It’s been a tough summer for a lot of us. No rain for over three months –some of you are still waiting for rain– and high temperatures have put our gardens to the test. In between it got so bad that I seriously considered taking up golfing and drop that mad gardening bug. Let someone else worry about the green! But autum is here, we’ve got rain, yeah! And the pain and stress will soon be forgotten. I’ve already been to the first autumn plant fair but I was very good and only got very few and VERY drought-tolerant bits. Age makes us wiser or so they say. 😉 At one stage looking at my parched plot became almost unbearable, so when the opportunity arose to go back to my beloved South Africa to see the spring flowers, I didn’t hesitate. Well, I must admit that the offer of Monsieur and the head gardener to look after everything helped a lot and I shall always be grateful to them. Needless to say they were both delighted when I came back and took over. 😀  The spring flowers in the desert belong to the many treasures of our amazing planet and they took my breath away. Even now while I’m editing the pics I have this sensation that something very strong gets hold of my heart and touches me deeply. But for the flowers to pop up rain is needed. Some of you may be aware that South Africa has suffered from severe drought. Last year there was no rain and thus the flowers stayed wisely underground. This year was different and I must share this spectacle with you! The Cape Floral Kingdom, the smallest of the six recognised floral kingdoms of the world, is an area of extraordinarily high diversity and endemism, and is home to over 9,000 vascular plant species, of which 69 percent are endemic. ZA is a true hotspot for plant lovers. My trip took me up the West Coast to Namaqualand, a semi-desert and pretty dull looking place for most of the year…but oh my, what a sight in spring. The colours remind me so much of a paint box. So let’s start in Namaqualand close to the Namibian border and over the next few weeks I’ll take you to the West Coast National Park and Cape Fynbos. A few words to Namaqualand: Here you find annuals, geophytes, dwarf shrubs and succulents – an astonishing 3800 species of which 28% are endemic. The flowers are very clever though and not inclined to waste energy. This means they only open on mild, sunny days when insects are on the wing and able to pollinate them. Then they usually start to open at 10.30am and already start to close at around 3pm. This is usually a time when I’m not very active with my camera but I soon realised that sun is an essential part of them and find it really makes them glow. I hope you had a nice summer and wish you all happy, relaxing autumn days. I feel we truly deserve autumn this year. 😉

Es war ein schwieriger Sommer für viele von uns. Monatelange Dürre und hohe Temperaturen waren ein Härtetest für unsere Gärten. Viele von euch warten immer noch auf Regen. Zwischendurch war es so schlimm, dass ich ernsthaft daran dachte, das Gärtnern gegen Golfspielen einzutauschen. Soll sich doch jemand anderes um die Pflanzen kümmern! Aber der Herbst ist da, es hat endlich geregnet, hurra! Schmerz und Stress gehören bald der Vergangenheit an. Ich war bereits beim ersten Herbstpflanzenmarkt, aber ich war ganz brav und kaufte nur wenige, absolut trockenheitstolerante Pflanzen. Im Alter wird man weiser, oder so sagt man zumindest. Am Ende war der Anblick unseres leidenden Gartens fast nicht mehr auszuhalten, und als sich die Gelegenheit ergab, mein geliebtes Südafrika wiederzusehen, habe ich nicht gezögert. Monsieur und die Obergärtnerin boten an, sich um alles zu kümmern, und das werde ich ihnen nie vergessen. Überflüssig zu sagen, dass sie beide erleichtert waren, als ich wieder heimkam. 😀 Die Frühlingsblumen in der Wüste gehören zu den vielen Schätzen auf unserem wundersamen Planeten, und sie raubten mir im wahrsten Sinn den Atem. Selbst jetzt, da ich die Bilder durchsehe und bearbeite, ergreift eine besondere Kraft von mir Besitz und berührt mich zutiefst. Für eine Blüte braucht es jedoch Regen. Manche von euch wissen vielleicht, dass Südafrika eine schlimme Dürre durchmachte. Mittlerweile hat sich die Situation etwas entspannt. Letztes Jahr gab es keinen Regen, und die Blumen blieben klugerweise unter dem Boden. Dieses Jahr war es anders, und das Spektakel muss ich unbedingt mit euch teilen! Die Kapflora ist das kleinste der sechs kontinentalen Florenreiche der Erde. Es umfasst das Winterregengebiet an der Südspitze von Südafrika und ist durch einen Wüstengürtel (aus Karoo und Namib) vom übrigen Afrika getrennt. Obgleich flächenmässig das kleinste, ist es jedoch das ertenreichste. Es gibt dort über 9000 Gefässpflanzen, von denen 69% endemisch sind, sprich nur dort vorkommen. Südafrika ist somit ein Hotspot für Pflanzenfreunde. Meine Reise führte mich die Westküste hoch nach Namaqualand, eine Halbwüste, die die meiste Zeit vom Jahr einen recht trostlosen Anblick bietet…aber was für ein Anblick im Frühling! Die Farben erinnerten mich so an einen Farbkasten. Lasst uns also in Namaqualand nahe der namibischen Grenze beginnen, und im Lauf der nächsten Wochen zeige ich euch den West Coast Nationalpark und Fynbos am Kap. Noch einige Worte zu Namaqualand: Hier findet man einjährige Blumen, Geophyten, Sukkulenten und Sträucher – atemberaubende 3800 Arten, von denen 28% endemisch sind. Die Blumen sind sehr clever und nicht geneigt, Energie zu verschwenden. Deshalb öffnen sich ihre Blüten nur an milden, sonnigen Tagen, wenn Insekten aktiv sind. An solchen Tagen öffnen sie sich ab 10.30Uhr und schliessen sich bereits wieder ab 15Uhr. Nicht gerade die Zeit, in der ich gewöhnlich mit der Kamera unterwegs bin, aber ich stellte bald fest, dass Sonne ein wichtiger Teil ihrer Existenz ist und finde, sie bringt die Blumen wirklich zum Leuchten. Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Sommer und wünsche euch entspannte, frohe Herbsttage. Den Herbst haben wir uns dieses Jahr wirklich verdient. 🙂

20 thoughts

  1. What beautiful photos Annette. These colours must mean so much to the people living in and around the desert, parched of any colour for the rest of the year. Glad you had the chance to travel there and I shall look forward to more images of the country’s flora. 🙂

    1. absolutely true, for them it must be even more splendid than for us and to think that it may not even happen for a year or more…couldn’t live there, I’m such a colour junkie 🙂

  2. What a raelly intersting post, Annette, and I look forward to learning more and seeing more of yourexcellent photographs. ps I am glad that your garden was taken care of by your obliging assistants in the meantime!!

  3. Oh what a memorable experience that must have been Annette. I look forward to seeing and hearing more about your trip. So glad to hear that you have had some rain at home. Well done on your restraint at the plant fair 🙂

    1. So lovely to see you here, Julie, and thanks so much for your kind words. It was such a pleasure compiling the pics and I realised once more that I’m truly a colour photographer. I just love colour and over there I was bathing in it 🙂 Hope you’re both well. Happy spring days and hugs xx

  4. Welche Farben……ich kann die atemberaubende Faszination nachfühlen, liebe Annette! Ich werde das nie erleben können – danke für den schönen Bericht! Wir genießen derweil den Herbst, der unsere Gräser zum Leuchten bringt! Ganz lieben Gruß, bis bald
    Sabine

    1. Freue mich so, von dir zu hören, liebe Sabine, ich hoffe, euch beiden geht es gut! Die Wildblumen waren wirklich unbeschreiblich und tanzen mir jetzt noch im Kopf herum. 🙂

  5. Unglaublich, was ein bisschen Regen bewirken kann. Das ist eines der Wunder der Natur – das Leben findet immer einen Weg, sich neu zu entfalten und Schönheit hervorzubringen. Das muss ein unbeschreibliches Erlebnis gewesen sein, Annette. Ich freue mich, dass Du die Gelegenheit beim Schopfe packen konntest und dass Deine Hilfsgärtner so bereitwillig eingesprungen sind. 🙂 Bald mehr per snail mail. 🙂

    1. Das war es, liebe Doris, aber auch dort –wie überall– hinterlässt der Mensch immer markantere Spuren. Das Glück dieser Gegend ist, dass sie nicht so attraktiv zum Leben ist und das Leben dort eher ‚Überleben‘ gleicht, sonst wäre dort wahrscheinlich auch alles zubetoniert. Es gibt einen neuen Bildband ‚Anthropocene‘, der illustriert, was wir aus diesem herrlichen Planeten gemacht haben. Ich habe allerdings nicht viel Hoffnung, dass er einen Unterschied machen wird…dafür ist die Gier einfach zu gross. Freue mich auf deine snail mail, schönes Wochenende dir und deinem Schnuffo xx

      1. Liebe Annette,
        viele Grüße zurück vom Schnuffo. Der liegt gerade erledigt unterm Schreibtisch. Wir waren heute nachmittag lange im Herbstwald unterwegs – alles so spannend, alles so schnüffelnswert. 😉 Die snail mail wird noch dauern, ich komme gerade gefühlt zu wenig, aber das auch, weil ich viel unterwegs bin (also nicht nur wegen der Arbeit). Es erschreckt mich, wie sehr man die Veränderungen auf der Erde inzwischen wahrnimmt und es beschäftigt mich, warum ich das früher nicht so mitbekommen habe. Und inwieweit ich selbst dazu beitrage, dass der Planet immer kaputter wird. Die Versiegelung ist nicht zu leugnen, das ist der absolute Wahnsinn, und da fehlt mir jegliches Verständnis, warum immer so weiter zugepflastert wird. Wie Du schon sagst – die Gier nach immer mehr, noch mehr Geld, noch mehr Gewinn, noch mehr Budget. Es ist einfach krank.Aber auch ich habe kein Patentrezept. Leider.
        Ich wünsche Dir einen guten Wochenbeginn morgen und eine gute Woche.
        Bis bald, herzliche Grüße!
        Doris

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