My husband says it won’t make a difference if I shoot myself and he’s probably right…as always! Why shoot myself you may ask and you’re entitled to do so. Well, it hasn’t rained for over 2 months and my garden is dying. If you now think ‚So what?‘, I guess you shouldn’t be here at all as this is a blog about my garden and love of gardening (among other things). It’s never nice to see someone you love fade away and die…For months we’ve had sun, sun, more sun, never a cloud in sight (I have to google ‚cloud‘ so that I remember how it looks like). The sun is so strong that it burns the leaves on the shrubs. Merciless. Along with the sun, the desert wind is blowing, drying out the soil even more. We used to have thunder storms in summer that filled the rainwater reservoirs and had a refreshing effect on the garden and nature. Not so this year and my arms are getting longer and longer carrying around watering cans to those in need. As most gardeners know one can only do so much to save a plant, at some point you reach the critical stage and then what? The weather won’t care if I shoot myself, so what shall we do? I’m a cheerful sort of a person, always in a good mood, so I shall tell you a cheerful story. And what do we desert folk talk about? Water, of course 🙂 . This is a true story which has happened to me this summer. It all started in the pool…by the way, the pool being the only reason why I myself haven’t started to wilt. One day a frog showed up in our pool. I took him and placed him into the new small, yet unpopulated pool in Pompeii. Next day he was back…in my pool that is. Okay, I grabbed him again, threw him into the pond. All the while hell had broken loose in the big pond in the field which was seriously over-populated with shouting, over-enthusiastic males and hysterically screeching females trying to escape. So I couldn’t blame the little chap for not wanting to be with them. When I fished him out for the umpth time, I looked deep into his rather beautiful green eyes and said: „My dear friend, we can’t go on like this. You have to live like a frog and frogs don’t live in swimming pools.“ He smiled and said „My dad tells me the same, that I have to go out with the boys, find myself a cool girlfriend and make a family but you see, I don’t care about this type of thing. I quite like being on my own, besides, the noise, it’s unbearable! Why can’t I stay with you? You’re quite pleasant when you come to use the pool, we could have a little fun…“ I think he realized he had said something wrong for he lifted his delicate little hand. „No kissing, I promise. I’m not that sort of guy.“ I thought about it for a bit. Why not? What’s wrong with having a bit of fun? Surely I won’t risk anything…So all through the summer we splish-splashed in the pool and at night he retreated to the calm pond probably to ponder about life, other frogs‘ expectations and the unsolvability of life’s great problems. Always the photographer I built myself a device to be able to bring my camera into the water. All in all, we had a great time until one day he left me. He was a good-looking chap and I have the strong suspicion that he changed his mind about girls along the way…I’d like to share some pics of this fling, very harmless I assure you. Precious water…telling you this story made me forget my worries for a while. Let’s hope, water will find its way to me before it’s too late.

Mein Mann sagt, es macht keinen Unterschied, wenn ich mich erschiesse, und wahrscheinlich hat er recht…wie immer! Warum ich mich erschiessen will? Nun, es hat seit über zwei Monaten nicht richtig geregnet, und mein Garten liegt im Sterben. Wenn ihr jetzt denkt ’na und?‘, dann seid ihr am falschen Ort, denn dies ist ein Blog über meinen Garten und meine Liebe zum Gärtnern (und anderen Dingen). Es ist nie schön, wenn jemand, den man liebt dahinwelkt und stirbt…Monatelang haben wir Sonne, Sonne und noch mehr Sonne, keine Wolke am Himmel (mittlerweile muss ich das Wort ‚Wolke‘ googeln, damit ich weiss, wie sowas aussieht). Die Sonne ist so stark, dass sie die Blätter der Sträucher verbrennt. Gnadenlos. Dazu bläst ein Wüstenwind, der die Erde noch mehr austrocknet. Früher füllten Gewitter die Reservoirs und erfrischten den Garten und die Natur. Nicht in diesem Jahr und meine Arme werden vom Giesskannenschleppen immer länger. Die meisten Gärtner wissen, dass man nur so und soviel tun kann, um eine Pflanze zu retten. Irgendwann kommt man an den kritischen Punkt und was dann? Dem Wetter ist es egal, wenn ich mich erschiesse – was machen wir also? Da ich ein fröhlicher Mensch bin, meist guter Dinge, werde ich euch eine fröhliche Geschichte erzählen. Und über was reden Wüstenbewohner? Wasser natürlich. 🙂 Dies ist eine wahre Geschichte, die sich diesen Sommer begab. Es begann alles im Pool, der übrigens der einzige Grund dafür ist, dass ich selbst noch nicht welke. Eines Tages tauchte dort ein Frosch auf. Ich nahm ihn und brachte ihn in den neuen, bislang unbewohnten Teich in Pompeji. Am nächsten Tag war er wieder da. Die ganze Zeit über war im grossen Teich auf der Weide schon die Hölle los: Er war voller blökender, überenthusiastischer Männer und hysterisch kreischenden Weibern, die vor Ersteren zu fliehen versuchten. Ich konnte es dem kleinen Kerl kaum übel nehmen, dass er DORT nicht hin wollte. Als ich ihn zum zigsten Mal herausfischte, sah ich ihm tief in die wunderschönen, grünen Augen und sagte: „Mein lieber Freund, so können wir nicht weitermachen. Du musst wie ein Frosch leben, und Frösche leben nun mal nicht in Pools.“ Er lächelte und sagte „Mein Papa sagt dasselbe, dass ich mit den Jungs ausgehen, mir ein cooles Mädchen anlachen und eine Familie gründen soll, aber weisst du, das interessiert mich nicht die Bohne. Ich bin gern allein, abgesehen davon ist der Krach dort unten unerträglich! Warum kann ich nicht bei dir bleiben? Du bist ganz angenehm, wenn du in den Pool kommst, wir könnten ein bisschen Spass haben…“ Ich glaube, er merkte, dass er etwas Falsches gesagt hatte, denn er hob seine zierliche, kleine Hand. „Keine Küsse, Ehrenwort. Ich bin nicht so einer.“ Ich dachte kurz darüber nach. Warum nicht? Was ist dabei, ein bisschen Spass zu haben? Sicher birgt es keine Risiken…So den ganzen Sommer über tollten wir im Pool herum, und abends zog er sich in den kleinen Teich zurück, um über das Leben, anderer Frösche Erwartungen und die Unlösbarkeit der grossen Existenzprobleme nachzudenken. Als passionierte Fotografin baute ich mir eine Vorrichtung, damit ich meine Kamera ins Wasser nehmen konnte. Tja, wir hatten eine tolle Zeit, bis er mich eines Tages verliess. Er war ein gut aussehender Bursche, und ich habe den Verdacht, dass er seine Meinung im Bezug auf die Mädels im Lauf der Zeit geändert hat…Gern teile ich ein paar Bilder von unserem harmlosen Flirt. Kostbares Wasser…während ich euch diese Geschichte erzählt habe, konnte ich meine Sorgen ein Weilchen vergessen. Ich hoffe, das Wasser findet bald seinen Weg hierher, bevor es zu spät ist.

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