Archive für den Monat: November, 2013

Nach meinem Essay vom letzten Mal gibt es heute nur ein paar Gartenimpressionen von dieser Woche. Die Sonne lacht vom polarblauen Himmel, Eiskristalle haben Landschaft und Garten in ein Märchen verwandelt. Es herrscht eine feierliche, erwartungsvolle Stille. Das Laub fällt in bunten Wirbeln zu Boden, denn es hat die Stimme der Natur vernommen: Auf geht’s, sagt diese nämlich, nun wollen wir ruhen und Kraft schöpfen für das nächste Jahr! Manchmal beneide ich meine Pflanzen ein wenig… 😉

After my essay last time, I shall only share some of this week’s garden impressions with you today. The sun is shining from a polar blue sky, ice crystals have turned landscape and garden into a fairy tale. There is a festive stillness, full of expectation. The leaves are falling to the ground in colourful whirls because they have heard nature’s voice: Come on then, let’s have a break and gather strength for next year! Sometimes I envy my plants a little… 😉

Sonnenbaden / Sunbathing

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Farbrausch! / Colour frenzy!_MG_0033-0209

_MG_0042-0209Einige meiner Lieblingsbäume glühen/ Some of my favourite trees glow: Liquidamber styraciflua/Acer tataricum/Acer griseum

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_MG_0108-0209Tanz der Gräser / Dance of the grasses

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_MG_0035-0209Morgenstimmung im Senkgarten / Early morning in the sunken garden…_MG_0075-0209…und im Obstgarten/ and in the orchard.

_MG_0123-0209Penstemon lässt sich nicht unterkriegen/ Penstemon still going strong.

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Rosa Vesuvia, ein Schätzchen/ a proper darling!_MG_0091-0209 Hagebutte von/ Rose hip of Rosa pendulina Bourgogne _MG_0113-0209Hydrangea quercifolia – eine der besten Hortensien, wenn nicht die beste!/ one of the best hydrangeas, if not the best!_MG_0313-0210

Mit fröhlichen Novembergrüssen!

With cheerful November greetings!

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Im Herbst, wenn die Bäume bunte Blätter weinen und die farbige, pulsierende Lebendigkeit des Sommers hinter uns liegt, gehen die Gedanken auf Wanderschaft. Zeit für Reflektion und Kontemplation. Eine feuchtschwere Stille senkt sich über den Garten. Alle Arbeit ruht, wir dürfen uns zurücklehnen und schauen. Wenn ich Blumenzwiebeln vergrabe, und es werden jedes Jahr auf wundersame Weise mehr, frage ich mich immer, wieviele Frühlinge ich noch erleben werde. Nicht, weil ich trübsinnig bin, sondern weil ich an die Blumenzwiebeln denke, die mich mit solcher Freude erfüllen. Erst beim Pflanzen und dann in der knisternden Behaglichkeit meines Wohnzimmers, wenn ich mich -Sehnsucht im Blick- am bunten, duftenden Blütenmeer in meinem Kopf labe, das mich hinüberträgt über die Zeit, die ich am wenigsten lieben kann, obwohl auch sie ihren Zauber, ihre Schönheit hat. Es muss an den Zwiebelblumen liegen, die mich mit unsinniger Hoffnung und Übermut erfüllen. Der Ausdruck „sich freuen wie ein Kind“ liegt mir auf der Zunge, aber Kinder freuen sich nicht mehr wie früher. Wer sich morgens beim Müsli mit dem ersten Mord und ab September mit Jingle Bells und Plastik-Santas an Hauswänden konfrontiert sieht, entwickelt ein anderes Verhältnis zu echter Freude. Ich aber freue mich immer wieder wie toll an den kleinen Geheimnissen und Schätzen von Natur und Garten. Trotzdem hat die Frage etwas leicht Morbides, und ich stelle sie mir zu keiner anderen Jahreszeit. Wieviele Sommer und Herbste werde ich noch erleben?  Aber vielleicht setze ich deshalb jeden Herbst eine stets wachsende, unvernünftige Menge von diesen rästelhaften, vielversprechenden Zwiebeln und Knollen, weil ich möchte, dass mein Frühling mit zunehmendem Alter spektakulärer wird? Vor kurzem las ich einen Spruch von Henry David Thoreau, der mir nicht aus dem Sinn geht: Die Mehrzahl der Menschen führt ein Leben in stiller Verzweiflung. Thoreau sagte das im 19. Jahrhundert, aber es ist aktuell wie eh und je. Den Grund sehe ich in der zunehmenden Entfernung und Entfremdung des Menschen von der Natur, die im dramatischsten Fall soweit geht, dass er sie als Feind und Gefahr ansieht. Unberührte Natur ist ohnehin selten geworden, ist sie richtig wild, begegnet man ihr mit Misstrauen und Angst. Sehen und Hören sind seltene Fähigkeiten geworden. Wir werden berieselt und eingelullt und abgestumpft. Selbst die Nachrichten werden uns mit Percussions eingebläut, damit wir ja keine Sekunde zur Besinnung kommen und uns langweilen. Stille ist out. Eine Freundin erzählte mir, ihr kanadischer Besuch habe abends zur Schlafenszeit ein Band aufgelegt, das Geräusche wider gibt. Die Stille könne er nicht ertragen, und zum Schlafen bräuchte er einen konstanten Lärmpegel. Bei Cathy von http://wordsandherbs.wordpress.com/ gab es vor einigen Wochen einen interessanten Beitrag zu diesem Thema. Ich hoffe, sie wird den Link mit uns teilen, wenn sie das liest. Hören, und ich meine richtig Hören, ist für viele keine Selbstverständlichkeit mehr. Lauscht man in die vermeintliche Stille gibt es jedoch viel zu hören. Hast du es je versucht? Selten ist die Stille geworden, in der man meint, taub zu sein. Da, wo ich wohne, mitten im Wald, ist es oft so still. Wohltuend wie eine kuschelige Decke senkt sich diese Stille auf uns. Keine Angst, keine Panik, nur Frieden macht sich breit. Manche fragen uns kopfschüttelnd, wie wir hier leben können? Wir schütteln den Kopf, weil wir wissen, dass jede Erklärung ins Nichts fallen würde. Die allgemeine Hetze und Angst, etwas zu versäumen, haben so sehr um sich gegriffen, dass viele nicht mehr verstehen können, wie befriedigend es ist, den Holzkorb zu füllen, damit das Haus warm wird, Eier bei den Hühnern zu holen oder einen Gemüsegarten zu bestellen. Nichts zu hören und im Garten zu arbeiten ist der letzte Luxus unserer Zeit. Im Wald begegnen uns manchmal Extrem-Mountainbiker, die mit stierem Blick die steilsten Hänge hinunter sausen, oder Coole mit knatternden Geländemotorrädern, moderne Marlborough-Cowboys. Keiner von ihnen kennt die faszinierenden Gerüche und Geräusche des Waldes, sieht den rosa Pilz am Wegesrand, den Baumläufer, der  die Rinde nach Insekten absucht oder hört das melancholische Zwitschern des Rotkehlchens. Kinder wissen nicht mehr, dass die Milch von der Kuh kommt. Eine vegetarische Freundin meinte kürzlich, man könne doch die Kühe einfach weiter melken, das mit dem Kalb sei doch nicht nötig. Einmal beobachtete ich Kinder, die mit Stöcken frisch gepflanzte Obstbäume schlugen bis die Rinde in Fetzen hing, während die Mutter stolz zusah. Ist ja super, wenn sich die Kinder selbst verwirklichen können. Die Natur weicht immer mehr vor uns zurück und ist nurmehr dort zu finden, wo man schlecht hinkommt oder es nichts zum Ausbeuten gibt. Würden wir Menschen nach ihrer Definition von Natur fragen – was wäre wohl die Antwort? Ich fürchte mich vor dieser mehr als unsere Besucher sich vor der Einsamkeit meines Waldes. Wie soll man schützen, was nicht wahr genommen und geschätzt wird? Wenn sich der Mensch von der Natur entfernt, ist er entwurzelt, deprimiert und unglücklich. Ich könnte ohne Garten und Natur nicht sein. Meine Gesundheit hängt davon ab, ich ziehe Kraft, Mut und Sinn aus beidem. Manches geht schief im Garten, aber nie bin ich deswegen betrübt oder enttäuscht. Nichts erfüllt mich mehr mit Zuversicht und Hoffnung. Ein Leben in stiller Verzweiflung? Das ist für jemanden, der den Kontakt zu seinen Wurzeln nicht verloren hat, kein Thema. Ups, ein halber Aufsatz – hoffe, ich habe euch nicht gelangweilt! 😉

In autumn, when the trees cry colourful leaves and the vibrant spirit of summer is only a memory, thoughts go on a ramble. Time for reflection and contemplation. A damp, heavy quietness settles on the garden. The work is done, we can sit back and watch. When I plant bulbs in the autumn, and there seem to be more and more each year, I always wonder how many more springtimes I will live to see. I don’t ask as a result of depression (I’m not a child of sadness!), but because I think of these bulbs that fill me with such happiness. First when I’m planting then later, when in the comfort of my armchair in front of the fire -longing in my eyes- they fill my head with fields of colour and scent and carry me through the season which I never came to love, although it has its beauty too. It must be the bulbs that fill me with wantonness and unreasonable hope. The expression „to be happy like a child“ comes to my mind but kids are not happy and innocent like they used to be. If you’re faced with the first murder during breakfast and with Jingle Bells and plastic Santas climbing ridiculously into chimneys  from September onwards how could you possibly hold on to that pure and carefree joy? As for myself, I find lots of happiness in the little treasures and secrets nature and garden hold for me. All the same, there’s something morbid about this question, and I admit that I never ask myself at other times of the year. How many summers or autumns will I live to see? No way. But maybe the reason for planting these crazy amounts of promising bulbs and corms lies in my hidden wish that the older I get the more spectacular spring ought to be. Recently I read a quote by Henry David Thoreau which follows me ever since: The mass of men lead lives of quiet desperation. Thoreau said this in the 19th century but it is still true. The reason for this lies in the continuous remoteness and alienation from nature which in its most dramatic case leads to people perceiving nature as an enemy or danger. Pristine nature has become rare and if it’s really wild, we meet it with fear and suspicion. Seeing and hearing have also become rare skills. We’re constantly exposed to noise, being lulled and deadened. Even the news are hammered into us to the sound of percussions so that there’s no risk of us coming to our senses or to be bored. Tranquility is out. A friend of mine told me about a visitor from Canada who switched on a tape each night at bedtime: She couldn’t bear the quiet, only with the constant noise was she able to sleep. Cathy at http://wordsandherbs.wordpress.com/ did a great post dealing with the subject of hearing a while ago, and I hope she will share the link once she reads this. To hear and I mean TO HEAR is by no means taken for granted anymore. There’s so much to hear when you listen to supposed quiet. Have you ever tried? The silence that makes you feel like you’re deaf has become rare. Where I live, in the middle of the woods, it can still happen. It descends like a comfortable blanket. No fear, no panic just peace. Some shake their heads asking how can you possibly live here? We shake our heads knowing that every explanation would fall into nothingness. The general rush and fear of missing out on something are so widespread that many cannot understand how satisfying it is to fill the basket with firewood to heat the house, to collect eggs from your hens and to tend the garden. To hear nothing and to work in the garden are today’s last luxuries. During our hikes we sometimes meet extreme mountainbikers rushing down steep slopes with fierce expression, or cool guys on rattling motorbikes, modern Marlborough-Cowboys. None of them knows the intriguing scents and sounds of the forest, sees the pink mushroom in the undergrowth, the tree creeper searching the bark for insects or hears the melancholic song of the robin. Kids don’t know anymore that milk comes from cows. A vegetarian friend of mine suggested recently that one could keep milking cows without letting them have calves. Once I watched children beating newly planted fruit trees with sticks until the bark had come off while their mother watched them proudly. Great to see kids fullfilling themselves. Nature is retreating more and more and can only be found where access is hard or impossible or where there’s nothing to exploit. Would we ask men their definition of nature – what would the answer be? I fear the answer a lot more than visitors the solitude of my wood. Why should men protect something they’re not aware of and don’t see, never mind appreciate? When man moves away from nature,  he looses his roots, becomes depressed and unhappy. I could never be without my garden and nature, my sanity depends on them. I draw energy, courage and meaning out of them. Okay, some things don’t work out in the garden but I’m never disappointed and depressed. Still nothing fills me with more hope and optimism. A life of quiet desperation? That’ll never be an issue for someone who hasn’t lost touch with his/her roots. Ups, quite an essay…hope I haven’t bored you! 😉

Zum Abschied ein paar „Augenbonbons“ (danke an die Autorin Patricia Koelle http://meerschreibfrau.wordpress.com/ für diese Wortschöpfung, die seither zu meinem Repertoire zählt) – habt eine gute Woche!

As a farewell some „Augenbonbons“, translated something like „sweets for the eyes“ or „optical treats“ (thanks to writer Patricia Koelle http://meerschreibfrau.wordpress.com/ for this word creation, which is part of my repertoire ever since) – have a great week!

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Draussen stürmt und regnet es: Das Wetter macht dem November alle Ehre, keine Zeit für den Blues! Wind zerrt am bunten Laub, aber halt – ich möchte so gern, dass es noch hängen bleibt und ich mich an seinem Kunterbunt freuen kann! Ich war beruflich einige Tage unterwegs, um eine Reportage zu machen und eine wunderschöne, zauberhafte Weihnachtsgeschichte zu fotografieren. Vor allem Letzteres hat mir viel Freude gemacht und mich inspiriert, selbst noch zur Tat zu schreiten und etwas für die Adventszeit zu basteln. Vorgestern habe ich die letzten Pflanzen des Jahres in der Baumschule geholt und zum Glück den Grossteil umgehend gepflanzt, denn der Lehmboden ist nach all dem Regen ein Graus. Ich liebe Farben, vor allem im Herbst, und so haben Acer tataricum, Liquidamber styraciflua Slender Silhouette, Calycanthus floridus und Acer palmatum Bloodgood noch Plätze im Garten bezogen. Ceanothus Gloire de Versailles, Syringa x persica Laciniata (ein aussergewöhnlich attraktiver Flieder mit geschlitztblättrigem Laub) und etliche Stauden warten geduldig auf eine trockene Phase. Uh, ich hasse Pflanzarbeiten im Regen! Die Renovationen und Arbeiten am Haus gehen langsam voran, und wir haben schon akzeptiert, dass wir einen weiteren Winter ohne Heizung verbringen werden. Holzfeuer ist zwar hungrig, aber viel gemütlicher. Im Garten ist es sehr grün, und viele Sommerblumen geben nochmals ihr Bestes. Bayernfeige Violetta verwöhnt uns mit leckeren Früchten, im Gemüsegarten gibt es Salat, Grünkohl, Spitzkohl und im Gewächshaus Paprika, Baslikum und ebenfalls Salat zu ernten. Stecklinge von meiner liebsten Schwarzen Johannisbeere Titania C, Cornus Winter Beauty und Hydrangea petiolaris wurden getopft. Vor dem Winterschlaf ist grosse Geschäftigkeit angesagt ;). Zum Glück bedeutet Weihnachten für uns nicht (mehr) Stress und Chaos, sondern Gemütlichkeit, Stille und Zeit, um zur Ruhe zu kommen. Mit der Ruhe wird es sich heuer in Grenzen halten, da ich vor kurzem einen Vertrag für ein Gartenbuch unterschrieben habe. Ich freue mich sehr auf die damit verbundene Herausforderung und Arbeit! Intensive Monate stehen bevor, in denen ich wahrscheinlich mein Blog-Pensum etwas reduzieren muss. Mal sehen. Bei dieser Gelegenheit ein herzliches Willkommen für die neuen Leser und ein Dankeschön an die treuen „alten“. Schön, dass ihr ab und zu vorbeischaut und wir uns austauschen können. Nun lasst uns schauen, wie es zur Zeit in meinem Gärtchen ausschaut…

Wind and rain outside – November lives up to its name but alas, no time for the blues! Wind is tearing at the gaily coloured leaves, but stop – I’d like them to hang on to indulge in their beauty for another while! I’ve been away for work for a few days. I had to do a reportage and then shoot a magical christmas story. The latter was very enjoyable and inspired me to get going and make some xmas decoration. Two days ago I picked up the last plants of this year in the nursery and planted most of them right away, which was lucky because the rain turns our loamy soil into a rather unpleasant affaire. I love colours, mostly in autumn, and so Acer tataricum, Liquidamber styraciflua Slender Silhouette, Calycanthus floridus and Acer palmatum Bloodgood moved in. Ceanothus Gloire de Versailles and Syringa x persica Laciniata (a most extraordinary, attractive lilac with lanceolate leaves) and a few herbaceous perennials are waiting for dryer days. Uh, I hate planting in the rain! Building works are slowly progressing, and we have accepted that we’ll spend another winter without heating. A log fire may be hungrier but cosier too. The garden is very green and many annuals are still giving their best. Fig tree Violetta treats us to delicious fruit, and in the potager and greenhouse we harvest lots of salad, cabbages of all sorts, peppers and basil. I took cuttings of my favourite blackcurrant Titania C, Cornus Winter Beauty and Hydrangea petiolaris. Crazy bustle before hibernating ;). Luckily, christmas doesn’t mean chaos and stress (anymore), but snugness, tranquility and time to wind down. Tranquility will be sort of within bounds because I signed a garden book contract recently. I’m very much looking forward to the challenge as well as the work. Intensive months ahead during which I may have to reduce my blogging. We’ll see. On this occasion I’d like to welcome my new readers and say thank you to the faithful „old“ ones. Great to have you here and chat with you from time to time. Now let’s see what’s happening in my garden…

Farbe! Berberitzen haben einen festen Platz in meinem Gärtnerherz, ist doch klar:

Colour! Berberis have a solid place in my gardener’s heart, you see why:

HerbstfärbungDie zarten, blauen Blüten von Teucrium fruticans sind so bescheiden und mit dem grauen Laub hübsch anzusehen.

The fragile, blue flowers of Teucrium fruticans are so humble and a delight to see with the grey foliage.

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Salvia Black Knight blüht seit Monaten non-stop, sehr zur Freude von Hummeln & Co. Bleibt abzuwarten, ob dieser Salbei den Winter überlebt.

Salvia Black Knight has been flowering non-stop for months, a joy for bees. Don’t know if it’ll survive the winter._MG_9972-0204

Unerwartet und leicht verwirrend ist die Forsythienblüte – bleibt zu hoffen, dass sich ein paar Blüten bis zum Frühling gedulden. 😉

Unexpected and a little confusing are the flowers of Forsythia – hope some buds will wait until spring. 😉_MG_9967-2-0204Die unbestrittenen Stars sind nun Gräser. Wie ihr seht, treten Strukturen und Texturen in den Vordergrund. Grün überwiegt, wird aber hie und da von Farbtupfern unterbrochen. Der Wilde Wein errötet sachte.

No doubt, grasses are the stars at present. You can see how structure and texture stand out. Green dominates, bright splashes here and there. Virginia crepper is blushing gently.

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Blüten von Miscanthus sinensis Morning Light, Pennisetum orientale Tall Tails und Pennisetum alopecuroides Moudry. Letzterer ist ein charmanter Nachzügler, manche beschimpfen ihn als invasiv, aber das kann ich nicht bestätigen. Das Laub verfärbt sich gelb-orange, die Bürstchen sind unwerfend und denen von Pennisetum alopecuroides f. viridescens sehr ähnlich.

Inflorescences of Miscanthus sinensis Morning Light, Pennisetum orientale Tall Tails and Pennisetum alopecuroides Moudry. The latter is a charming late-comer, some call it invasive but I cannot confirm this at all. Its foliage turns yellow-orange, the brushes are stunningly beautiful and very similar to those of Pennisetum alopecuroides f. viridescens._MG_9963-0204

Moudry, pure delight!_MG_9962-0204

Same for Tall Tails!_MG_9601-0196Zu den Dauerblühern gehören Salvia microphylla, Erigeron und Rosa Blush Noisette und The Fairy.

Salvia microphylla, Erigeron, Rosa Blush Noisette and The Fairy are still going strong.

 

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Die Banane ist glücklich über den Regen – wenigstens jemand. Wahrscheinlich fühlt sie sich an ihre Heimat erinnert…

The banana is happy about the rain – glad, there’s one out there. Probably reminds it of its native land…

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Schaut euch das an! Bald öffnen sich die prächtigen Blüten der Yucca:

Look at this! Soon the Yucca flowers will open:_MG_9973-2-0204Indigofera amblyantha im Herbstgewand/ Indigofera amblyantha in autumnal robe_MG_9970-0204

Cerinthe major Purpurascens ist eine meiner liebsten einjährigen Blumen, hat sich im Sommer erneut ausgesät und sieht jetzt besser aus denn je.

Cerinthe major Purpurascens is one of my favourite annuals, they self-seeded after the first flowering and look better than ever.IMG_2050 Cerinthe major 'Purpurascens'

Diese Astern habe ich vor Wochen einem alten Mann auf dem Markt abgekauft – ein willkommener Gruss.

A few weeks ago I bought these Asters from an old chap at the market – a welcome sight._MG_9975-2-0204

Was ist gerade besonders schön in eurem Garten? Ich wünsche euch eine tolle Woche und ein sonniges Gemüt! 🙂

What do you like most in your garden right now? I wish you a splendid week and a sunny mind! 🙂

 

Nun ist die zweite „Blütezeit“ der Rosen: Hagebuttenzeit! Vor allem botanische Rosen oder Wildrosen und ihre Abkömmlinge und Ramblerrosen bringen wunderschöne Früchte hervor, an denen wir uns im Herbst und Winter freuen dürfen. Gute Hagebutten werden meist von Rosen gebildet, die nur einmal blühen und somit nicht ausgeputzt werden, denn das Abschneiden von Verblühtem sollte man sich in diesem Fall natürlich verkneifen. Hier ist eine kleine, persönliche Auswahl…

Now is the second „flowering time“ of the roses: time for hips! Pretty ones, too, the wider the better. Species roses and their offspring and lots of rambler roses produce magnificent hips which are a joy to behold throughout autumn and winter. Good hips are usually produced on roses which flower once a year and thankfully we don’t tend to dead-head (what a word!) them. Here’s a small, personal selection…

Rosa moyesii Geranium

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Rosa villosa Hagebutten

Rosa gallicaHagebutten

Rosa HighdownensisIMG_5982_rosa_highdownensis

Rosa rugosaIMG_6235_rosa_rugosa

Rosa Sir Cedric MorrisIMG_6821_rosa_sir_cédric_morris

Rosa Mme. Grégoire Staechelin (wie kleine Birnen, entzückend…aber die Lady ist etwas kapriziös in ihren Bedürfnissen/ like little pears…but beware the lady is a little capricious as far as her needs are concerned)Hagebutten

Rosa sericea ssp. omeiensis f. pteracantha

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Rosa Donna’s RamblerHagebuttenRosa glauca

Hagebutten

Rosa stellata var. mirificaHagebutten

Und was sind eure Lieblingshagebutten?

What are your favourite hips?

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