Archive für den Monat: August, 2014

You all know how difficult I find it to pick flowers in my own garden but alas, it’s seedhead time! So I happily join Cathy’s meme today with my humble vase featuring Allium aflatunense „Purple Sensation“ and Angelica archangelica, a very architectural biennial. And in case you’re worried: No, it’s not over, because these plants have seeded about profusely and will add to the beauty of our garden again next year. Go over to Cathy to see what she and other bloggers have put in their vases today!

Ihr wisst, wie schwer es mir fällt, Blumen in unserem Garten zu pflücken, aber es ist die Zeit der Samenstände! Deshalb mache ich heute voller Freude bei Cathys Montagsvase mit – voilà meine bescheidene Vase mit Allium aflatunense „Purple Sensation“ und Angelica archangelica, ein eindrucksvoller zweijähriger Doldenblütler. Keine Sorge, es ist keineswegs vorbei, denn diese Pflanzen haben sich kräftig versamt und schmücken den Garten nächstes Jahr wieder. Schaut bei Cathy rein, damit ihr sehen könnt, was sie und andere Blogger heute in die Vase gezaubert haben!

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Und weil die Angelica so zauberhaft ist, hier noch ein Porträtbild 🙂   Fröhlichen Montag allerseits!

And because the Angelica is so pretty, I dedicate a vase to her only 🙂   Happy Monday everyone!

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„Ach du meine Güte, was ist denn mit deiner prächtigen „Paul’s Himalayan Musk“ passiert?“, fragte ich meine Freundin Claudine entsetzt. Sie hatte mich zum Kaffee eingeladen, und zuvor drehten wir wie immer eine Runde in ihrem Garten. Aber nein, es war nicht nur dieser Rambler, auch die bezaubernde Clematis montana und der Sternjasmin sahen aus, als hätte ihnen ein Orkan übel zugesetzt. Aber welcher Orkan? Ich wohne schliesslich nicht weit von ihr. Meine Freundin verdrehte gequält die Augen in Richtung Gatte Roland, der gerade die Buchskugeln frisierte und uns fröhlich zuwinkte. „Das verzeihe ich ihm nie!“ sagte sie im Brustton der Überzeugung. Sie war beruflich unterwegs und strich nach ihrer Heimkehr abends mit einem Glas Wein durch den Garten, um sich zu entspannen. Roland hatte ihr zur Begrüssung mitgeteilt, er habe -in ihrer Abwesenheit- wie ein Wilder im Garten geschuftet, um der Wildnis Herr zu werden. Naja, nur ein Schwächeanfall ihrerseits habe Schlimmeres verhindert… Während ich meinen Kaffee trank, ihr Mut zusprach und Trost spendete, lächelte ich innerlich ein wenig selbstgefällig, denn sicher konnte mir so etwas nicht passieren, oder? Vor einigen Tagen ging ich harmlos in die Stadt, um Einkäufe zu erledigen. Monsieur hatte die Aufgabe, den wilden Wein hinter dem Haus zu beschneiden. Nur das, nichts sonst. Als ich ebenso ahnungslos heimkehrte, stellte sich heraus, dass er die nächsten beiden Hausecken auch noch umrundet hatte, um meiner geliebten Brenda Colvin und dem Geissblatt zuleibe zu rücken. Ich fühlte förmlich, wie die Haare auf meinen Zähnen wuchsen! Unglaublich, wie viel Schaden Mann in kurzer Zeit anrichten kann. Das Geissblatt kann ich noch verschmerzen, aber Brenda sah aus wie nach einer Begegnung mit Jack the Ripper. Männer und Frauen unterscheiden sich. Das ist uns allen klar. Abgesehen von den offensichtlichen Merkmalen, gibt es jedoch unterschwellige Strömungen, die ab und zu hervorbrechen und Verwüstung anrichten. Während ich als romantischer Freigeist liebliche Rosenranken begrüsse und verzückt die Katzenminze bestaune, die die Treppe belagert und das Durchkommen erschwert, klagt mein Göttergatte über Cornea-Verletzungen und verheddert sich auf der Suche nach seiner Machete in der Waldrebe. Warum können Männer über verkratzte Arme nicht so grosszügig hinwegblicken wie Frauen? Ich bin nämlich kein Einzelfall! Solche Geschichten höre ich immer wieder. Ist es der maskuline Wunsch, alles zu bezähmen? Früher legte man sich ein Löwenfell vor’s Bett, heute bändigt man in Abwesenheit der Liebsten (bei der die Bändigung eh versagt hat) die Kletterrose. Die Manie, im Garten alles zu beschneiden, ist der krasseste Unterschied zwischen Mann und Frau. Das unterschreibe ich hier und jetzt und schwöre, dass ich nächstes Mal den Geräteschuppen abschliesse, wenn ich weg muss! Nun bin ich gespannt auf eure Erfahrungsberichte…   😉

„Oh dear, what has happened to your gorgeous „Paul’s Himalayan Musk“?“ I asked my friend Claudine in horror. She had invited me over for coffee and as usual, we went for a ramble in her garden. But no, it was not only the rambler, the beautiful Clematis montana and Trachelospermum also looked as if a hurricane had passed over them. But which hurricane? I don’t live far from her. My friend rolled her eyes in the direction of husband Roland who was in the process of clipping the box balls, waving cheerfully when he noticed us . „I shall never forgive him!“ said Claudine with utter conviction. She had been away on business and -on her return- went for a leisurely stroll through the garden, glass of wine in her hand. Roland had told her something like „been working all day in the garden like a lunatic…got in control of the wilderness“. Well, it was only a sudden feeling of faintness (on her side!) that prevented disaster…While I sipped my coffee and tried my best to comfort her, I smiled inwardly and rather smuggly, I admit, to myself, because this certainly could never happen to me, or could it? A few days ago I went innocently to town to do some shopping. Monsieur stayed at home and was supposed to cut back the Virginia creeper at the back of the house. Just that, nothing else. When I came back as innocently as I had left, it turned out that he chose to wander around the house and clip a few other bits as well „while I was at it“. Poor Brenda Colvin and a honeysuckle were in his path and believe me, I felt the hairs growing on my teeth! Unbelievable how much damage a man can do in such a short time. I can sort of cope with the honeysuckle but Brenda definitely looks like she met Jack the Ripper. Men and women are different. We all know that. But apart from the obvious there are also subliminal currents that sometimes brake out causing havoc. While I as a romantic free spirit embrace sweet rose boughs and think catmint looks rather ravishing draped on our steps, my darling husband complains about cornea injuries and gets entangled in the clematis during his search for a machete. Why can’t men tolerate scratches on their arms as generously as we do? Believe me, I’m not the only one. Women constantly tell me about it. Is it the male wish to subdue and control? Our ancestors put lion skins in front of their beds, nowadays you just tame the climbing rose while your beloved wife (who could never be tamed successfully anyway) is gone. Is that it? The obsession to hack everything in the garden back is undeniably the most blatant difference between man and woman. I sign this here and now and swear that I shall lock the tool shed before I go away again!  Now I’m looking forward to your own experiences… 😉

Ich bin gerade von der Schweiz zurückgekehrt, wo ich das Vergnügen hatte, einen wunderbaren Nachmittag mit meinen Gartenfreundinnen zu verbringen. Eine davon, Imelda nämlich, brachte mir diesen herrlichen Strauss. Sie ist eine begnadete Floristin, und ich möchte ihr Arrangement gerne mit euch teilen. Es lebe die Freundschaft, es lebe das Gärtnern! Danke, liebe Imelda 🙂

Just came back from Switzerland where I had the immense pleasure of catching up with my gardening friends. One of them -Imelda-  brought me this bouquet. She’s a great flower arranger and I’d like to share it with you. Cheers to friendship and gardening! Thank you, dear Imelda 🙂

Ein fröhlicher Strauss mit Hortensie, Echinops, Allium sativum var. ophioscorodon, Scabiosa, Salvia, Thalictrum Elin, Nigella damascena…und eine Rose, deren Namen ich vergass!

A happy bunch featuring hydrangea, echinops, allium sativum var. ophioscorodon, scabiosa, salvia, thalictrum elin, nigella damascena…and a rose whose name I forget!

Danke an Cathy, die die Montagsvase ins Leben gerufen hat: Schaut bei ihr vorbei!

Thanks to Cathy for hosting the vase on a monday: Pop over to have a look at her vase and that of other bloggers!

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Vergebt mir diesen unmöglichen Titel, aber ich konnte einfach nicht anders (Bruce Willis hat mich wohl nachhaltig beeindruckt 😉 )! Hand aufs Herz – wie viele habt ihr schon um die Ecke gebracht? Egal, ob bewusst oder vollkommen unschuldig: Wir sind im Lauf eines Gärtnerlebens für etliche Todesfälle verantwortlich. Manchmal muss man eine bestimmte Pflanze unbedingt haben, obwohl man beim Kauf schon ahnt, dass es zum Scheitern verurteilt ist, denn Rhodos werden im kalkhaltigen, steinigen Boden nie gedeihen, ebensowenig die Mittelmeerwolfsmilch im sauren Morast. Aber es gibt auch Pflanzen, die -einmal in die Erde gesteckt- nie mehr zurückschauen und einfach leben. Gern werden sie von Pflanzensnobs mit gehobener Augenbraue als „Unkraut“ oder „gartenunwürdig“ betitelt. Aber so sehr ich spezielle Pflanzen liebe, denen ich für den Winter wärmende Socken stricken oder bei Regen einen Schirm spendieren muss, so sehr geniesse ich auch meine Überlebenskünstler, die mir an vielen Ecke in meinem Garten ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Einfach so…ich muss keinen Handstand dafür machen. Heute zog ich ums Haus und traf eine Auswahl von narrensicheren Sträuchern. Klar, können auch sie ins Jenseits befördert werden, aber es ist etwas aufwendig und warum sollte man? Dauernasse Füsse mögen die wenigsten, aber meine Exemplare werden in keiner Weise verwöhnt und stehen zudem an Stellen, wo der Boden betonhart ist.

Forgive me for the title, just couldn’t help it (guess Bruce Willis left a lasting impression 😉 )! Be honest – how many have you done in? Doesn’t matter if you have done it on purpose or unwittingly: We gardeners are responsible for quite a few casualities during our lifetime. Sometimes we just got to have a certain plant although we know that it’s condemned to failure, because a Rhododendron will never survive in limestone rock, neither will mediterranean spurge in an acid swamp. But there are also plants that -once stuck into soil- will never look back and just live. Plant snobs tend to call them „weeds“ or „garden-unworthy“. As much as I cherish my rare plants for which I have to knit warm socks to keep them comfy in winter or which I have to treat to an umbrella when it rains, I also enjoy my survivors that make me smile all over the garden. Just like that…I don’t even have to make a handstand. Today I went for a ramble and chose some fool-proof shrubs. Of course, they too can be send to kingdom come but it takes a little effort and why would one? Constantly soggy soil is only appreciated by few plants but these shrubs/trees are not pampered at all and sit in soil that has a scary resemblance to concrete.

Was haben die Leute nur gegen Berberitzen? Robust, vielfältig, anspruchslos…Berberis julianae

What’s wrong with Berberis? It’s robust, varied, modest…Berberis julianae

_MG_3198-0284Bevor sich Verwirrung breit macht: Nein, Stachyurus praecox blüht jetzt nicht, hat mich aber durch seine Wüchsigkeit sehr beeindruckt. Er soll in saurem, humosem Boden wachsen – beides bekommt er bei mir nicht und freut sich des Lebens. (H&B: bis 3m)

No need to be confused: Stachyurus praecox isn’t flowering right now but I’m so impressed by its growth and vigour. It’s supposed to be grown in acid, humus-rich soil – it doesn’t get any of that and is a happy bunny. (H&S: up to 3m)

_MG_1159-0246Loropetalum chinense f. rubrum „Fire Dance“ – erträgt kurzfristig Temperaturen bis -5°C, Dauerblüher mit sehr hübschem dunkelrotem Laub. (H&S: 2m) / frost hardy (-5°C), flowers almost constantly, decorative, red foliage

Loropetalum chinense f. rubrum Fire DanceChaenomeles – ich habe sie gleich in mehreren Farben und werde mich nicht dafür entschuldigen. Schneidet man sie im tristen Januar für die Vase, erlebt man ein freudiges Wunder! Gut, sie ist zügellos, aber das bin ich auch manchmal. 🙂

Chaenomeles – I have them in different colours and won’t apologize for that. If you cut some branches in the sad month of January you’re in for a most pleasant surprise! It may be a little ungovernable but so am I at times. 🙂

_MG_1711.chaenomeles-0036Lespedeza thunbergii – stellt euch einen purpurfarbenen Wasserfall vor, dann habt ihr eine Vorstellung, wie sie Hänge und Mauern verzaubert. /  Imagine a purple waterfall then you get an idea of how it mesmerizes walls and slopes._MG_9367_lespedeza_thunbergiiGinkgo biloba – hat nicht nur Goethe inspiriert! Dieser Baum steckt alles weg und färbt sich sein Laub gelb und fällt, dann wird der nüchternste Gärtner zum Dichter.

Ginkgo biloba – did not only inspire Goethe! This tree takes a lot of beating and when its leaves turn yellow and fall even the toughest gardener turns into a poet.

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Buddleja x weyeriana „Sungold“ – Ein Strauch mit monatelanger Blütezeit, sehr zur Freude von Insekten und Schmetterlingen. Ich kenne die Buddleja-Debatte und begegne Extremisten, die dem Schmetterlingsstrauch an den Kragen wollen, (wie übrigens allen Extremisten) mit Misstrauen. Diese Art versamt sich nicht und ist eine Augenweide. Wenn wir alles aus unseren Gärten räumten, das nicht endemisch ist, sähen wir ganz schön alt aus…und unsere Gärten ziemlich armselig!

Buddleja x weyeriana „Sungold“ – A shrub that flowers for months, much to the delight of insects and butterflies. I’m well aware of the buddleja debate and I’m quite cautious when faced with extremists that demand its eradication. This species doesn’t seed about and is a pleasure to behold. If we cleared our gardens of all things that aren’t endemic, they would be rather drab!

 

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Albizia julibrissin „Summer Chocolate“ – ein faszinierender Baum, dessen Blattwerk endloses Staunen hervorruft. Abends vor dem Einschlafen falten sich die Blätter an den Nähten, und wenn darüber seine puscheligen, rosa Blüten tanzen, ist es um mich geschehen. Achtung: nur für wintermilde Gegenden.

Albizia julibrissin „Summer Chocolate“ – a fascinating tree with most unusual foliage. The leaves close at bedtime and open in the morning, and when the fluffy pink flowers dance above them I’m lost. Beware: only suitable for mild regions.

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Buddleja lindleyana – das Bild sagt alles. (bis -5°C)  / the image says it all. (frost hardy to -5°C)_MG_6869-0328

Abelia grandiflora – graziler, sommerblühender Strauch mit charmanten rosa Blüten. / graceful habit, charming pink flowers all summer long._MG_6868-0328

Lespedeza thunbergii „Edo Shibori“ – klitzekleine Blüten, bei denen sich genaues Hinsehen lohnt. Ein kräftiger Rückschnitt im zeitigen Frühjahr fördert einen buschigen Wuchs. / tiny flowers – look closely, it’s worth it. Cut back hard in early spring to promote a bushy growth._MG_6867-0328 _MG_6866-0328

 

Welche narrensichere Pflanzen habt ihr im Garten?

Which fool-proof plants do you grow?

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