Archive für den Monat: April, 2013

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Als wir unser Haus übernahmen, stand mitten im Garten eine etwas verloren wirkende Glyzinie (Wisteria sinensis). Mittlerweile habe ich sie in ein Beet integriert, und sie blüht zu meiner Freude dieses Jahr reich (letztes Jahr hatte sie nur 2 Blüten). Im Hintergrund wächst übrigens eine Phlomis fruticosa, deren gelbe Blüten sich bald öffnen und sicher toll mit jenen der Glyzinie aussehen. Ich habe grossen Respekt vor dieser entschlossenen, kräftigen Schlingpflanze und möchte sie nun -um sie zu bändigen- zu einem Hochstämmchen ziehen. Das ist kein Hexenwerk und geht so: Man setzt einen 1.2-1.5m hohen Pfosten daneben und zieht den Stamm vertikal daran hoch. Den Leittrieb wachsen lassen bis er die gewünschte Höhe erreicht hat, dann im Spätwinter abschneiden. Im darauf folgenden Winter schneidet man alle Seitentriebe auf 15-30cm zurück. Das tut man jeden Winter bis sich eine stattliche, schöne Krone entwickelt hat. Danach kürzt man im August alle weiteren Triebe, die nicht für die Krone benötigt werden, bis auf das 7. Blatt, im folgenden Februar nochmals auf 2.5cm. Auf diese Weise entgehen Dachrinnen, Zäune etc. dem Würgegriff, und man kann sich sorglos an der üppigen Blütenpracht erfreuen!

When we took over our house there was this poor, forlorn looking Wisteria sinensis standing in the middle of the garden. In the meantime it’s part of a new border and flowering nicely after having only 2 flowers last year. By the way, there’s a Phlomis fruticosa growing in the background whose yellow flowers are about to open and will look great with the lilac-blue racemes of the Wisteria. I have great respect for Wisterias, determined, strong climbers as they are, and decided to train it into a lollipop/standard. That’s not complicated and can be achieved like this: You train the stem vertically up a support (1.2-1.5m) and let the leader grow until it reaches the top. In late winter you then cut the tip to encourage side shoots. The following winter prune the side shoots to 15-30cm and repeat this procedure each winter until you have a well proportioned head. As the head develops you start summer pruning (August). Cut off any shoots that are not needed  for the lollipop above the 7th leaf, the following February cut back same shoots to 2.5cm. No more strangled downpipes, fences etc. and one can happily enjoy the abundant blossoms!

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Die Clematis montana blühen ebenfalls seit einer Weile: An der Carpe Diem-Bank bei der mehrstämmigen Linde setzte ich erst kürzlich „Mayleen“ und an der Hauswand tummelt sich seit dem letztem Jahr „Freda“ und fühlt sich in Gesellschaft des wilden Weins und der Lenz-Rose „Guirlande rose“ sichtlich wohl.

Clematis montana have been flowering for a while: Recently I planted „Mayleen“ at the back of the Carpe Diem-bench/foot of the multi-stemmed lime tree and on the house wall „Freda“ is obviously enjoying the company of Boston ivy and „Guirlande rose“, a charming Louis Lens rose.

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Das Duschen unter freiem Himmel ist ein sinnliches Vergnügen. Noch mehr Spass macht es bei einer hübsch gestalteten, individuellen Dusche. Hier seht ihr unsere letzte Gartendusche, ein echter Hingucker (gleiche Farbe wie das Haus…der Bürgermeister hatte fast eine Herzattacke). Lange haben wir über das Design nachgedacht, und mein Mann, der all meine verrückten Ideen unterstützt und mit Bravour ausführt, hat die Mauer sehr schön modelliert. Der Boden besteht aus Kiesel-Mosaik, welches man auf Netzen kaufen kann und wie Fliesen verlegt. Hinter der Dusche wächst ein Bambus (Phyllostachys aureosulcata) und hat sich in den langen, kalten Walliser Wintern sehr gut bewährt. Ghislaine de Féligonde, eine Kletterrose von Turbat, bezaubert beim Duschen mit lachsrosa changierenden, duftenden Blüten. Ihr zu Füssen liegen Katzenminze (Nepeta Six Hills Giant), Phlomis russeliana und im Frühsommer Akelei (Aquilegia) Black Barlow und Kugellauch (Allium sphaerocephalon). Zur Zeit sind wir mit dem Bau der neuen Dusche in unserem französischen Garten beschäftigt. Letztes Jahr haben wir im Sommer -der sehr lang und heiss war- ausschliesslich im Garten geduscht. Allerdings war es noch ein Provisorium. Ich bin ganz aufgeregt, weil sie so schön wird (konnte einen tollen Maurer verpflichten 🙂 ) und hoffe, dass sie bald fertig ist, damit ich wieder draussen duschen und euch ein paar Fotos zeigen kann!

Having a shower in the garden is a sensual pleasure which intensifies when the shower itself is beautifully designed. Here you can see our last garden shower, a proper feature in its own right (same colour as the house…the mayor of our tiny village almost had a heart attack). We thought about the design for a good while, and my husband, who supports and puts my crazy ideas perfectly into practise, did a marvellous job on the wall. For the floor we chose a pebble mosaic which can be bought on nets and layed like tiles. Behind the shower grows a bamboo (Phyllostachys aureosulcata) which is doing very well in spite of the long, cold winters in the Alps. Ghislaine de Féligonde, a climbing rose bred by Turbat, fascinates with salmon-pink, scented flowers. Cat mint (Nepeta Six Hills Giant), Phlomis russeliana and, in early summer, Aquilegia Black Barlow and Allium sphaerocephalon mingle happily at her feet. At present we’re constructing the new shower in our French garden. Last summer -very long and very hot- we only used the al fresco shower which then was only a basic, provisional solution. I’m all excited, because it’ll be just stunning and very stylish (I was able to engage a very talented mason 🙂 ) and I hope it’ll be finished soon, so that I can have my first shower outside and show you some pics!

Die letzten Tage hatten wir um die 30°C, somit kann man die Pflanzen wirklich wachsen hören und sehen! Das erste Taubenschwänzchen besuchte die blühende, duftende Orangenblume (Choisya ternata), die Pirole sind wieder im Land, und Ehepaar Schwanzmeise füttert bereits eifrig seinen Nachwuchs. Nach einem anstrengenden Schreibtisch-Tag mit Deadlines aller Art, mähte ich gegen Abend den wilden Rasen und machte noch ein paar Fotos. Vor einem Jahr, als wir den Garten übernahmen, gab es nur einige Ziersträucher und Wildwuchs (vor allem Brombeeren). Nun hat sich – mit einigem Einsatz 😉 – viel getan, und wir sind zufrieden. Draussen quaken die Frösche, die Eulen rufen…Es ist einfach zu schön im Garten, vor allem im Frühling!

For the past few days we’ve had around 30°C, so you can really hear and see the plants grow! Today I spotted the first hummingbird hawkmoth visiting the flowers of the scented mexican orange blossom (Choisya ternata). The Golden Oriole has returned, and Mrs. and Mr. Long-tailed tit are busily feeding their offspring. After a long, tiring day at my desk, meeting deadlines of all sorts, I mowed the lawn in the late afternoon and made a few pics. A year ago when we arrived there were just a couple of shrubs and plenty of wilderness (mostly brambles). Now things are already looking very bright (after some effort 😉 and we’re content. Frogs are „singing“, owls are calling…It’s so beautiful in the garden right now!

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Das Hühnerhaus (ein primitives DIY Produkt, das wir umgebaut und mit Farbe ein schickes Äusseres verpassten), daneben das Gewächshaus. Im Beet dazwischen tummeln sich u.a. Rhabarber, Kräuter, Artischocken „Violet de Provence“, Gräser (Stipa gigantea, Calamagrostis acutiflora „Overdam“), Stauden; am Rankbogen wachsen „Gertrude Jekyll Climbing“ und ein Geissblatt.

The hen house (a very basic DIY product which we revamped to add a stylish touch) and greenhouse. In the middle I planted rhubarb, herbs, artichokes „Violet de Provence“, grasses (Stipa gigantea, Calamagrostis acutiflora „Overdam“), perennials etc. „Gertrude Jekyll Climbing“ and honeysuckle will soon cover the arbour.

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Das ist die Carpe Diem-Bank aus Findlingen unter der Linde, die sich schon mit zartgrünen Blättern schmückt. Mein Mann hat Mobiles aus Walnussschalen und (leeren!) Schneckenhäusern gebastelt und darin aufgehängt. Wie ihr seht, hält sich unser Hund brav an das Motto!

This is the Carpe Diem-bench made of huge stone blocks under the lime tree which is already covered in delicate, fresh green leaves. My husband made mobiles out of walnut shells and (empty!) snail shells and put it up in the branches. As you can see our dog is dutifully sticking to the motto!

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Im Obstgarten sind ein Grossteil der Narzissen verblüht; ausdauernd, wunderschön sind noch immer „Silver Chimes“ (welch‘ Duft!), „Edna Earl“ und die Schachbrettblumen. Prärielilien (Camassia) stehen in den Startlöchern. Die Hainbuchen-Hecke unterhalb des Senkgartens treibt prächtig aus.

Most of the daffodils in the orchard have finished flowering; „Silver Chimes“ (glorious scent!), „Edna Earl“  and the snakeshead fritillaries are still going strong. Camassias are at the ready. The hornbeam hedge below the sunken garden is coming on nicely.

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An der Terrasse tut sich was! Something going on near the terrace!

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Unsere lachenden Männer bei der Orangenblume; eine unbekannte Schöne (habe ich im Schlussverkauf ergattert); Lebkuchenbaum (Cercidiphyllum japonicum), einer meiner Lieblingsbäume, der sich mit der Unterpflanzung von Tulipa clusiana und Muscari armeniacum „Blue Pearl“ von seiner besten Seite zeigt; Blüte der Sternmagnolie (Magnolia stellata) – Inbegriff von Eleganz und Perfektion.

Laughing heads next to mexican orange blossom; unknown beauty (bought during end of season sales); Katsura tree (Cercidiphyllum japonicum), one of my favourites, at its best – underplanted with Tulipa clusiana and Muscari „Blue Pearl“; flower of star magnolia (Magnolia stellata) – elegance and perfection.

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Seit ein paar Tagen hört man sie wieder fröhlich Quaken und Plantschen – die verliebten Teich- und Seefrösche! Unten durch das wilde, verwunschene Tal schlängelt sich der Fluss Aveyron. Die Wiesen sind im Winter zeitweise überflutet und ein El Dorado für Frösche (und Reiher, aber von denen sprechen wir heute nicht 😉 ). Der Teichfrosch legt zwischen 500-5000 Eier, die auf den Gewässergrund sinken; der Seefrosch legt bis zu 10000 (Hut ab!) zwischen die Wasserpflanzen. Selbstredend mausern sich nicht alle zu putzigen, liebenswerten Fröschen, aber immerhin. Haben es die kleinen Kaulquappen einmal geschafft, heisst es Aufpassen…Gefahren lauern überall, und die Franzosen sammeln nicht nur Schnecken, sondern sind auch Froschschenkeln gegenüber nicht abgeneigt. Frösche wiederum ernähren sich von Insekten, Schnecken (voilà!), Würmern, Gliederfüsslern – diese werden -zack!- mit der Zunge im Ruhezustand oder im flotten Sprung gepackt und verschlungen. Bislang leben in unserem Garten Kröten, aber nun, da wir den Tümpel vergössert haben, hoffe ich wild auf eine freche Froschpopulation, die uns nachts ein Ständchen bringt (unser Haus steht ein gutes Stück entfernt, von daher sollte es ein gedämpftes Vergnügen werden). Wir sind gespannt!

You can hear them for the past few days, happily croaking and splashing – the frogs are in love! The river Aveyron is meandering through our wild, enchanted valley. The meadows are sometimes flooded during winter and are a true El Dorado for frogs (and herons for that matter, but we won’t talk about them today 😉  ). The common frog lays between 500 and 5000 eggs which sink to the ground; the marsh frog however lays up to 10000 eggs (fair play to him!) between the water plants. Of course not all of them develop into cute, amiable frogs, but nevertheless. Once the small tadpoles make it that far, they have to be on their guard…danger is lurking everywhere, and the French do not only collect snails but are quite fond of frog legs too. Frogs in turn eat insects, snails/slugs (voilà!), worms, arthropods – they are being caught with their tongue, either while resting or jumping. We have toads in our garden, but now that we have enlarged the pond I look forward to a cheeky frog population serenading at night (our house is a fair bit away, so it should be a muted pleasure).  Can’t wait!

Jardin botanique William Aviolat St. Triphon

Mainau im Frühling

Der Rasen ist eine heikle Sache. Vor allem Männer haben oft ein Faible für ihn, sind gar besessen (mein Mann ist eine glückliche Ausnahme) und schreiben sich auf ihre Fahne: smaragdgrüner, makelloser Teppich, und wehe, es traut sich ein Kraut rein, was hier nichts verloren hat… Am Anfang meines Gärtnerlebens, ich gestehe es schamhaft, habe auch ich Stunden, nein Tage mit Vertikutieren, Aerifizieren und dergleichen zugebracht. Bis zum Umfallen! Es hört sich wie Sado-Maso an? Genau so ist es und -meines Erachtens- ist es nicht mehr zeitgemäss! War es das jemals? Das Geld für Unkrautvertilger und Dünger kann man wesentlich klüger investieren (z.B. in Pflanzen und Gartenbücher). In der Zeit, in der ich mühevoll das Moos bekämpft und unschuldige Löwenzähner ausgestochen habe (mea culpa), hätte ich die dollsten Beete à la Oudolf anlegen oder Wildkräuter-Rezepte ausprobieren können. Nur fehlte mir danach einfach die Kraft. Schlapp hing ich mit schmerzendem Rücken in den Polstern, zu schwach selbst zum Träumen. In unserem irischen Garten triumphierte das Moos sowieso und schlug sich selbstherrlich auf die Schultern, als ich mich spät abends -nach der Rasenkur- gebeugt davon machte. Zu jener Zeit träumte ich von einem Garten in Japan, wo Moos nicht als Staatsfeind betrachtet und gekillt sondern angebetet wird! In unserem Schweizer Berggarten wollte ich mir das nicht mehr antun (schliesslich wird man weise…oder sollte es zumindest werden). Dennoch mussten wir Rasen neu säen, und es sieht einfach nicht okay aus, wenn sich frech Wegerich und Löwenzahn breit machen. Das liegt aber nicht an ihnen per se, sondern an den Saatgutmischungen, die sich puristisch zeigen. Voilà, so fand ich mich nach kurzer Zeit wieder auf den Knien und entfernte die rosettenbildenden Wildkräuter…dabei hätte ich in der Zeit viel besseres tun können. Nun, in meinem neuen Garten, sieht die Sache ganz anders aus: Der Rasen ist voller Wildkräuter und ein Traum! Vor einigen Tagen mähte ich zum ersten Mal den wilden Rasen und fuhr in trunkenen Schlangenlinien, um die herzigen Gänseblümchen, Schlüsselblumen, Günsel, Margeriten & Co. zu verschonen. Zum Glück haben wir keine Nachbarn, sonst hätte es gleich geheissen, ich habe wohl den Apéro zu früh genossen :).

IMG_7996  Ist’s das Alter oder die ersehnte Weisheit, keine Ahnung. Ich habe ein entspannteres Verhältnis zum Garten und geniesse meine Wildblümchen. Erst jetzt las ich in Gardens Illustrated, dass die Liebe zum naturalistischen Garten mit dem Alter einher geht. Ob das stimmt? Im Obstgarten haben wir viele Orchideen und Wildblumen aller Art. Letzten Herbst pflanzte ich dort eine unanständige Menge Blumenzwiebeln (der Anblick der Rechnung verursacht mir heute noch Schwindel), vor allem Narzissen und Camassia. Bis zur Mahd im Juli mähe ich geschwungene Wege durch das hohe Gras, so können sich alle Blumen versamen oder Kraft schöpfen für das nächste Jahr (Zwiebelblumen). Ich habe keinerlei Stress und nur Freude, wenn ich täglich meine Runden drehe, dem Summen der Insekten zuhöre und die Schmetterlinge beobachte, die freudig von Blüte zu Blüte torkeln…ein Rasen ohne irgendwelche Blüten (oder „Unkräuter“) ist wenig verlockend für sie, und wenn ich es recht überlege, auch nicht für mich. IMG_8204Mein nächstes Projekt ist das Auswildern von Tulpen im Obstgarten (die roten Tulpen im Bild habe ich auf der Mainau aufgenommen) – ich finde das wunderschön, ihr nicht?

The lawn is a delicate subject. Usually men have a weak spot for lawns or rather an obsession with it (I’m glad to say my husband is an happy exception), and so they strive after the perfect, neat and emerald green carpet and woe betide the poor wildflower that dares to take up residence…At the beginning of my life as a gardener, I admit rather shamefacedly, I spent long hours, even days thatching, spiking the lawn…until I was ready to drop. Sounds like sadomasochism? That’s what it is and it’s not appropriate any longer. Was it ever? The money for weedkiller and fertiliser can be invested much more cleverly (e.g. more plants, more garden books). During the time spent on fighting the moss and pulling out innocent dandelions (mea culpa), I could have made the most wonderful borders à la Oudolf or tasty dishes with dandelions et al. I was just lacking energy afterwards. I was sitting in my armchair, back’s hurting, even too weak to dream. Anyway, moss triumphed every time in our Irish garden. In those days I dreamt of having a garden in Japan where moss is not considered an enemy of the state and killed but cherished! Then,  when we made our Swiss garden, I swore this wouldn’t happen again (eventually we all get wiser or should do). But we had to make a lawn and it just didn’t look right when plantain and dandelion started to make themselves at home. It’s not their fault but the fault of the seed mixtures being on a purist trip. Before too long I  found myself back on my knees removing the rosette-forming so called weeds…when I could have done much more interesting things. Now, in my new garden things are different: The lawn is full of wildflowers and I love it! A couple of days ago I mowed my wild lawn for the first time and swerved about to avoid all these cute daisies, cowslip primulas, ox-eye daisies and common bugle. Just as well we don’t have neighbours otherwise they’d have thought I had an early sundowner :). Is it old age or wisdom, I don’t know. Only yesterday I read in Gardens Illustrated that a love of naturalized gardens may be a symptom of age. Is that so? I have a rather relaxed relationship with my garden and I’m thoroughly enjoying my wildflowers. In the orchard we have masses of orchids and wildflowers of all sorts. Last autumn I planted an indecent amount of bulbs (the invoice is still making me dizzy), mostly narcissi and camassia. Up to July when we cut the grass I only mow meandering paths, thus allowing the flowers to seed or bulbs to build up nutrients for next year. No more stress, only joy when I go for my daily stroll, listening to the humming of the insects and watching the butterflies flittering happily from flower to flower. A lawn without any flowers isn’t a bit tempting for them, and come to think of it, neither for me. My next project is naturalizing tulips in the orchard (the pic with the red tulips was taken on Mainau in Lake Konstanz) – I think this looks pretty stunning, doesn’t it?

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Heute morgen gebacken (s. Rezept gestern)…wollte euch das Ergebnis nicht vorenthalten :). Ich glaube, ein Klecks Crème fraîche aus der Normandie oder eine Kugel Vanilleeis wären die ideale Begleitung…

Made the cake this morning (see yesterday’s recipe)…and didn’t want to keep the result just for myself :). I should think a dollop of crème fraîche or vanilla ice cream would go very well with it…

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Es blüht und grünt an allen Ecken, aber es regnet ab und zu (richtig aprilwettermässig), dennoch will ich nicht jammern, schliesslich ist der Blick auf unseren Garten ein Traum, und dies, obwohl er erst in seinem 1. Jahr ist, d.h. vor einem Jahr hat eine wilde, passionierte (und resolute)  Gärtnerin -das bin ich!- hier Wurzeln geschlagen und beschlossen, etwas Tolles aus ihm  (dem Garten!) zu machen. Im vergangenen Jahr wurde also viel gebuddelt, gepflanzt, angelegt…wir sind voller Ideen und Tatendrang (ganz wichtig 🙂 )!  Morgen ist Samstag -Tor zum Wochenende- und ich werde die letzten Äpfel zu einem superfeinen Kuchen verarbeiten. Vielleicht habt ihr Lust, das Rezept auszuprobieren…wünsche euch ein schönes Wochenende!

The garden’s green, it’s flowering everywhere, but it rains from time to time (april weather really), still I don’t want to complain because the garden is smashing right now and this in spite of the fact that it’s only in its first year. A year ago a very wild, passionate (and determined) gardener -that’s me!-  has put down her roots and has decided to make something awesome out of this garden. During the past year we’ve been digging, planting, planning…we’re full of ideas and energy (very important 🙂  )! Tomorrow is Saturday and I shall turn the last apples into a super yummie cake. Maybe you fancy trying the receipe…wishing you a great weekend!

Superfeiner Apfelkuchen: Streusel: 50g Pekannüsse, 2 EL Mehl, 30g brauner Zucker, 1 TL Zimt, 20g Butter, geschmolzen – zu Streuseln verarbeiten. Teig: 75g Butter mit 125g Zucker rühren, 2 Eier mit 150ml Crème fraîche verrühren und dazugeben. 200g Mehl, 1 TL Backpulver und eine Prise Salz vermischen und zum Teig geben. 4 Äpfel entkernen und in feine Scheiben schneiden. Hälfte des Teiges in eine gebutterte Kuchenform giessen, Hälfte der Streusel und der Apfelscheiben darüber geben. Restliche Teigmischung darauf verteilen. Oben drauf die andere Hälfte der Äpfel und Streusel verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 180° ca. 70-80 Min. backen. Tipp: Wird der Kuchen zu dunkel, mit Backpapier abdecken. Guten Appetit!

Yummie Apple Cake: Streusel: 50g pecan nuts, 2 tablespoons flour, 30g brown sugar, 1 teaspoon cinammon, 20g butter, melted – turn into Streusel. Cake: mix 75g butter with 125g sugar, mix 2 eggs with 150g crème fraîche and add to butter mixture. Sieve 200g flour, 1 teaspoon baking powder and a pinch of salt and fold into cake mixture. Peel, core and thinly slice 4 apples. Pour half of dough into prepared cake tin, scatter over half the streusel and half the apples, followed by rest of dough. Finish with another layer of apples and streusel and bake in preheated oven at 180° for about 70-80 min. If the cake browns too quickly, cover with sheet of baking parchment. Enjoy!

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