monk’s House is a place of pilgrimage and Zoob witnessed emotional scenes several times during her tenancy. The poetry of the language and relationship of this extraordinary couple shines through the text and did whet my appetite. I have read books of Virginia but caught myself wishing to find out more about Leonard. The garden was a steady, solid part of his life which cannot have been easy considering Virginia’s health and disposition. The cottage garden style evident at Monk’s House won’t be a revelation for design freaks, its magic lies in the connection to Virginia, Leonard and their intellectual friends who I could see in my mind’s eye sitting and discussing on the lawn. The garden is romantic, pastoral and endearing. This book will appeal to friends of literature, especially those who treasured Virginia’s writing.

Watercolour Soul

Bespoke Animal Portraits

Nomads By Nature: The Adventures Continue

We are a foreign service family currently posted in Windhoek, Namibia!!

Eva Nemeth Photography - Blog

Garden Photography and other pretty things

gartenkuss

Mein Garten erzählt eine Geschichte. Und ich höre zu.

Mieux vivre Jardin

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The Big Garden and Croft

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ONCE MORE AROUND THE SUN

A photograph every day for a year

Stephen Studd Photography

Travel Gardens Plants

The World according to Dina

Notes on Seeing, Reading & Writing, Living & Loving in The North

Gartenstreifzug

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Buchbesprechungen von Ulrike Sokul©

Expressing my vision

A journey into creativity