Archive für den Monat: Februar, 2014

Languedoc

Jedes Jahr stattet mich mein liebstes Gartenmagazin mit einer Liste von „must have“ Pflanzen aus. Das Einzige, was mich mit dieser grosszügigen Geste versöhnt, ist die Tatsache, dass diese meist von einem echten Pflanzenkenner -dieses Jahr Dan Pearson, den ich sehr schätze- zusammengestellt wird. Die Frage ist: Möchte ich eine Liste haben, die mir sagt, welche Pflanzen ich zu kaufen habe? Ist es nicht totlangweilig, wenn man überall auf das gleiche Grünzeug trifft? Bereits jetzt stösst man in Gärten immer wieder auf alte Bekannte – wahrscheinlich gerade weil Gärtner glauben, sie unbedingt haben zu müssen. (Das heisst nicht, dass es nicht wichtig ist, gute Pflanzen zu erwähnen und vorzustellen!) Dasselbe trifft auf Gartenstile zu: Magazine sagen uns, was angesagt und cool ist. Übrigens auch Wohnmagazine, die uns seit Jahren vorgaukeln, unser Zuhause müsste einem sterilen, WEISSEN OP ähneln…aber das ist ein anderes Thema. Denkt an all die Japangärten, die gleich Champignons aus dem Boden schossen und sich nun unbehaglich in euopäischen Vorgärten winden. Später liessen die Leute den besten Mutterboden tonnenweise abtransportieren, um den Boden abzumagern und tonnenweise Kies ankarren zu lassen, weil sie einen Kiesgarten haben wollten. Nachhaltigkeit – was ist das? Jetzt heisst’s Piet Oudolf landauf, landab. Versteht mich nicht falsch – ich mag Piets Pflanzstil, aber möchte ich ihn wirklich in jedem Garten des Planeten kopiert sehen? Er ist in einem mongolischen Innenhof oder auf Hawaii vielleicht etwas fehl am Platz. Meine Antwort ist nein. Ich liebe individuelle, innovate Konzepte, fürchte jedoch, Individualität ist vom Austerben bedroht. Ich frage mich, ist es überhaupt möglich, einen persönlichen Stil zu entwickeln, wenn man ständig einer Flut von „tun und haben müssen“ ausgesetzt ist? Wie findet man heraus, welcher Gartenstil der richtige für einen selbst ist? Wo suchen und finden wir Inspiration? Wie muss man gestrickt sein, um sich ungeachtet aller Trends einen eigenen Stil zu verschaffen? Habt ihr Gartenvorbilder? Sicher sind die besten Gärten jene, die einen untrüglichen, persönlichen Stempel tragen und uns zu überraschen vermögen. Vor kurzem stellte eine Dame die Frage, ob Sichtachsen wirklich notwendig sind. Ob es nicht besser sei, sich am Gelände und den Gegebenheiten zu orientieren? Wer hat eigentlich behauptet, dass Sichtachsen der heilige Gral der Gestaltung sind? Viel wird geschrieben, frech behauptet und einfach ohne Nachhaken akzeptiert. Russell Page sagt in „The Education of a gardener“, ein Garten brauche keine Aussicht, im Gegenteil, sie sei ein Nachteil und nicht wünschenswert, gefährde gar das Design. Ich widerspreche dem. Ein Garten, der schön ist und eine gute Aussicht geniesst, ist ein Juwel! (siehe Hanburys La Mortola) Aber vielleicht war Russell ebenfalls ein Modeopfer seiner Zeit? Ich würde mich freuen, wenn wir Gärtner es öfter wagen würden, Dinge und „Tatsachen“, Moden und eiserne Gesetze der Gartenwelt zu hinterfragen. Seid mutig, wild, ein bisschen verrückt und findet euren eigenen Weg durch den Dschungel – verwirklicht euch und kopiert nicht die anderen. Was ist dein Lieblingsgarten? Hast du jemals analysiert, warum er dich anspricht? Oder vice versa, warum ein anderer es nicht tut. Einer meiner liebsten Gärten ist Berchigranges  im Elsass/Frankreich. Ich mache mir oft Gedanken, was seinen Zauber ausmacht und komme immer wieder zum Schluss, dass es an seinem Genius loci und seiner Individualität liegt. Er ist lebendig, innovativ und meisterlich bepflanzt. Lasst eure Idee und Gedanken schweifen und sagt mir, was ihr denkt: Sind Gärten Modeopfer? Sind wir selbst Modeopfer? Kann man dem überhaupt aus dem Weg gehen? Ich meine, es ist eine Herausforderung, aber möglich, genauso wie das Schaffen eines Gartens eine Kunstform sein kann. Was wir anstreben und zu welchen Höhen wir uns aufschwingen, steht auf einem anderen Blatt.  Wenn ihr, wie ich, Lust an  munteren Diskussionen über die philosophische Seite des Gärtnerns habt, schaut auch bei Chloris vorbei, die vor einigen Tagen ein spannendes Thema aufgegriffen hat. Ich sitze bei herrlichstem Sonnenschein im Garten und hoffe, auch ihr habt ein sonniges Wochenende 🙂

Every year my favourite garden magazine provides me with a list of „must have“ plants. The only thing that conciliates me with this generous gesture is the fact that it is usually compiled by a true plantsman/woman, this year Dan Pearson whom I appreciate a lot and who knows his stuff.  The question is: Do I want a list telling me what I ought to buy? Isn’t it dead boring to find the same plants wherever you go? Already now we often stumble upon the same old acquaintances in other gardens – probably because gardeners were led to believe they must have them. (This doesn’t mean that it is not important to highlight good plants!) Same with garden styles: magazines tell us what’s hip and cool. Same for interior decoration by the way, where magazines pretend that our homes should look like sterile, WHITE operating theatres…but that’s another thing. Think of all the Japanese gardens that popped up like mushrooms and lead lives of quiet desperation in European gardens. A little after that people ripped out their perfectly good soil by the lorry loads to bring in gravel and sand by the lorry loads in the effort to create the gravel garden of their dreams. Sustainable – what’s that? Nowadays it’s Piet Oudolf up and down the country or countries rather. Don’t get me wrong! I like Piet’s planting style but do I really want to see it imitated all over the world? It may look ill at ease in a Mongolian courtyard or on Hawaii. My answer is no. I love individuality, a seriously threatened feature on the brink of extinction. I wonder whether it is possible to develop a distinct, personal style if we’re constantly exposed to this flood of must dos , must haves? How do you find out what kind of garden it is you want for yourself? Where do you look for and find inspiration? What are people made of that manage to develop their own style in spite of all the trends and influences? Do you have gardening heroes? It’s quite rare to find a garden that leaves you breathless and curious, no? Surely, the best gardens are those that are individual and able to surprise. The other day a lady asked: Is it really that important to have vistas in the garden? Is it not more important to consider the shape of the land and let this inspire your decisions? Who told us that vistas are the holy grail? Russell Page said in his acclaimed book  „The education of a gardener“ that a garden needed no good views (out into the landscape, that is), in the contrary, a view would be rather a downside and may even put the design at risk. Well, a lot of things have been written but it’s not all true, believe me. A garden that is beautiful AND has a good view is a gem (think Hanbury, La Mortola), so I kindly dissent with Mr. Page. Maybe he too was a fashion victim in his days… I’d like to see gardeners question trends, „facts“ and iron laws of the horticultural world. Be brave, wild, a little crazy and find your own way through the jungle – express yourself, don’t copy. What is your favourite garden? Did you ever analyze it to find out why it appeals to you? Or vice versa, why others don’t. One of my favourite gardens is Berchigranges in Alsace/France. I often ponder its attraction and it always boils down to its deep sense of place and individuality. It’s quirky, innovative and masterly planted. So let your thoughts run wild and tell me what you think: Are gardens fashion victims? Are we gardeners fashion victims? Can we avoid it at all? I think that as well as garden making has the potential to be an art form, we too have the potential to develop our own style. What we’re striving for and are capable of in the end is an entirely different matter. If you’re like me and enjoy a lively discussion about the philosophical side of gardening, do also pop over to Choris who sparked an interesting one a few days ago. I’m sitting in the sunshine in my garden right now and hope you’re having a sunny weekend too 🙂

Drei Tage um die 0°C, zwei Stunden lang einen Hauch von Schnee und viel Regen – das war bislang unser Winter. Seit einiger Zeit ist es mild, sonnig und trocken, was die Frühlingsblüher in einen wahren Freudengalopp versetzt. Schon sind einige verblüht, deshalb wird es höchste Zeit für eine Inventur. Leider hatten wir in der Familie zwei mysteriöse Todesfälle zu beklagen. Ihr erinnert euch vielleicht an unsere Hühnerbabies vom letzten Sommer, die uns recht auf Trab hielten. Leider hat das Schicksal es nicht gut mit ihnen gemeint. Nachdem sie monatelang vor sich hin kümmerten, gingen sie innerhalb weniger Tage von uns. Das erste Huhn wurde sehr krank und konnte trotz intensivster Bemühungen von Monsieur (=Tierarzt) nicht gerettet werden. Das zweite sass kurz darauf abends munter auf der Stange und lag am anderen Morgen tot am Boden. Gebrochenes Herz vielleicht? Es war ein tragisches Ende. Hier sind sie nochmals – mögen sie im Hühnerhimmel eine gute Zeit haben!

Three days around 0°C, a sprinkling of snow for about two hours and plenty of rain – that has been our winter so far. The present mild, sunny and dry weather has worked magic and a lot of spring flowers are about to go over, so it’s high time to take stock. Sadly, we had two mysterious casualities in the family. You may recall our baby hens which were given to us last summer – they kept us well on our toes at the time! Fate didn’t mean well for them. They never thrived and now they both left us. The first one got very ill and all of Monsieur’s (=vet) efforts couldn’t save it. The second one sat happily on its branch at bedtime and was found lying on the ground as stiff as a doornail in the morning. Broken heart maybe? It was a tragic end. Here they are one last time – may they have a jolly good time in hen heaven!

_MG_8153-0156In den letzten Wochen haben wir die Holzvorräte für die nächsten zwei Winter gesichert. Leider ist es nahezu unmöglich, einen Heizungsinstallateur aufzutreiben. Wenn ihr einen auswanderungswilligen kennt, schickt ihn bitte in diese Region! Ein spannendes Projekt, das wir Pompeji getauft haben, spielt sich hinter der Carpe Diem Bank ab. Auf dem Grundstück war einstmals ein Bauernhof, und es gibt etliche, komplett überwucherte Ruinen. Eine haben wir frei gelegt, und Monsieur baut nun eine Trockenmauer zur Nachbarweide. Aus der tiefer gelegenen Mauer, dem ehemaligen Gebäude, wachsen Farne, der Platz darüber bekommt wunderbare Abendsonne – viele Möglichkeiten. Mal sehen, was wir daraus machen. Zuerst dachte ich an ein Farnhaus…wahrscheinlich habe ich mich von Beverley Nichols hinreissen lassen!

These past weeks we have secured enough firewood for the next two winters. Unfortunately it’s almost impossible to get someone to do the heating, so if you happen to know a heating engineer who is willing to emigrate, will you kindly send him our way! A fascinating project which we dubbed Pompeii is taking place behind the Carpe Diem bench. There used to be a farm on our land and there are several, completely overgrown ruins. Now we have cleared one of them and Monsieur is in the process of building a dry stone wall on the boundary. Beautiful ferns grow out of the wall of the former building below, and the little terrace above gets evening sun – lots of possibilities. I’m sure we’ll come up with something. At first I thought of making a fernery…guess I got carried away by reading too much Beverley Nichols!

_MG_1020-2-0240Nun zum bunten Teil, den ich vor allem Miss Glück und all jenen widme, denen es im Garten (noch) an Farbe mangelt…Kopf hoch, bald ist es auch bei euch soweit. Blütenrausch 🙂

Now to the more cheerful part, which I dedicate most of all to Miss Glück and all of those who are (still) lacking colour in their garden…bon courage, it’ll soon happen. Sea of blossom 🙂

Hamamelis x intermedia Diane

_MG_0802-0016Hamamelis x intermedia Primavera

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Viburnum x bodnantense Dawn_MG_0998-0239

Abeliophyllum distichum (zierliche, duftende Blüten – cave: frostgefährdet, daher geschützter Standort, und wegen der sonst eher bescheidenen Erscheinung nicht an vorderster Front pflanzen/ delicate, scented flowers – cave: prone to frost damage, so choose a protected spot and as its appearance is not very exciting for the rest of the year, combine it with showier shrubs)

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Happy! Meine Cyclamen (hier coum) machen sich gut und sorgen für bunte Farbtupfer im Laub.

Happy! My cyclamens (coum in the picture) are coming on nicely and create colourful spots among the leaf litter._MG_0949-0237

Natürlich dürfen auch Helleborus nicht fehlen: Picotee & Red Lady (tolle Helleborus gibt es bei Pauline)

Of course there are Helleborus too: Picotee & Red Lady (some serious shrinking was required to take these shots!) To see some fabulous hellebores go and visit Pauline _MG_0990-0239

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Hello little Miss Sunshine 🙂_MG_0991-0239

Crocus _MG_0974-0239

Crocus tommasinianus Whitewell Purple & Snow Bunting_MG_1507-0030

Crocus chrysanthus Ard Schenk_MG_1002-0239

Crocus chrysanthus Cream Beauty_MG_1540.crocus_chrysanthus_cream_beauty-0030

Crocus candidus Subflavus_MG_1544.crocus-0030

Crocus flavus_MG_1015-0239

Euphorbia characias…sehen ein wenig aus wie Speikobras 😉  /  look a bit like spitting cobras right now 😉_MG_1018-2-0240

Galanthus Sam Arnott_MG_0955-0239

Galanthus nivalis „Viridapice“_MG_0959-0239

Dieses Schneeglöckchen bringt mich wirklich zum Lachen…Galanthus elwesii 🙂 …sieht aus wie ein zu gut genährtes Baby, oder?

This snowdrop makes me laugh…Galanthus elwesii 🙂 …looks like a too well fed baby, no?_MG_1005-0239

Dieses soll angeblich auch G. elwesii sein? War in der gleichen Packung – es soll vorkommen, dass Verwandte keinerlei Ähnlichkeit aufweisen 😉

This is supposed to be G. elwesii too? Was in the same package anyway – it may happen that relatives have no resemblance at all 😉_MG_1010-0239

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Wir sind bereit für den Frühling! Ihr auch?

We’re ready for spring? What about you?

Die heutige Montagsvase habe ich Monsieur zu verdanken, der bei seinen Ausgrabungen, die pompeji-hafte Ausmasse annehmen (dazu später mehr), auf dieses Schätzchen gestossen ist. In der schlichten Vase -von einer befreundeten Töpferin in Paris- kommt es gut zur Geltung. Es handelt sich um den Scharlachroten Kelchbecherling, einen Schlauchpilz, der auf totem, morschem Laubholz wächst. Er ist im Pazifischen Nordwesten, Mitteleuropa und Kalifornien heimisch. In Deutschland kommt er selten vor und gehört zu den gefährdeten Arten (Rote Liste). Merci Monsieur für diesen Fund und euch allen eine gute Woche 🙂

Ich danke Cathy, die die Montagsvase ins Leben gerufen hat – schaut bei ihr rein, was sie und andere Blogger heute in ihre Vasen gezaubert haben!

Today’s Vase on a Monday is the creation of Monsieur who found this little treasure during excavation works which seem to take on pompeji-esque dimensions (I shall tell you more about it later). In this simple vase (made by a potter friend in Paris) it looks just right – no need for further decoration. This is a Scarlet Elfcup, a saprobic fungus, which can be found in Europe and the Pacific Northeast of North America. It grows on dead hardwood among mosses and leaf litter. Merci Monsieur for this find and I wish you all a good week 🙂

Thanks to Cathy for hosting In a Vase on a Monday – go and find out what she and other bloggers have put in their vases today!

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Ich hasse den Februar, denn er ist und bleibt der längste Monat des Jahres, auch wenn uns der Kalender etwas anderes vorgaukelt. Er zieht und zieht sich in die Länge. Gerne möchte ich im Garten loslegen, aber der Regen der letzten Wochen hat den Boden ziemlich „gesättigt“, um es einmal vorsichtig auszudrücken. Dennoch sehe ich mit grosser Freude, wie Narzissen & Co., Clematis u.v.m. austreiben. Das ist doch Grund zur Freude, und die nächsten zwei Wochen bringen wir auch noch herum! Zudem gab es an der Fotofront ein paar Highlights, die mich sehr glücklich machen.

I hate February for being the longest month in the year, although the calendar leads us to believe it’s not true. It drags on endlessly. I’d love to get going in the garden but the rain turned the ground into a rather unpleasant affaire. But there are whisperings everywhere…narcissi, clematis & Co. all show signs of impatience. Reason to be happy, and we’ll surely get over the next two weeks! A couple of highlights on the photography side greatly reduced this month’s horror.

Mein Bild „Pas de deux“ schaffte es auf Platz 1 bei der Professional Garden Photographer’s Association

My image „Pas de deux“ has come first this month at the Professional Garden Photographer’s Association

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Mein Bild „Moorish Moment“ ist Finalist bei European Garden Photographer of the Year (EGPOTY)

My image „Moorish Moment“ is finalist at European Garden Photographer of the Year (EGPOTY)

Moorish Moment

…und mein Bild „Molten Gold“ ist Finalist bei International Garden Photographer of the Year (IGPOTY)

…and my image „Molten Gold“ is finalist at International Garden Photographer of the year (IGPOTY)

Molten Gold

Die IGPOTY Ausstellung ist vom 15.2.-9.3.2014 in den Royal Botanic Gardens Kew, danach geht sie auf Reisen (Tourdaten gibt’s auf der IGPOTY Website) – wenn ihr Gelegenheit habt, euch diese tolle Ausstellung anzuschauen, lasst es euch nicht entgehen!

The IGPOTY exhibition will be held  in the Royal Botanic Gardens Kew from 15.2.-9.3.2014 and will go on tour afterwards (check dates on the IGPOTY website) – go and see it if you get the chance!

Come away with me, on a walk through an enchanted wood, a place full of fairies, singing, dancing, having fun…

Once upon a time, it was on the 1st day of March, a beautiful snowdrop, white and pure, pushed through the thin layer of snow in the forest. The winter wind saw it and got furious, blowing viciously and covering the poor snowdrop with a thick, icy blanket of snow. The little snowdrop cried desperately. The fairy Spring heard it and asked: „Why do you cry?“ „I’m covered with snow and will die of the cold“, answered the snowdrop. The fairy gently removed the snow, and while doing so cut her finger on a sharp stone. Her blood fell onto the roots of the shivering snowdrop gently warming them and reviving the delicate creature. Another drop fell onto its petals turning them red. All of a sudden another snowdrop came up beside it. Thus the two inseparable little bells turned into symbols of spring, love and hope called Martisor.

I hope you enjoy this legend as much as I do and wish you a happy and hopefully sunny weekend 🙂

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Inspiriert von Anna und Jason, die kürzlich Bücher vorstellten, und von Wellywoman, deren schönes Buch „The Cut Flower Patch“ soeben erschienen ist UND -last but not least- dem Wetter, kommt heute mein Beitrag. Den Februar können wir getrost mit unseren Büchern auf dem Sofa verbringen, während der Winter unsere Geduld weiterhin auf die Probe stellt!  In den letzten Wochen habe ich mir einige Gartenbücher gegönnt, darunter Caroline Zoobs Buch „Der Garten der Virginia Woolf“. Es geht darin um ihren Garten in Monk’s House und um das Leben der illustren Woolfs. Eigentlich müsste es Leonard Woolfs Garten heissen, denn er war vor allem seine Leidenschaft und sein Werk, aber ich nehme an, dieser Titel hätte Leser weniger gelockt. Virginia sah den Garten nicht selten als Konkurrenz, liebte ihn, nicht zuletzt vielleicht, weil Leonard ihn geschaffen hatte, und weil er ihre oftmals aufgewühlte Seele nährte und beruhigte. Caroline Zoob und ihr Mann lebten mehr als 10 Jahre als Mieter in Monk’s House, das dem National Trust gehört. Wie fühlt es sich an, in einem Haus zu leben, in dem jeder Winkel von den Geistern der Vergangenheit erzählt? Was ist damit verbunden, wenn man ein Haus des NT mietet? Wie erlebt man einen berühmten Garten, wenn man ihn um sich herum hat und pflegt? Das Buch ist übersichtlich aufgebaut und erzählt chronologisch, wie die Woolfs Monk’s House fanden, einzogen und mit den Arbeiten an Haus und Garten begannen. Jedes Kapitel beschreibt einen anderen Gartenteil, und so begibt man sich auf einen interessanten, kurzweiligen Spaziergang, der mit Archiv-Fotos, hübschen Aquarellen, faszinierenden Stickereien (Zoobs Werke), Pflanzendetails, und Szenen aus dem Leben der Woolfs gewürzt ist. Die Fotografie hat mich persönlich nicht überzeugt, aber das liegt an meiner Allergie gegen weissen Himmel. Ich fand vor allem die Woolfs spannend und denke, der Garten ist in ihrem Sinn weitergeführt worden und authentisch. Monk’s House ist Pilgerort für Literaturfans, und Zoob wurde mehrmals Zeugin emotionaler Szenen. Die Poesie in Sprache und Beziehung des aussergewöhnlichen Paares zieht sich durch den Text und macht Lust auf mehr. Ich habe schon Bücher von Virginia gelesen, ertappte mich aber bei dem Wunsch, mehr über Leonard zu erfahren. Der Garten war für ihn eine wichtige Konstante, da das Leben mit Virginia und ihrer gesundheitlichen Disposition nicht immer leicht gewesen sein kann.  Der Cottage Gartenstil von Monk’s House ist keine Offenbarung für Designfreaks, sein Zauber liegt in der Verbindung zu Virginia, Leonard und ihren intellektuellen Freunden, die ich beim Lesen vor meinem inneren Auge auf dem Rasen sitzen und diskutieren sah. Er ist romantisch, ländlich und liebenswert. Ein Buch, das Literaturfans, besonders Freunde von Virginias Texten, ansprechen wird.

Motivated by Anna und Jason who recently reviewed some books, and by Wellywoman whose beautiful book „The Cut Flower Patch“ has just been published (so watch out!), AND -last but not least- by the weather, I shall also contribute a review. We can happily spend another month surrounded by our books on the sofa while the weather throws all sorts of nasty things at us. These past weeks I’ve treated myself to some garden books, among them Caroline Zoob’s book „Virginia Woolf’s Garden“. It’s about her garden at Monk’s House and the life of the rather illustrious Woolfs. It really ought to be called Leonard Woolf’s Garden because it was his passion and creation but I assume it wouldn’t sell as well. Virginia quite often considered the garden a rival, but loved it because it was part of her love affair with Leonard and because her troubled soul could get some peace in it. Caroline Zoob and her husband lived in Monk’s House, which is owned by the National Trust, for over 10 years. How does it feel to live in a place surrounded by all these ghosts of the past? How is life as a NT tenant? How do you experience a famous garden when it becomes part of your own life and responsibility? The book is neatly arranged and tells the story of how the Woolfs found the place and started work on the house and garden. Each chapter then describes another part of the garden, and you’re taken on an interesting, diverting tour, which is peppered with pretty watercolours, old photos, fascinating embroideries (made by Zoob), plant details and scenes from the life of the Woolfs. The photography didn’t appeal to me but that may be due to my aversion to white skies. I was mostly (and still am) intrigued by the Woolfs and think the garden is quite authentic – they would probably approve of it. Monk’s House is a place of pilgrimage and Zoob witnessed emotional scenes several times during her tenancy. The poetry of the language and relationship of this extraordinary couple shines through the text and did whet my appetite. I have read books of Virginia but caught myself wishing to find out more about Leonard. The garden was a steady, solid part of his life which cannot have been easy considering Virginia’s health and disposition. The cottage garden style evident at Monk’s House won’t be a revelation for design freaks, its magic lies in the connection to Virginia, Leonard and their intellectual friends who I could see in my mind’s eye sitting and discussing on the lawn. The garden is romantic, pastoral and endearing. This book will appeal to friends of literature, especially those who treasured Virginia’s writing.

Mieux vivre Jardin

Mieux vivre dans son jardin

The Big Garden and Croft

A small country living in the Outer Hebrides

ONCE MORE AROUND THE SUN

A photograph every day for a year

Stephen Studd Photography

Travel Gardens Plants

The World according to Dina

Notes on Seeing, Reading & Writing, Living & Loving in The North

Gartenstreifzug

Garten und Natur

Leselebenszeichen

Buchbesprechungen von Ulrike Sokul©

Jardins à l'Anglaise

Gardens in France... and elsewhere

Expressing my vision

A journey into creativity

All creatures great and small

een kijkje in de keuken van de natuur

Photofocus

education and inspiration for visual storytellers

Wayne Grundy's PhotoTech Blog

A blog about digital photography techniques and technology

Hopeful Traveller

Moving in many directions, sometimes quite slowly, but always with a camera. www.anniegaphotography.co.uk

allesgewollt

Einblick in eine kleine WOLL- Werkstatt

Barn House Garden

A garden set in the Wye Valley

Henningsheim

Alltägliche Begegnungen