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Seit ein paar Tagen hört man sie wieder fröhlich Quaken und Plantschen – die verliebten Teich- und Seefrösche! Unten durch das wilde, verwunschene Tal schlängelt sich der Fluss Aveyron. Die Wiesen sind im Winter zeitweise überflutet und ein El Dorado für Frösche (und Reiher, aber von denen sprechen wir heute nicht 😉 ). Der Teichfrosch legt zwischen 500-5000 Eier, die auf den Gewässergrund sinken; der Seefrosch legt bis zu 10000 (Hut ab!) zwischen die Wasserpflanzen. Selbstredend mausern sich nicht alle zu putzigen, liebenswerten Fröschen, aber immerhin. Haben es die kleinen Kaulquappen einmal geschafft, heisst es Aufpassen…Gefahren lauern überall, und die Franzosen sammeln nicht nur Schnecken, sondern sind auch Froschschenkeln gegenüber nicht abgeneigt. Frösche wiederum ernähren sich von Insekten, Schnecken (voilà!), Würmern, Gliederfüsslern – diese werden -zack!- mit der Zunge im Ruhezustand oder im flotten Sprung gepackt und verschlungen. Bislang leben in unserem Garten Kröten, aber nun, da wir den Tümpel vergössert haben, hoffe ich wild auf eine freche Froschpopulation, die uns nachts ein Ständchen bringt (unser Haus steht ein gutes Stück entfernt, von daher sollte es ein gedämpftes Vergnügen werden). Wir sind gespannt!

You can hear them for the past few days, happily croaking and splashing – the frogs are in love! The river Aveyron is meandering through our wild, enchanted valley. The meadows are sometimes flooded during winter and are a true El Dorado for frogs (and herons for that matter, but we won’t talk about them today 😉  ). The common frog lays between 500 and 5000 eggs which sink to the ground; the marsh frog however lays up to 10000 eggs (fair play to him!) between the water plants. Of course not all of them develop into cute, amiable frogs, but nevertheless. Once the small tadpoles make it that far, they have to be on their guard…danger is lurking everywhere, and the French do not only collect snails but are quite fond of frog legs too. Frogs in turn eat insects, snails/slugs (voilà!), worms, arthropods – they are being caught with their tongue, either while resting or jumping. We have toads in our garden, but now that we have enlarged the pond I look forward to a cheeky frog population serenading at night (our house is a fair bit away, so it should be a muted pleasure).  Can’t wait!

Jardin botanique William Aviolat St. Triphon

12 thoughts

  1. Die sehen aber schön aus, ein viel helleres Grün! Liegt es daran, dass sie noch jung sind? Im vergangenen Jahr hatten wir auch einen in unserem kleinen Teich. Der sah aber recht dunkel aus und habe gehofft, dass er mich nicht küsst……
    Liebe Grüsse, Sabine

    1. Ich habe gelesen, dass manche Frösche sich je nach Stimmungslage verfärben können. Faszinierend, nicht? Die Färbung ist ohnehin oft variabel, aber vielleicht habt ihr auch Gras- oder Moorfrösche? Am besten ein Foto machen…lieben Gruss und eine gute Woche!

  2. Hallo, ihr zwei, hoffentlich kommen nicht zu viele Frösche in euren Teich, sonst ist’s aus mit der Nachtruhe! Wir haben das im Regenwald und bei Florian schon mehrmals erlebt: der Krach geht die ganze Nacht durch. Wir haben die Frösche nach Geräusch klassifiziert: Regentropfenfrosch, Bohrmaschinenfrosch, Schnedderfrosch… Bei uns ist alles ok. Gerade haben wir eine Radreise durch die Toskana gebucht. Die bekommt Eberhard von mir zum Geburtstag geschenkt. Da kann ich ja dann wieder von meinem E-Bike fliegen!!! (Hoffentlich nicht!) Wir freuen uns auf die Tage, wir haben noch nie eine längere Radreise zusammen gemacht. Nur ich habe mal die Rundreise durch Irland gemacht. Weißt du’s noch, Jörg? Da hast du mich mit dem Flugzeug in Shannon abgeholt. Annettes Berichte von eurem Garten und der Umgebung sind einfach toll. Sie schreibt ja unerschöpflich. So können wir euer Leben etwas mitgenießen. Übrigens, Annette: meine Schachbrettblumen sind jetzt auch aus dem Boden gekommen. Aber von Blüte ist noch keine Spur. Euch beiden herzliche Grüße! Margarete und Eberhard

    1. Da musste ich jetzt doch lachen, bei eurer Klassifizierung der armen Tierchen! Freu mich, dass ihr Spass habt am Verfolgen unseres Landlebens – mir macht es viel Freude, darüber zu berichten. Vom Fahrrad fallen, kommt nicht in die Tüte, gell! 😉

  3. interessant und sehr spannend, Dein Leben mit den Fröschen. In meinem winzig kleinen Gartenteich, da finden sich auch alljährlich ein paar Frösche ein. Weil der Teich sooo klein ist, trage ich sie jeweil einen 20 Minuten langen Spaziergang in ein Waldseelein, damit sie da laichen können. Bei mir würden die Jungen wohl kaum überleben.

    1. Das nenne ich echte Tierliebe! Ich war vor einigen Tagen in meiner lokalen Gärtnerei, und da wandern die Frösche jedes Jahr vom Fluss hoch in den Polytunnel, um sich dort in einem kleinen Plastikbottich mit Seerosen einzunisten. Dort mampfen sie die Insekten und sind sehr willkommen.

  4. Nun ja, ganz so entspannt sehe ich das leider nicht so. Unser Nachbar hat einen Teich, in dem jede Nacht die Frösche quacken. Das kann einem schon den Schlaf rauben…

    1. Hallo Manuela, danke für deinen Besuch in meinem Garten. Kommt natürlich auf die Distanz an…so ist der Teich bei uns ein Stück entfernt, ausserdem ist es ja nur für eine kurze Zeit 😉

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